Alle Beiträge von Barbara Steiner

Kongolesische Kunst in einer globalisierten Welt

Kunsthaus Graz

Letzten Samstag haben wir die Ausstellung "Congo Stars" eröffnet. Afrikanische Kunst wird nun endlich nicht mehr nur in ethnologischen Museen gezeigt, sondern auch in großen Kunstinstitutionen. Dies wurde von documenta-Präsentationen sowie verschiedenen Biennalen und Festivals vorbereitet. Dort taucht afrikanische Kunst inzwischen ganz selbstverständlich als Teil eines globalisierten Kunstbetriebs auf.

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„The Great Exhibition of the North“

Kunsthaus Graz

Von 22. Juni bis 09. September 2018 fand in Newcastle-upon-Thyne und Gateshead, im Prinzip eine Doppelstadt links und rechts des Flusses Thyne gelegen, eine große Schau über den Norden Englands statt. Die Parallelen zur künftigen „STEIERMARK SCHAU“ lagen auf der Hand, ging es doch bei der „Great Exhibition of the North“ darum, Aufmerksamkeit für eine Region zu erzeugen und gleichzeitig identitätsstiftend zu wirken.

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Buchpräsentation in Berlin

Kunsthaus Graz

Das Buch zu Haegue Yangs VIP’s Union erscheint im Verlag BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE, Berlin. Manuel Reader, Verlagsgründer und Gestalter, eröffnete kürzlich einen Schau- und Veranstaltungsraum in der Solmsstraße 27. Am 23. 6. wurde das Buch dort von Manuel Reader, Haegue Yang und mir vorgestellt.

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Die Kinderstadt, das Studio Andreas Goritschnig in Kooperation mit dem Team des OPEN.LAB Reininghaus

Kunsthaus Graz

Das Kunsthaus kooperiert – wie auch in den vergangenen Jahren – mit der „Kinderstadt“. Seit letztem Jahr findet Bibongo allerdings nicht mehr im Kunsthaus, sondern im GrazMuseum statt. Dort gibt es zum einen mehr Ausdehnungsmöglichkeiten ins Freie und zum anderen einen größeren Bezug zum Programm des Hauses (>Stadtmuseum). Dank des jahrelangen Engagements vor allem von Barbara Binder und Marija Redi beteiligen sich an der Konzeption der Kinderstadt immer mehr Partner.

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Kontaktzonen: Grazer und Zagreber Architektur

Kunsthaus Graz

Am 5.6. wurde Zones of Contact: Architecture of Graz and Zagreb im Muzej Suvremene Umjetnosti (MSU) in Zagreb eröffnet. Die gemeinsame Ausstellung des Kunsthauses Graz und MSU zeigt eine Auswahl von Exponaten, die im Herbst 2017 im Rahmen der Ausstellungen Auf ins Ungewisse und Graz Architektur im Kunsthaus zu sehen waren. Diese wurden nun um jugoslawische beziehungsweise kroatische Positionen ergänzt.

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Haegue Yang im Kölner Museum Ludwig und Art Cologne

Kunsthaus Graz

Am 17.4. erhielt Haegue Yang den renommierten Wolfgang-Hahn-Preis. Zeitgleich wurde im Museum Ludwig ihre Ausstellung ETA 1994 – 2018 eröffnet. Diese gibt einen exzellenten Einblick in das Schaffen der Künstlerin: von Skulpturen, performativen Objekten über Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten hin zu raumgreifenden Installationen.

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Diskurs? Diskurs! Zur weißen Fahne von TEER

Kunsthaus Graz

Die von TEER verwendeten Symbole (Kreuz, Pentagramm, Hexagramm, Hammer und Sichel, Swastika) sind nicht austauschbar, und schon gar nicht unschuldig, dazu haben sich bestimmte Bedeutungen viel zu sehr ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Jedes Symbol ist auf seine Weise kontaminiert, bei jedem haben sich im Laufe der Zeit bestimmte Bedeutungen (Hakenkreuz überlagert Swastika) in den Vordergrund geschoben und andere überschrieben. Dies hängt aber wesentlich davon ab wer mit welchem persönlichen und kollektiven Hintergrund wie darauf schaut.

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Kreuz, Pentagramm, Hexagramm, Hammer und Sichel, Swastika. Zur „Weißen Fahne“ von TEER

Kunsthaus Graz

1987 tauchte die Weiße Fahne von TEER (Wolfgang Temmel und Fedo Ertl) zum ersten Mal auf: eine Woche lang wurden fünf der bekanntesten Macht repräsentierenden Zeichen (Pentagramm, Kreuz, Halbmond, Swastika, Hammer und Sichel) auf ein weißes, an einer Fahnenstange befestigtes Tuch auf dem Schlossbergplatz projiziert. 31 Jahre später reaktivierte TEER diese Arbeit anlässlich der Ausstellung Glaube Liebe Hoffnung vor dem Kunsthaus.

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Glaube Liebe Hoffnung ist eröffnet

Kunsthaus Graz

Zur Eröffnung der Ausstellung Glaube Liebe Hoffnung am 12.4. sind fast 800 Menschen ins Kunsthaus gekommen. Der Tross zog dann von uns in das Kulturzentrum bei den Minoriten – zum zweiten Teil der Ausstellung – und von dort in das Diözesanmuseum und Priesterseminar zu Last & Inspiration. Das stellt aber nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Programm rund um das Jubiläum der 800-jährigen Geschichte der Diözese Graz-Seckau dar. Auch in den Stiften Seckau, Admont und auf Schloss Seggau gibt es weitere Schauen. Das enorme Interesse zeigt uns, dass wir mit unserem Ansatz, sich aus heutiger Sicht dem Verhältnis von Kunst und Religion zu widmen, nicht falsch lagen.

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Tervuren

Kunsthaus Graz

Ende März reisten Günther Holler-Schuster und ich erneut nach Tervuren, um die nächsten Schritte der Kooperation mit dem Afrikamuseum zu besprechen. Auch dieses Mal übernachteten wir – zur Überraschung der belgischen Kolleginnen – direkt in Tervuren und nicht in Brüssel. Inzwischen kennen wir uns in der kleinen Stadt sehr gut aus und schätzen die kurzen Wege.

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Mein Besuch in der Grazer Firmenzentrale von SPAR

Kunsthaus Graz

Zentrale und Auslieferungslager von SPAR Steiermark und südliches Burgenland befinden sich in der Hafnerstraße in Graz-Puntigam, in einem Gebiet, das sich städtebaulich in den letzten Jahren sehr stark verändert hat und weiterhin verändert. Mein Besuch gab mir nicht nur Einblick in die Geschichte und Ausrichtung von SPAR, sondern auch in faszinierende Logistikabläufe. Vor allem die kleinen, unglaublich schnell herumflitzenden Stapelfahrzeuge hatten es mir angetan.

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Mein Besuch bei Saubermacher

Kunsthaus Graz | Museumseinblicke

Im Februar besuchte ich die Saubermacher Dienstleistungs AG in der Puchstraße in Graz und den Hauptsitz des Unternehmens in Feldkirchen. In der Puchstraße betreibt Saubermacher seit 2007 eine Sortieranlage für Kunststoffverpackungsabfälle. Neben Verpackungskunststoffen werden im Werk auch Gewerbeabfälle sortiert und einer Verwertung zugeführt.

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Congo Stars

Kunsthaus Graz | Kuratieren

In den letzten Wochen und Monaten hat sich das Konzept zur Ausstellung Congo Stars zunehmend geschärft. Am einschneidensten ist wohl die Titeländerung von Pop Art im Kongo hin zu Congo Stars. Die Entscheidung fiel einstimmig: Wir wollten vermeiden, dass eine zu große Nähe zur US-amerikanischen Pop-Art suggeriert wird.

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Der Geldautomat

Kunsthaus Graz

Die Diskussion um einen Geldautomaten beim/im Kunsthaus ist viele Jahre alt. Als ich ans Haus kam, war diese Entscheidung bereits gefällt: Es gab einen Aufstellungsort, und zwar nahe des Abgangs zur Tiefgarage, ein weißer Kasten war bereits gebaut worden, um den Geldautomaten im Foyer einzuhüllen und unsichtbar zu machen. Abgesehen davon, dass ich von Beginn an Zweifel an dessen Unsichtbarkeit hatte, schien mir eine schnöde „Geldbehebungsmaschine“ für das Kunsthaus so gar nicht passend. Ich lud die dänische Künstlergruppe Superflex ein, sich dieser Aufgabe anzunehmen.

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Unterrichten in Helsinki

Kunsthaus Graz

Auf Einladung des Masterstudiengangs „Curating, Managing and Mediating Art (CuMMA)“ war ich Mitte November an der Schule für Kunst, Design und Architektur der Alvar-Aalto-Universität in Helsinki zu Gast. Das Master-Programm ähnelt demjenigen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, das ich dort zwei Jahre lang leitete.

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Zur Wiedereröffnung des Museums für zeitgenössische Kunst (Muzej Savremene Umetnosti) in Belgrad

Kunsthaus Graz

Am 20.10. wurde in Belgrad, in Ušće, das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst wiedereröffnet, nachdem es 10 Jahre leer gestanden hatte. Das zwischen 1960 und 1965 errichtete Gebäude von Ivan Antić and Ivanka Raspopović, ein Meilenstein der Architekturmoderne, wurde in den letzten Jahren behutsam saniert. Entsprechend groß waren das Interesse und der Andrang. Interessierte Besucher/innen konnten ab 20.10. sieben Tage lang – jeweils 24 Stunden am Tag – das Museum besuchen, das in einem Park an der Mündung von Sava und Donau gelegen ist.

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Diskurs? Diskurs!

Kunsthaus Graz | Kuratieren

Ausstellungen werden grundsätzlich verschieden gelesen und bewertet. Mitunter können die Einschätzungen jedoch sehr weit auseinanderliegen – so zurzeit auch bei den im Kunsthaus gezeigten Ausstellungen Auf ins Ungewisse und Graz Architektur.

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Ein wieder verwendbares Ausstellungssystem für das Kunsthaus

Kunsthaus Graz

Immer wieder werde ich darauf angesprochen, dass man im Kunsthaus wegen seiner Architektur eigentlich keine Ausstellungen machen könne. Diese Meinung teile ich nicht.
Und die beiden jetzigen Ausstellungen sind auch dazu gedacht, den Gegenbeweis anzutreten. Setzt man allerdings den weißen Ausstellungsraum als Maßstab, so wird man von den Innenräumen des Kunsthauses enttäuscht sein. Arbeitet man hingegen mit der Architektur, so lassen sich überzeugende Lösungen finden.

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Peter Cook, Colin Fournier und das Kunsthaus

Kunsthaus Graz

So manche Grazerin, so mancher Grazer wird sich noch an die Zeit erinnern, in der man hier um ein Haus für moderne und zeitgenössische Kunst gerungen und auch gestritten hatte. Doch seit 2003 ist das Kunsthaus in der Welt: Schnell wurde es zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt, liebevoll mit Namen bedacht – wie „Seegurke“, „Babyhippo“, „Walfisch“ oder eben „Friendly Alien“, wie es die beiden Architekten Peter Cook und Colin Fournier bezeichnen. Wo auch immer ich hinkomme, auch in den entferntesten Orten kennt man das Kunsthaus Graz.

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Die Kunsthaus-Torte

Kunsthaus Graz

Peter Cook erzählte mir bei einem unserer ersten Treffen von einem Bäcker in der Annenstraße, der zur ersten öffentlichen Präsentation der Kunsthausentwürfe vor lauter Begeisterung eine Schokoladentorte in Form des Kunsthauses mitbrachte. Cook erzählte, dass sich das anwesende Fernsehteam plötzlich überhaupt nicht mehr für ihre Zeichnungen an der Wand interessierte, sondern nur noch für die Torte.

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Das neue Foyer

Kunsthaus Graz

Seit Mitte Juli verändert sich das Kunsthaus sichtbar: Zuerst wurden auf dem Vorplatz neue Sitzmöbel, Fahrradständer und Mülleimer aufgestellt, danach fielen im Foyer trennende Wände, Fensterverkleidungen wurden entfernt, der alte Kassentresen demontiert, neue Leitungen verlegt und der Boden von Grund auf saniert, wenn auch noch der letzte Anstrich fehlt.

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