Auftakt zum Peter-Rosegger-Gedenkjahr 2018

Museum für Geschichte | Peter Rosegger

Heuer gedenken wir des 100. Todestages sowie des 175. Geburtstages von Peter Rosegger und widmen dem berühmten Dichter, Autor und Gesellschaftskritiker eine Reihe vielfältiger Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Gedenkjahr soll die vielschichtige Persönlichkeit Roseggers wieder stärker ins Bewusstsein rücken, aber auch bislang unbekannte Aspekte thematisieren. Wir begleiten das Rosegger-Programm am Blog und auf unseren sozialen Netzwerken.

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Congo Stars

Kunsthaus Graz | Kuratieren

In den letzten Wochen und Monaten hat sich das Konzept zur Ausstellung Congo Stars zunehmend geschärft. Am einschneidensten ist wohl die Titeländerung von Pop Art im Kongo hin zu Congo Stars. Die Entscheidung fiel einstimmig: Wir wollten vermeiden, dass eine zu große Nähe zur US-amerikanischen Pop-Art suggeriert wird.

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Die fotografierenden Flaneure

Museum für Geschichte

Flaneure sind spazierengehende Genießer. Mit offenen Augen schreiten sie durch die Stadt, lassen ihre Augen an Häuserfassaden entlang streifen. Sie lassen sich von ihrer Umgebung inspirieren und tragen das Gesehene in ihre Träume hinein. Und die fotografierenden Flaneure? Suchen sie nach passenden Motiven? Oder sind sie gar keine echten Flaneure, da sie nicht herumstreifen, sondern mit ihrer Kamera gezielt bestimmte Orte des Geschehens aufsuchen?

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Die “Initiative Kunstverleih” im Gespräch

Kunsthaus Graz | Museumseinblicke

Die "Initiative Kunstverleih" ist zu Gast im Kunsthaus Graz und macht eine Ausstellung im frei zugänglichen Foyer: "Wir teilen Kunst, Aufmerksamkeit und Interesse: beim Speed-Dating Künstlerinnen und Künstler und ihre Arbeit auf einer ganz persönlichen Ebene kennenlernen, Werke ganz unkompliziert 'mieten' und 'auf Zeit' mit ihnen leben." Katrin Bucher Trantow spricht mit Andreas Heller und zweintopf über Zusammenarbeit und Selbstermächtigung abseits von Kommerz, direkten Dialog in lockerer Atmosphäre und was dabei entsteht.

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Was können/sollen/müssen Museen leisten?

Kulturpolitik

An Museen wird heute eine Vielzahl von Erwartungen und Ansprüchen gestellt. Bei der Veranstaltungsreihe „Wozu brauchen wir Museen?“ wird über diese diskutiert und darüber nachgedacht, wie das Universalmuseum Joanneum mit ihnen umgeht. Am 18. Januar findet die elfte und damit letzte Podiumsdiskussion statt – dieses Mal zum Thema „Das Museum als Wirtschaftskörper“.

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„Der Klimawandel und die Steiermark“ – Das war der „Schauplatz Natur“ im Dezember

Kunst- & Naturvermittlung

Am Dienstag, dem 12. Dezember 2017, stand im Naturkundemuseum alles im Zeichen des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf Graz und die Steiermark. Und so wurde vom Team der Naturvermittlung des Naturkundemuseums mit 10 weiteren namhaften Kooperationspartnern ein abwechslungsreiches Programm erstellt. Vom Vormittagsprogramm für Schulen aus der ganzen Steiermark über einen Einführungsvortrag zum Thema von Univ.-Prof. Dr. Gottfried Kirchengast bis hin zu Diskussionen mit Spezialisten war für alle etwas dabei. Eine Rückschau.

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Feuriges Berlin, illustres Graz

Museum für Geschichte

Berlin und Graz waren in den 1920er-Jahren pulsierende Zentren. In Berlin begeisterte „kultivierter Kitsch“, während in Graz das „Schubert-Denkmal“ für Staunen sorgte. Im Zuge der Recherchen für die aktuelle Foto-Ausstellung "Land bei Nacht" im Museum für Geschichte tat sich dieser Vergleich zweier ungleicher Metropolen auf.

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„Worauf wir stehen“: Das waren die Keltentage 2017 in Großklein

Archäologie und Münzkabinett

Am Donnerstag, dem 30. November 2017, wurde dem interessierten Publikum der Keltentage im Gemeindezentrum Großklein zum Thema „Worauf wir stehen. Über den Wert von Grund und Boden“ ein abwechslungsreiches Programm geboten: mit populärwissenschaftlichen Vorträgen, einer Podiumsdiskussion, Schaukochen sowie der Präsentation des „Steinzeit-Binkerls“ und einer neuen Vitrine mit den neuesten archäologischen Funden aus Großklein. Ein Nachbericht.

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Der Geldautomat

Kunsthaus Graz

Die Diskussion um einen Geldautomaten beim/im Kunsthaus ist viele Jahre alt. Als ich ans Haus kam, war diese Entscheidung bereits gefällt: Es gab einen Aufstellungsort, und zwar nahe des Abgangs zur Tiefgarage, ein weißer Kasten war bereits gebaut worden, um den Geldautomaten im Foyer einzuhüllen und unsichtbar zu machen. Abgesehen davon, dass ich von Beginn an Zweifel an dessen Unsichtbarkeit hatte, schien mir eine schnöde „Geldbehebungsmaschine“ für das Kunsthaus so gar nicht passend. Ich lud die dänische Künstlergruppe Superflex ein, sich dieser Aufgabe anzunehmen.

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Wie funktioniert das eigentlich mit der Tier- und Pflanzenpräparation?

Konservieren & Restaurieren | Museumseinblicke

Am 22. November 2017 fand zum ersten Mal, direkt in den Räumlichkeiten des Naturkundemuseums, ein Präparationsworkshop statt. Martin Unruh (Tierpräparator) und Elke McCullough (Zoologin / Wirbellosen- und Pflanzenpräparatorin) präsentierten ein zweiteiliges Programm, bei dem die Besucher/innen aufgefordert waren, auch praktisch in die Präparationskunst einzutauchen...

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Unterrichten in Helsinki

Kunsthaus Graz

Auf Einladung des Masterstudiengangs „Curating, Managing and Mediating Art (CuMMA)“ war ich Mitte November an der Schule für Kunst, Design und Architektur der Alvar-Aalto-Universität in Helsinki zu Gast. Das Master-Programm ähnelt demjenigen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, das ich dort zwei Jahre lang leitete.

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Licht an! Die Nacht kommt

Museum für Geschichte

In wenigen Tagen, am 17. November 2017, wird die Ausstellung "Land bei Nacht. Fotoexpedition in die nächtliche Steiermark" eröffnet – die letzten Vorbereitungen laufen bereits. Im Museum für Geschichte werden dann historische Fotos aus den Multimedialen Sammlungen und von weiteren Institutionen gezeigt. Thematisch ist die Ausstellung divers: Sie zeigt historische Bauten und schon längst abgehängte Leuchtreklamen bei Nacht. Nicht zu vergessen sind schließlich auch Menschen als Akteurinnen und Akteure.

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Zur Wiedereröffnung des Museums für zeitgenössische Kunst (Muzej Savremene Umetnosti) in Belgrad

Kunsthaus Graz

Am 20.10. wurde in Belgrad, in Ušće, das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst wiedereröffnet, nachdem es 10 Jahre leer gestanden hatte. Das zwischen 1960 und 1965 errichtete Gebäude von Ivan Antić and Ivanka Raspopović, ein Meilenstein der Architekturmoderne, wurde in den letzten Jahren behutsam saniert. Entsprechend groß waren das Interesse und der Andrang. Interessierte Besucher/innen konnten ab 20.10. sieben Tage lang – jeweils 24 Stunden am Tag – das Museum besuchen, das in einem Park an der Mündung von Sava und Donau gelegen ist.

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Landesaufnahme(n): Vergessene Brauereien im Bezirk Murtal – Paulus, Grünhübl, Farrach

Museum für Geschichte

Im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in Foto-, Film- und Tondokumenten seit 1850“ begaben sich die Multimedialen Sammlungen diesmal im Raum Judenburg auf eine medienhistorische Spurensuche, und zwar nach längst nicht mehr bestehenden Brauereibetrieben. Bei ihren Recherchen wurden sie erfreulicherweise vom Museumsverein Judenburg und den Regionalhistorikern Ingomar Gröbl (Zeltweg) und Philipp Stellnberger (Judenburg) unterstützt.

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Eine Reise durch den düsteren Kosmos von Victor Hugo und Günter Brus

Neue Galerie mit BRUSEUM

Victor Hugo wurde zeitlebens für sein literarisches Werk hochgeehrt, doch seine Zeichnungen waren lange Zeit nur einem Kreis von Eingeweihten bekannt. Als im Pariser Salon von 1859 einige Zeichnungen von Hugo ausgestellt waren, lobte Charles Baudelaire dessen „wunderbare Einbildungskraft“, die wie ein „himmlisches Geheimnis“ pulsiere. Was Hugo selbst als Nebenschauplatz und „Zeitvertreib zwischen zwei Strophen“ bezeichnet hat, hatte jedoch wesentlichen Einfluss auf die Künstler der späteren Avantgarde. Günter Brus ist einer von ihnen.

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Diskurs? Diskurs!

Kunsthaus Graz | Kuratieren

Ausstellungen werden grundsätzlich verschieden gelesen und bewertet. Mitunter können die Einschätzungen jedoch sehr weit auseinanderliegen – so zurzeit auch bei den im Kunsthaus gezeigten Ausstellungen Auf ins Ungewisse und Graz Architektur.

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Ein wieder verwendbares Ausstellungssystem für das Kunsthaus

Kunsthaus Graz

Immer wieder werde ich darauf angesprochen, dass man im Kunsthaus wegen seiner Architektur eigentlich keine Ausstellungen machen könne. Diese Meinung teile ich nicht.
Und die beiden jetzigen Ausstellungen sind auch dazu gedacht, den Gegenbeweis anzutreten. Setzt man allerdings den weißen Ausstellungsraum als Maßstab, so wird man von den Innenräumen des Kunsthauses enttäuscht sein. Arbeitet man hingegen mit der Architektur, so lassen sich überzeugende Lösungen finden.

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Peter Cook, Colin Fournier und das Kunsthaus

Kunsthaus Graz

So manche Grazerin, so mancher Grazer wird sich noch an die Zeit erinnern, in der man hier um ein Haus für moderne und zeitgenössische Kunst gerungen und auch gestritten hatte. Doch seit 2003 ist das Kunsthaus in der Welt: Schnell wurde es zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt, liebevoll mit Namen bedacht – wie „Seegurke“, „Babyhippo“, „Walfisch“ oder eben „Friendly Alien“, wie es die beiden Architekten Peter Cook und Colin Fournier bezeichnen. Wo auch immer ich hinkomme, auch in den entferntesten Orten kennt man das Kunsthaus Graz.

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