Museum für Geschichte

„… hoffend, dass die Möbel auch in Graz Anklang finden …“ – Ein Jugendstilmöbel für das Joanneum aus dem Riemerschmid’schen Meisterkurs von 1904

Museum für Geschichte | Museumsalltag

Am 20.6.2018 wurde die Sonderausstellung „Richard Riemerschmid. Möbelgeschichten“, kuratiert von Petra Krutisch, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg eröffnet. Die Schau würdigt den berühmten Designer des Jugendstils zu seinem 150. Geburtstag. Riemerschmid (1868–1957) war bildnerischer Entwerfer, Kunstprofessor, Architekt und einer der bedeutendsten Künstler des Jugendstils im deutschsprachigen Raum.

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Landesaufnahme: Glück auf in Pölfing-Brunn! Auf den Spuren der Kumpel

Museum für Geschichte

Das Konzept der Streifzüge im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in Foto-, Film- und Tondokumenten“ mit dem Ansatz, mittels Begehung des öffentlichen Raumes unter Bevölkerungspartizipation zur Wissensgenerierung beizutragen, führte uns diesmal zu den Originalschauplätzen der Bergbautradition im südweststeirischen Pölfing-Brunn. Ein Ort, an dem lokale Geschichte nicht nur zutage tritt, sondern dank der Knappschaft Pölfing-Bergla auch im kollektiven Gedächtnis gespeichert wird.

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Landesaufnahme: Ein Fotograf mit Kamm und Schere im oberen Murtal

Museum für Geschichte

Wenngleich schon allein die Tatsache, dass ein Friseursalon in Zeltweg bereits in fünfter Generation geführt wird, eigentlich Grund genug sein müsste, um im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme“ auf der Suche nach steirischen Wirtschaftsgeschichten in Foto-, Film- und Tondokumenten hellhörig zu werden, weckte nicht zuletzt die Person des Firmengründers Johann Sturmer das Interesse der Multimedialen Sammlungen.

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Landesaufnahme(n): Spontaner Betriebsbesuch bei „Messer und Stahlwaren Friedrich Josef Spat – vormals de Bernardin“ in Deutschlandsberg

Museum für Geschichte

Bei unserer medienhistorischen Spurensuche nach außergewöhnlichen Wirtschaftsgeschichten in der Weststeiermark stach uns am Hauptplatz in Deutschlandsberg sofort das Geschäftsportal von „Messer und Stahlwaren Friedrich Josef Spat – vormals de Bernardin“ ins Auge. Kurz überlegt und schon traten wir ein, um unser Projekt „Landesaufnahme“ vorzustellen.

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Landesaufnahme(n): Der „Herrgottsbäck“ und der „brotsegnende Heiland“ – eine österliche (Wirtschafts-)geschichte aus Mariazell

Museum für Geschichte

Auf der Suche nach medienhistorischen Artfakten zu nicht mehr bestehenden Traditionsbetrieben im Rahmen der „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in Foto-, Film- und Tondokumenten“ stießen die Multimedialen Sammlungen auch auf fotografische Aufnahmen zur ehemaligen Bäckerei Feischl in Mariazell, auch „Herrgottsbäck“ genannt.

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Lichtinsel in der Nacht

Museum für Geschichte

Längst sind Mond und Sterne nicht mehr die einzigen Lichtquellen in der Nacht. Eigentlich sind sie entbehrlich, nicht mehr notwendig, vielleicht sogar ausrangierbar. Sie sind nur noch etwas für Romantiker. Nun erhellen künstliche Beleuchtungskörper die Zeit der Dunkelheit. Die Fotoausstellung "Land bei Nacht. Fotoexpedition in die nächtliche Steiermark", die seit 17. November 2017 im Museum für Geschichte gezeigt wird, ist somit zugleich eine Lichtausstellung.

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Auftakt zum Peter-Rosegger-Gedenkjahr 2018

Museum für Geschichte | Peter Rosegger

Heuer gedenken wir des 100. Todestages sowie des 175. Geburtstages von Peter Rosegger und widmen dem berühmten Dichter, Autor und Gesellschaftskritiker eine Reihe vielfältiger Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Gedenkjahr soll die vielschichtige Persönlichkeit Roseggers wieder stärker ins Bewusstsein rücken, aber auch bislang unbekannte Aspekte thematisieren. Wir begleiten das Rosegger-Programm am Blog und auf unseren sozialen Netzwerken.

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Die fotografierenden Flaneure

Museum für Geschichte

Flaneure sind spazierengehende Genießer. Mit offenen Augen schreiten sie durch die Stadt, lassen ihre Augen an Häuserfassaden entlang streifen. Sie lassen sich von ihrer Umgebung inspirieren und tragen das Gesehene in ihre Träume hinein. Und die fotografierenden Flaneure? Suchen sie nach passenden Motiven? Oder sind sie gar keine echten Flaneure, da sie nicht herumstreifen, sondern mit ihrer Kamera gezielt bestimmte Orte des Geschehens aufsuchen?

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Feuriges Berlin, illustres Graz

Museum für Geschichte

Berlin und Graz waren in den 1920er-Jahren pulsierende Zentren. In Berlin begeisterte „kultivierter Kitsch“, während in Graz das „Schubert-Denkmal“ für Staunen sorgte. Im Zuge der Recherchen für die aktuelle Foto-Ausstellung "Land bei Nacht" im Museum für Geschichte tat sich dieser Vergleich zweier ungleicher Metropolen auf.

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Licht an! Die Nacht kommt

Museum für Geschichte

In wenigen Tagen, am 17. November 2017, wird die Ausstellung "Land bei Nacht. Fotoexpedition in die nächtliche Steiermark" eröffnet – die letzten Vorbereitungen laufen bereits. Im Museum für Geschichte werden dann historische Fotos aus den Multimedialen Sammlungen und von weiteren Institutionen gezeigt. Thematisch ist die Ausstellung divers: Sie zeigt historische Bauten und schon längst abgehängte Leuchtreklamen bei Nacht. Nicht zu vergessen sind schließlich auch Menschen als Akteurinnen und Akteure.

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Landesaufnahme(n): Vergessene Brauereien im Bezirk Murtal – Paulus, Grünhübl, Farrach

Museum für Geschichte

Im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in Foto-, Film- und Tondokumenten seit 1850“ begaben sich die Multimedialen Sammlungen diesmal im Raum Judenburg auf eine medienhistorische Spurensuche, und zwar nach längst nicht mehr bestehenden Brauereibetrieben. Bei ihren Recherchen wurden sie erfreulicherweise vom Museumsverein Judenburg und den Regionalhistorikern Ingomar Gröbl (Zeltweg) und Philipp Stellnberger (Judenburg) unterstützt.

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Landesaufnahme(n): Der Gady Markt in Lebring – erfolgreiches Marketing auf gut steirisch

Konservieren & Restaurieren | Museum für Geschichte

Zweimal im Jahr – im Frühjahr und Herbst – strömen an einem Marktwochenende zwischen 25.000 und 30.000 Besucherinnen und Besucher zum traditionellen Markt der Firma Gady in Lebring. Am 9. und 10. September 2017 findet dieser bereits zum 103. Mal statt. Längst zählen nicht nur Landwirte und Autofreaks zum Stammpublikum. „Obwohl wir keine Landwirtschaft mehr betreiben, gehe ich mit meiner Familie auf den Gady Markt, denn da war auch ich als Kind immer“, heißt es oft.

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Wie Planen zu Taschen werden

Gastbeiträge | Museum für Geschichte

Die Ausstellung „Die Produktion der Dinge“ fand von September 2016 bis Mai 2017 im Grazer Museum für Geschichte statt und behandelte traditionelles steirisches Handwerk anhand von 25 ausgewählten Objekten aus der kunsthistorischen Sammlung. Hassan von tag.werk hat aus gespendeten Leinwänden und Planen selbstständig ein Taschenmodell entworfen, das er in drei verschiedenen Größen umgesetzt hat: die Hassan-Tasche.

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Landesaufnahme(n): Von Erdölbohrversuchen, einem 15.000 Liter Weinfass für die Sowjetunion und einem „Tortenkaiser“ am Kirchplatz – ein medienhistorischer Expeditionsbericht

Museum für Geschichte

Im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in medienhistorischen Artefakten seit 1850“ - gefördert vom Land Steiermark, Referat Wissenschaft und Forschung - setzen die Multimedialen Sammlungen am Universalmuseum Joanneum mit ihren Partnerinnen und Partnern ihre (medien-)geschichtliche Spurensuche in den steirischen Regionen fort. Im Fokus stehen diesmal analoge fotografische und audiovisuelle Zeugnisse zur steirischen Wirtschafts- und Industriegeschichte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dabei sind Foto-, Film-/Video- und Tondokumente von bestehenden Industrieleitbetrieben und traditionsreichen Gewerbeunternehmen genauso von Interesse wie jene bereits „verschwundener“ Wirtschaftsbetriebe und/oder längst „abgekommener“ Wirtschaftszweige.

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Iustitia thront im Palais Herberstein – mehr schlecht als recht

Museum für Geschichte

Das „Museum für Geschichte“ (vormals: Museum im Palais) befindet sich im Palais Herberstein in der Sackstraße 16. Das historische Gebäude hat selbst eine lange und wechselvolle Geschichte, die bis in das 16. Jahrhundert reicht. Im 19. Jahrhundert war es ein Gerichtsgebäude, ein Verhandlungsort „höchst persönlicher Geschichte(n)“. Anders als heute waren die damals präsentierten Objekte Beweisstücke. Sie trugen etwa zur Rechtsfindung bei Besitzstreitigkeiten bei oder wurden gar als Corpus Delicti zum „Leitobjekt“ beim Entscheid über Schuld oder Unschuld.

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Auf medienhistorischer Spurensuche: Das war die „Landesaufnahme“

Museum für Geschichte

Mit dem Projekt „Landesaufnahme – Rettung des steirischen analogen fotografischen und audiovisuellen Erbes“ leisteten die Multimedialen Sammlungen des Universalmuseums Joanneum österreichweit Pionierarbeit: Erstmals wurde im Rahmen eines Projekts der Versuch unternommen, mittels Befragungen von sämtlichen Gemeindearchiven und Regionalmuseen eines Bundeslandes (Erst-)Informationen über dort vorhandene analoge fotografische und audiovisuelle Bestände zu erheben. Dass dieses Projekt in mehrerlei Hinsicht ein Wagnis darstellte, war den Projektverantwortlichen stets bewusst. Mit Ende 2016 konnte die „Landesaufnahme“ erfolgreich abgeschlossen werden.

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Eine Stilikone für das Joanneum – Eine „Frankfurter Küche“ in der Kulturhistorischen Sammlung

Konservieren & Restaurieren | Museum für Geschichte

Am Dienstag, dem 12. Juli 2016, war es endlich soweit: Als großzügiges Geschenk des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt wurde unsere neue Küche – zerlegt in Einzelteile – angeliefert. Es ist nicht irgendeine Küche, sondern eine sogenannte „Frankfurter Küche“, die erste Einbauküche der Welt und Urtypus unserer modernen Einbauküchen.

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Landesaufnahme(n): Straden und der „Dschungel-Express“ – eine tragische Eisenbahngeschichte aus dem südoststeirischen Vulkanland

Konservieren & Restaurieren | Museum für Geschichte

Das Projekt „Landesaufnahme“ zur Erhebung analoger fotografischer und audiovisueller Bestände in steirischen Gemeindearchiven und Museen ist nun abgeschlossen. Dabei konnten nicht nur Daten bezüglich Umfang und Materialität bzw. Inhalt und Motiv dieser Bestände gesammelt werden, geblieben sind vor allem wunderbare Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen aus den regionalen Archiven und Sammlungen sowie Kooperationen zwischen diesen Institutionen und den Multimedialen Sammlungen.

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Landesaufnahme(n): Ein kultur- und zeitgeschichtlicher Streifzug durch das Fotoarchiv Gleisdorf

Konservieren & Restaurieren | Museum für Geschichte

Die Multimedialen Sammlungen am Universalmuseum Joanneum durften im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme“ bereits mehr als 25 steirische Museen und Gemeindearchive besuchen, so auch das Museum im Rathaus, kurz MiR, sowie das Stadtarchiv in Gleisdorf. Neben der Sichtung der im Depot lagernden analogen Foto- und Filmbestände und einer konservatorischen Beratung durch die Mitarbeiter der Multimedialen Sammlungen vor Ort, konnten hierbei auch wertvolle Erfahrungen hinsichtlich der Archivierung und Digitalisierung derartiger Bestände ausgetauscht werden.

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Landesaufnahme(n) – Zeitbilder aus dem Stadtarchiv Kindberg

Museum für Geschichte

Zu den Fotobeständen, die den Multimedialen Sammlungen im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme – Rettung des steirischen analogen fotografischen und audiovisuellen Erbes“ gemeldet wurden, zählen auch rund 150 regionalhistorisch bedeutsame Fotografien aus der Kindberger Ortschronik, die der Künstler Hubert Pilch (1893–1974) hand- und maschinschriftlich erstellt hat. Auch auf den umfassenden Nachlass des Kinderberger Amateurfotografen und Sammlers Franz F. Seidl sind wir aufmerksam gemacht worden.

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Landesaufnahme(n) im „Schmiedhiaslhammer“ – Leopold und Anna Bude zu Gast in Ligist

Museum für Geschichte

Das in einer ehemaligen Schmiede untergebrachte „Museum Ligist im Schmiedhiaslhammer“ erinnert an die einstige Lebenswelt der Gewerken und Hammerherrn, Handwerker und Bauern in und um Ligist. Die Museumsverantwortlichen Elfi und Ingo Wundrak können nicht nur auf eine kulturhistorisch beachtliche Sammlung an dreidimensionalen Objekten zurückgreifen, sondern setzen dabei auch auf das Medium der Fotografie als zeithistorische Quelle.

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