Das Leben an der österreichisch-slowenischen Grenze von 1919 bis 1945

Ausstellungen | Museum für Geschichte

Am 13. September 2018 wird der zweite Teil der von Helmut Konrad kuratierten Ausstellung „100 Jahre Grenze“ im Museum für Geschichte eröffnet. Dieser widmet sich dem „Leben an der Grenze“. Die Zeitspanne zieht sich, beginnend im Jahr 1919, als die Grenze festgelegt wurde, über eine schwierige Phase, die den Zweiten Weltkrieg inkludiert. Nach Ende des Krieges schließt das Kapitel mit einem aussichtsreichen Bild der österreichisch-jugoslawischen Grenze im Weinbaugebiet.

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„The Great Exhibition of the North“

Kunsthaus Graz

Von 22. Juni bis 09. September 2018 fand in Newcastle-upon-Thyne und Gateshead, im Prinzip eine Doppelstadt links und rechts des Flusses Thyne gelegen, eine große Schau über den Norden Englands statt. Die Parallelen zur künftigen „STEIERMARK SCHAU“ lagen auf der Hand, ging es doch bei der „Great Exhibition of the North“ darum, Aufmerksamkeit für eine Region zu erzeugen und gleichzeitig identitätsstiftend zu wirken.

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„… hoffend, dass die Möbel auch in Graz Anklang finden …“ – Ein Jugendstilmöbel für das Joanneum aus dem Riemerschmid’schen Meisterkurs von 1904

Museum für Geschichte | Museumsalltag

Am 20.6.2018 wurde die Sonderausstellung „Richard Riemerschmid. Möbelgeschichten“, kuratiert von Petra Krutisch, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg eröffnet. Die Schau würdigt den berühmten Designer des Jugendstils zu seinem 150. Geburtstag. Riemerschmid (1868–1957) war bildnerischer Entwerfer, Kunstprofessor, Architekt und einer der bedeutendsten Künstler des Jugendstils im deutschsprachigen Raum.

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Bibongo wuchs weiter

Ausstellungen | Kunsthaus Graz

Die Kinderstadt hat im Stadtmuseum wieder ganz viele Kinder über eine ganze Woche Demokratie erfahren lassen. Es gab Kinder, die in Berufe wie BäckerIn, BürgermeisterIn, VersicherungsmaklerIn oder auch WünscheerfüllerIn (!) haben schnuppern können;

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Kinderstadt Bibongo

Kunsthaus Graz

Schon von Weitem hört man durch die Sackstraße Kinderstimmen hallen. Durch die weit geöffneten Türen des Graz Museums dringt das Werken, Verhandeln, Ausdenken, Schaffen und Plaudern der Kinderstadt ins Leben der Stadt Graz hinein.

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Landesaufnahme: Glück auf in Pölfing-Brunn! Auf den Spuren der Kumpel

Museum für Geschichte

Das Konzept der Streifzüge im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in Foto-, Film- und Tondokumenten“ mit dem Ansatz, mittels Begehung des öffentlichen Raumes unter Bevölkerungspartizipation zur Wissensgenerierung beizutragen, führte uns diesmal zu den Originalschauplätzen der Bergbautradition im südweststeirischen Pölfing-Brunn. Ein Ort, an dem lokale Geschichte nicht nur zutage tritt, sondern dank der Knappschaft Pölfing-Bergla auch im kollektiven Gedächtnis gespeichert wird.

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„Der Lenzn Peterl sitzt den ganzen Dag in der Stuben, und Kratzelt“ – Roseggers Leidenschaft für das Schreiben

Peter Rosegger

Peter Rosegger lernte von einem Wanderlehrer das Lesen, Rechnen und Schreiben. Er war fünf Jahre alt, als Michel Patterer das erste Mal aufs Alpl kam. In seiner Erinnerung an den alten Schulmeister beschrieb Rosegger, wie Patterer versuchte, ihm den Unterricht schmackhaft zu machen. Dieser erzählte, dass viel gespielt, gesungen, geschrien und auch ganz ordentlich gerauft werden könne. Für den damals Fünfjährigen keine überzeugenden Argumente:

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Buchpräsentation in Berlin

Kunsthaus Graz

Das Buch zu Haegue Yangs VIP’s Union erscheint im Verlag BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE, Berlin. Manuel Reader, Verlagsgründer und Gestalter, eröffnete kürzlich einen Schau- und Veranstaltungsraum in der Solmsstraße 27. Am 23. 6. wurde das Buch dort von Manuel Reader, Haegue Yang und mir vorgestellt.

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Die Kinderstadt, das Studio Andreas Goritschnig in Kooperation mit dem Team des OPEN.LAB Reininghaus

Kunsthaus Graz

Das Kunsthaus kooperiert – wie auch in den vergangenen Jahren – mit der „Kinderstadt“. Seit letztem Jahr findet Bibongo allerdings nicht mehr im Kunsthaus, sondern im GrazMuseum statt. Dort gibt es zum einen mehr Ausdehnungsmöglichkeiten ins Freie und zum anderen einen größeren Bezug zum Programm des Hauses (>Stadtmuseum). Dank des jahrelangen Engagements vor allem von Barbara Binder und Marija Redi beteiligen sich an der Konzeption der Kinderstadt immer mehr Partner.

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Kontaktzonen: Grazer und Zagreber Architektur

Kunsthaus Graz

Am 5.6. wurde Zones of Contact: Architecture of Graz and Zagreb im Muzej Suvremene Umjetnosti (MSU) in Zagreb eröffnet. Die gemeinsame Ausstellung des Kunsthauses Graz und MSU zeigt eine Auswahl von Exponaten, die im Herbst 2017 im Rahmen der Ausstellungen Auf ins Ungewisse und Graz Architektur im Kunsthaus zu sehen waren. Diese wurden nun um jugoslawische beziehungsweise kroatische Positionen ergänzt.

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Landesaufnahme: Ein Fotograf mit Kamm und Schere im oberen Murtal

Museum für Geschichte

Wenngleich schon allein die Tatsache, dass ein Friseursalon in Zeltweg bereits in fünfter Generation geführt wird, eigentlich Grund genug sein müsste, um im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme“ auf der Suche nach steirischen Wirtschaftsgeschichten in Foto-, Film- und Tondokumenten hellhörig zu werden, weckte nicht zuletzt die Person des Firmengründers Johann Sturmer das Interesse der Multimedialen Sammlungen.

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Was ist eine Fassade?

Kunsthaus Graz

Ein Kurzbericht über den BIX-Medienfassaden-Workshop mit Studierenden des Masterlehrganges „Communication, Media, Sound and Interaction Design“ im Kunsthaus Graz
Ein Beitrag von Elisabeth Schlögl, Assistenzkuratorin und Koordinatorin der BIX-Projekte

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Franz Josef Böhm – Peter Roseggers Fotograf

Peter Rosegger

Peter Rosegger wurde im Laufe seines Lebens häufig fotografisch abgelichtet. Das erste Foto entstand am Ende seiner Lehrzeit im Rahmen der Freisprechung in Graz am 24. Februar 1864 bei Krainer. Weitere Porträts und Aufnahmen mit Freunden und später der Familie folgten. Rosegger ließ sich auch vom damals angesehensten Grazer Berufsfotografen Leopold Bude fotografieren. Solche Porträtaufnahmen verschenkte er dann häufig, meist mit einer Widmung auf der Rückseite.

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„Mich hat noch nie ein Mensch mit Demenz nach einer Jahreszahl gefragt“

Kunst- & Naturvermittlung

Wie kann man Menschen mit kognitiven Einschränkungen mit einer Teilhabe-orientierten Vermittlungsstrategie Kulturgenuss ermöglichen? Dieser Frage widmet sich Jochen Schmauck-Langer von dementia+art, der unser Vermittlungspersonal bei einem Fortbildungsseminar auf die Arbeit mit Menschen mit Demenz vorbereitet. Im Interview spricht er über Niedrigschwelligkeit im Museum und erklärt, warum Emotionen in der Kunstvermittlung wichtiger als Fakten sein können.

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Haegue Yang im Kölner Museum Ludwig und Art Cologne

Kunsthaus Graz

Am 17.4. erhielt Haegue Yang den renommierten Wolfgang-Hahn-Preis. Zeitgleich wurde im Museum Ludwig ihre Ausstellung ETA 1994 – 2018 eröffnet. Diese gibt einen exzellenten Einblick in das Schaffen der Künstlerin: von Skulpturen, performativen Objekten über Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten hin zu raumgreifenden Installationen.

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Content-Strategie in Aktion

Joanneum Digital

Wir haben vor einiger Zeit Studierende für Ausstellungsdesign an der FH Joanneum eingeladen, den Aufbau unserer Webseite zu hinterfragen und eine Benutzerbefragung (UX) durchzuführen. Dazu wurde die bekannte DIY-Methode „Thinking-Aloud" von Steve Krug verwendet, mit der man rasch Probleme auf einer Webseite identifizieren kann.

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… und zum Schluss noch in die Rauchstube

Kunst- & Naturvermittlung | Volkskundemuseum

Genau so soll es sein: sich im Museum wie daheim fühlen! Schön ist es anzusehen: Die Kinder der Volksschule Schönau – nicht weniger als 17 Nationen sind in ihr vertreten – gehen mittlerweile im Volkskundemuseum ein und aus, als wäre es ihr zweites Wohnzimmer … Man sieht und hört: Sie fühlen sich hier pudelwohl, kennen auch schon alle Ecken und Winkel und kommen hoffentlich auch als junge Erwachsene immer noch gerne in „ihr“ Volkskundemuseum zurück!

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Wie digital sollten Museen sein?

Joanneum Digital

Welche digitalen Angebote sollen Museen bieten? Inwiefern bleiben sie wettbewerbsfähig? Was macht ein überzeugendes digitales Profil aus und wie sieht die Zukunft für Museen aus? Thorsten Beck stellt in seiner Blogparade wichtige Fragen, hier gibt es ein paar Gedanken dazu.

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Diskurs? Diskurs! Zur weißen Fahne von TEER

Kunsthaus Graz

Die von TEER verwendeten Symbole (Kreuz, Pentagramm, Hexagramm, Hammer und Sichel, Swastika) sind nicht austauschbar, und schon gar nicht unschuldig, dazu haben sich bestimmte Bedeutungen viel zu sehr ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Jedes Symbol ist auf seine Weise kontaminiert, bei jedem haben sich im Laufe der Zeit bestimmte Bedeutungen (Hakenkreuz überlagert Swastika) in den Vordergrund geschoben und andere überschrieben. Dies hängt aber wesentlich davon ab wer mit welchem persönlichen und kollektiven Hintergrund wie darauf schaut.

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Landesaufnahme(n): Spontaner Betriebsbesuch bei „Messer und Stahlwaren Friedrich Josef Spat – vormals de Bernardin“ in Deutschlandsberg

Museum für Geschichte

Bei unserer medienhistorischen Spurensuche nach außergewöhnlichen Wirtschaftsgeschichten in der Weststeiermark stach uns am Hauptplatz in Deutschlandsberg sofort das Geschäftsportal von „Messer und Stahlwaren Friedrich Josef Spat – vormals de Bernardin“ ins Auge. Kurz überlegt und schon traten wir ein, um unser Projekt „Landesaufnahme“ vorzustellen.

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Kreuz, Pentagramm, Hexagramm, Hammer und Sichel, Swastika. Zur „Weißen Fahne“ von TEER

Kunsthaus Graz

1987 tauchte die Weiße Fahne von TEER (Wolfgang Temmel und Fedo Ertl) zum ersten Mal auf: eine Woche lang wurden fünf der bekanntesten Macht repräsentierenden Zeichen (Pentagramm, Kreuz, Halbmond, Swastika, Hammer und Sichel) auf ein weißes, an einer Fahnenstange befestigtes Tuch auf dem Schlossbergplatz projiziert. 31 Jahre später reaktivierte TEER diese Arbeit anlässlich der Ausstellung Glaube Liebe Hoffnung vor dem Kunsthaus.

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