Mein Besuch bei der Firma ZULTNER

Kunsthaus Graz

Der Sitz der ZULTNER Metall GmbH ist heute in der Schmiedlstraße in Graz-Messendorf.
Ohne Auto ist es kompliziert dorthin zu kommen, doch der Weg lohnt sich schon alleine wegen des beindruckenden Gebäudes von Günther Domenig und Hermann Eisenköck, das 2001 in Betrieb genommen wurde.

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Die Fossillagerstätte Gratkorn – Ein 12 Millionen Jahre altes steirisches „Naturdenkmal“

Forschung

Paläontologische Grabungen des Universalmuseums Joanneum in einer Tongrube bei Gratkorn förderten eine der bedeutendsten Wirbeltierfaunen Zentraleuropas aus dem Zeitbereich vor rund 12 Millionen Jahren zutage. Obwohl erst ein Bruchteil des Fundhorizontes erkundet werden konnte, ist diese Fossillagerstätte bereits jetzt eine wissenschaftlich etablierte Schlüssellokalität in der Erforschung Miozäner Ökosysteme und Lebewelten.

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{Ghost} – Interview mit Tristan Schulze

Kunsthaus Graz

Künstliche Intelligenz, Big Data, Filterblase und Fake News. Alles brandaktuelle Themen des kommenden Kunstprojekts Ghost am Kunsthaus Graz. Wir treffen den Entwickler hinter diesem digitalen Projekt. Unser Treffpunkt: ein Kaffeehaus nahe dem Kunsthaus – direkt an der Mur. Draußen ist Nieselregen, drinnen wird Kaffee getrunken und geraucht. Schulze erscheint ein wenig spät, aber bester Laune zum Interview.

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Landesaufnahme(n): Von Erdölbohrversuchen, einem 15.000 Liter Weinfass für die Sowjetunion und einem „Tortenkaiser“ am Kirchplatz – ein medienhistorischer Expeditionsbericht

Museum für Geschichte

Im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in medienhistorischen Artefakten seit 1850“ - gefördert vom Land Steiermark, Referat Wissenschaft und Forschung - setzen die Multimedialen Sammlungen am Universalmuseum Joanneum mit ihren Partnerinnen und Partnern ihre (medien-)geschichtliche Spurensuche in den steirischen Regionen fort. Im Fokus stehen diesmal analoge fotografische und audiovisuelle Zeugnisse zur steirischen Wirtschafts- und Industriegeschichte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dabei sind Foto-, Film-/Video- und Tondokumente von bestehenden Industrieleitbetrieben und traditionsreichen Gewerbeunternehmen genauso von Interesse wie jene bereits „verschwundener“ Wirtschaftsbetriebe und/oder längst „abgekommener“ Wirtschaftszweige.

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Blog 6 aus Łódź: Eine Bildergeschichte und meine Reise zurück nach Graz

Kunsthaus Graz

Währenddessen Nordkorea Testraketen (?!) Richtung Japan abfeuerte, die österreichische Politik ordentlich in Unruhe geriet, neue Parteivorsitzende sucht und findet und Neuwahlen ausrief, erlebte ich in den letzten fünf Wochen in Polen wie wichtig ein Miteinander, Aufgeschlossenheit, Dialog und gegenseitiger Respekt sind und welche essentielle Relevanz Kulturarbeit in diesem Zusammenhang hat.

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Begabungsfeld Museum – eine Kooperation mit der NMS Hasnerplatz

Kunst- & Naturvermittlung | Kunsthaus Graz

Dieses Schuljahr durfte ich in meiner Arbeit als Kunstvermittlerin ein besonders spannendes Kooperationsprojekt begleiten. Die NMS Hasnerplatz bietet für ihre Schüler/innen der Ganztagsschule verschiedene Begabungsfelder am Nachmittag an, an denen sich die Kinder der ersten und zweiten Klassen beteiligen können. Das „Begabungsfeld Museum“ war diesmal bei uns im Kunsthaus Graz zu Gast und wir haben gemeinsam den Kinderaudioguide neu gestaltet.

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Iustitia thront im Palais Herberstein – mehr schlecht als recht

Museum für Geschichte

Das „Museum für Geschichte“ (vormals: Museum im Palais) befindet sich im Palais Herberstein in der Sackstraße 16. Das historische Gebäude hat selbst eine lange und wechselvolle Geschichte, die bis in das 16. Jahrhundert reicht. Im 19. Jahrhundert war es ein Gerichtsgebäude, ein Verhandlungsort „höchst persönlicher Geschichte(n)“. Anders als heute waren die damals präsentierten Objekte Beweisstücke. Sie trugen etwa zur Rechtsfindung bei Besitzstreitigkeiten bei oder wurden gar als Corpus Delicti zum „Leitobjekt“ beim Entscheid über Schuld oder Unschuld.

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Zu Gast in Tervuren

Kunsthaus Graz | Kuratieren

Anfang Mai reisten Günther Holler-Schuster und ich zu einem ersten Treffen nach Tervuren. Das Musée royal de l’Afrique centrale wird gerade umgebaut, deshalb trafen wir uns mit den Museumsmitarbeiterinnen im Verwaltungsgebäude, in dem Büros und auch die Archive untergebracht sind.

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800 Jahre Diözese Graz-Seckau im Kunsthaus Graz

Kunsthaus Graz

Im Oktober 2016 fand das erste Sondierungsgespräch statt: Als Sprecher der katholischen Kirche nahmen Hermann Glettler, damals Pfarrer von Graz-St. Andrä, heute Bischofsvikar, Johannes Rauchenberger, Leiter des Kulturzentrums bei den Minoriten, Alois Kölbl, Grazer Hochschulseelsorger, und der Zeithistoriker Florian Traussnig teil, das Kunsthaus war durch die Kuratorinnen Katrin Bucher Trantow, Katia Huemer, Elisabeth Schlögl und mich vertreten.

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Wer bist du? Wer bin ich?

Neue Galerie mit BRUSEUM

Porträts gehören zu den ältesten Themen der bildenden Kunst und haben im Vergleich zu anderen künstlerischen Gattungen nie an Aktualität verloren. Besonders im Zeitalter von Facebook, Selfie und Co. gewinnt das Porträt an (neuer) Bedeutung. Die aktuelle Sammlungsausstellung "Wer bist du? Porträts aus 200 Jahren" in der Neuen Galerie Graz widmet sich nun diesem zeitlosen Genre.

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Alles fließt – Besuch von Bill Fontana

Kunsthaus Graz | Museumseinblicke

Manchmal dauern Kunstprojekte lang, ziehen sich als Diskussionen und als Annäherungen an eine Frage und einen Ort über Jahre hinweg. Sie wachsen mit den Bedingungen und knüpfen an Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Verlauf der Zeit an. Mit dem kalifornischen Klang- und Multimediakünstler Bill Fontana pflege ich seit gut zwei Jahren einen Diskurs über die Verbindung von Natur und Kultur, die in seinen audiovisuellen Arbeiten zu abstrakten Bildern eines stetigen, existentiellen Wachsens und Produzierens heranwachsen.

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Auf medienhistorischer Spurensuche: Das war die „Landesaufnahme“

Museum für Geschichte

Mit dem Projekt „Landesaufnahme – Rettung des steirischen analogen fotografischen und audiovisuellen Erbes“ leisteten die Multimedialen Sammlungen des Universalmuseums Joanneum österreichweit Pionierarbeit: Erstmals wurde im Rahmen eines Projekts der Versuch unternommen, mittels Befragungen von sämtlichen Gemeindearchiven und Regionalmuseen eines Bundeslandes (Erst-)Informationen über dort vorhandene analoge fotografische und audiovisuelle Bestände zu erheben. Dass dieses Projekt in mehrerlei Hinsicht ein Wagnis darstellte, war den Projektverantwortlichen stets bewusst. Mit Ende 2016 konnte die „Landesaufnahme“ erfolgreich abgeschlossen werden.

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Blog 4 aus Łódź

Kunsthaus Graz

Die letzte Woche war sehr abwechslungsreich. Ich habe an drei unterschiedlichen Workshops im MS2 teilgenommen, eine Performance in einem ehemaligen Sportzentrum erlebt – und ich war drei Tage in Krakau.

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Geschmack der Vergangenheit

Schloss Eggenberg

Mit der Wiederherstellung eines kleinen formalen Obstgartens ist der Eggenberger Schlosspark um eine weitere Attraktion reicher. Gut 50 historische Apfel- und Birnensorten, in traditioneller Manier auf Hochstamm veredelt, werden in den kommenden Jahren die Vielfalt an Formen, Farben und Geschmack alter Früchte wieder erlebbar machen.

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Blog aus Łódź Nr. 2: Im Gespräch mit Marta Madejska

Kunsthaus Graz

In meiner zweiten Woche traf ich zwei Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter des Muzeum Sztuki (MSL), die ausführlich über ihre kulturelle Arbeit in Łódź berichteten und mit mir ihre täglichen Herausforderungen und schönen Momente in ihrer Arbeit reflektierten. Heute gebe ich einen kleinen Auszug meines anregenden Gesprächs mit Marta Madejska wieder.
 

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Die neue Joanneumskarte

Museumsalltag | Museumseinblicke

Seit 1. April erstrahlt die Joanneumskarte in neuem Design – die farbigen Streifen des UMJ-Designs sind nun Fotoausschnitten von vier Standorten gewichen, die stellvertretend für die Bereiche Kunst (Kunsthaus Graz, Neue Galerie Graz im Joanneumsviertel), Kultur (Museum für Geschichte, Schloss Eggenberg) und Natur (Naturkundemuseum im Joanneumsviertel) stehen.

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Das Designfestival assembly im Kunsthaus Graz

Kunsthaus Graz

Designerinnen und Designer aus Österreich und anderen Ländern bespielten drei Tage lang das Erdgeschoss des Kunsthauses und zeigten dabei ihre neuesten Arbeiten und Kollektionen. Höhepunkt war die Modenschau in der Schau von Erwin Wurm am Freitagabend. Dies war insofern ein Experiment, weil noch nie zuvor eine Modenschau in einer unserer Ausstellungen stattgefunden hat.

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Futsch in Łódź

Joanneum Interaktiv | Kunsthaus Graz

(Lautsprache: Wutsch – das Ł ist ein stimmhafter Zischlaut, der dem „W“ sehr nahekommt)
Vergangenen Sonntag, als der „Big Wirbel“ im Kunsthaus in vollem Gange war und ich vom Filmdreh-Wochenende mit Koki Tanaka aus Zwentendorf zurückkam, habe ich mich von meinen Kolleginnen und Kollegen für einen Monat verabschiedet, um nach Łódź (zu Deutsch: Lodsch) zu fahren. Der translocal-Partner Muzeum Sztuki w Łódźi stellt mir für einige Wochen eine Unterkunft und einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Was ich hier mache und was meine Motivation war, nach Łódź zu kommen, erfahrt ihr hier.

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Ein roter Faden

Kunst- & Naturvermittlung | Kunsthaus Graz

Wie der Name BIG WIRBEL schon vermuten lässt, ist er erstens keine Kleinigkeit und zweitens eine Sache, die Bewegung impliziert. Monika Holzer-Kernbichler und ihr engagiertes Team haben mit Herzblut das 2,5-Tage-Festival zum Thema „Strich und Faden“ umgesetzt und mehr als 3.000 Menschen die Freude am Gestalten und die Auseinandersetzungen rund um das Textile näher bringen können. Begleiten Sie mich auf den Stationen meiner Tour durch das Programm! Persönliche Erfolgserlebnisse inklusive.

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Filmdreh in Zwentendorf

Kunsthaus Graz

Am 19. April kamen Koki Tanaka und sein japanisches Filmteam, Hikaru Fujii, Shinya Aoyama (Kamera) und Ryota Fujiguchi (Sound) in Graz an. Vor Ort trafen sie sich mit Constantin Lederer, Stanislaus Mörth und Sebastian Morré, den drei Mitgliedern des österreichischen Teils der Filmcrew, und bereiteten den Dreh für die kommenden Tage vor.

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Kongolesische Kunst in Tübingen und Graz

Kunsthaus Graz

Aus Anlass der Kooperation des Kunsthauses Graz mit der Kunsthalle Tübingen reisten Günther Holler-Schuster und ich Anfang April nach Tübingen, um die Räumlichkeiten dort zu besichtigen und mit dem Leiter der Kunsthalle, Holger Kube Ventura, die nächsten Schritte zu besprechen.

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