Kontaktzonen: Grazer und Zagreber Architektur

Kunsthaus Graz

Am 5.6. wurde Zones of Contact: Architecture of Graz and Zagreb im Muzej Suvremene Umjetnosti (MSU) in Zagreb eröffnet. Die gemeinsame Ausstellung des Kunsthauses Graz und MSU zeigt eine Auswahl von Exponaten, die im Herbst 2017 im Rahmen der Ausstellungen Auf ins Ungewisse und Graz Architektur im Kunsthaus zu sehen waren. Diese wurden nun um jugoslawische beziehungsweise kroatische Positionen ergänzt.

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Landesaufnahme: Ein Fotograf mit Kamm und Schere im oberen Murtal

Museum für Geschichte

Wenngleich schon allein die Tatsache, dass ein Friseursalon in Zeltweg bereits in fünfter Generation geführt wird, eigentlich Grund genug sein müsste, um im Rahmen des Projekts „Landesaufnahme“ auf der Suche nach steirischen Wirtschaftsgeschichten in Foto-, Film- und Tondokumenten hellhörig zu werden, weckte nicht zuletzt die Person des Firmengründers Johann Sturmer das Interesse der Multimedialen Sammlungen.

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Was ist eine Fassade?

Kunsthaus Graz

Ein Kurzbericht über den BIX-Medienfassaden-Workshop mit Studierenden des Masterlehrganges „Communication, Media, Sound and Interaction Design“ im Kunsthaus Graz
Ein Beitrag von Elisabeth Schlögl, Assistenzkuratorin und Koordinatorin der BIX-Projekte

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Franz Josef Böhm – Peter Roseggers Fotograf

Peter Rosegger

Peter Rosegger wurde im Laufe seines Lebens häufig fotografisch abgelichtet. Das erste Foto entstand am Ende seiner Lehrzeit im Rahmen der Freisprechung in Graz am 24. Februar 1864 bei Krainer. Weitere Porträts und Aufnahmen mit Freunden und später der Familie folgten. Rosegger ließ sich auch vom damals angesehensten Grazer Berufsfotografen Leopold Bude fotografieren. Solche Porträtaufnahmen verschenkte er dann häufig, meist mit einer Widmung auf der Rückseite.

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„Mich hat noch nie ein Mensch mit Demenz nach einer Jahreszahl gefragt“

Kunst- & Naturvermittlung

Wie kann man Menschen mit kognitiven Einschränkungen mit einer Teilhabe-orientierten Vermittlungsstrategie Kulturgenuss ermöglichen? Dieser Frage widmet sich Jochen Schmauck-Langer von dementia+art, der unser Vermittlungspersonal bei einem Fortbildungsseminar auf die Arbeit mit Menschen mit Demenz vorbereitet. Im Interview spricht er über Niedrigschwelligkeit im Museum und erklärt, warum Emotionen in der Kunstvermittlung wichtiger als Fakten sein können.

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Haegue Yang im Kölner Museum Ludwig und Art Cologne

Kunsthaus Graz

Am 17.4. erhielt Haegue Yang den renommierten Wolfgang-Hahn-Preis. Zeitgleich wurde im Museum Ludwig ihre Ausstellung ETA 1994 – 2018 eröffnet. Diese gibt einen exzellenten Einblick in das Schaffen der Künstlerin: von Skulpturen, performativen Objekten über Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten hin zu raumgreifenden Installationen.

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Content-Strategie in Aktion

Joanneum Digital

Wir haben vor einiger Zeit Studierende für Ausstellungsdesign an der FH Joanneum eingeladen, den Aufbau unserer Webseite zu hinterfragen und eine Benutzerbefragung (UX) durchzuführen. Dazu wurde die bekannte DIY-Methode „Thinking-Aloud" von Steve Krug verwendet, mit der man rasch Probleme auf einer Webseite identifizieren kann.

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… und zum Schluss noch in die Rauchstube

Kunst- & Naturvermittlung | Volkskundemuseum

Genau so soll es sein: sich im Museum wie daheim fühlen! Schön ist es anzusehen: Die Kinder der Volksschule Schönau – nicht weniger als 17 Nationen sind in ihr vertreten – gehen mittlerweile im Volkskundemuseum ein und aus, als wäre es ihr zweites Wohnzimmer … Man sieht und hört: Sie fühlen sich hier pudelwohl, kennen auch schon alle Ecken und Winkel und kommen hoffentlich auch als junge Erwachsene immer noch gerne in „ihr“ Volkskundemuseum zurück!

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Wie digital sollten Museen sein?

Joanneum Digital

Welche digitalen Angebote sollen Museen bieten? Inwiefern bleiben sie wettbewerbsfähig? Was macht ein überzeugendes digitales Profil aus und wie sieht die Zukunft für Museen aus? Thorsten Beck stellt in seiner Blogparade wichtige Fragen, hier gibt es ein paar Gedanken dazu.

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Diskurs? Diskurs! Zur weißen Fahne von TEER

Kunsthaus Graz

Die von TEER verwendeten Symbole (Kreuz, Pentagramm, Hexagramm, Hammer und Sichel, Swastika) sind nicht austauschbar, und schon gar nicht unschuldig, dazu haben sich bestimmte Bedeutungen viel zu sehr ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Jedes Symbol ist auf seine Weise kontaminiert, bei jedem haben sich im Laufe der Zeit bestimmte Bedeutungen (Hakenkreuz überlagert Swastika) in den Vordergrund geschoben und andere überschrieben. Dies hängt aber wesentlich davon ab wer mit welchem persönlichen und kollektiven Hintergrund wie darauf schaut.

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Landesaufnahme(n): Spontaner Betriebsbesuch bei „Messer und Stahlwaren Friedrich Josef Spat – vormals de Bernardin“ in Deutschlandsberg

Museum für Geschichte

Bei unserer medienhistorischen Spurensuche nach außergewöhnlichen Wirtschaftsgeschichten in der Weststeiermark stach uns am Hauptplatz in Deutschlandsberg sofort das Geschäftsportal von „Messer und Stahlwaren Friedrich Josef Spat – vormals de Bernardin“ ins Auge. Kurz überlegt und schon traten wir ein, um unser Projekt „Landesaufnahme“ vorzustellen.

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Kreuz, Pentagramm, Hexagramm, Hammer und Sichel, Swastika. Zur „Weißen Fahne“ von TEER

Kunsthaus Graz

1987 tauchte die Weiße Fahne von TEER (Wolfgang Temmel und Fedo Ertl) zum ersten Mal auf: eine Woche lang wurden fünf der bekanntesten Macht repräsentierenden Zeichen (Pentagramm, Kreuz, Halbmond, Swastika, Hammer und Sichel) auf ein weißes, an einer Fahnenstange befestigtes Tuch auf dem Schlossbergplatz projiziert. 31 Jahre später reaktivierte TEER diese Arbeit anlässlich der Ausstellung Glaube Liebe Hoffnung vor dem Kunsthaus.

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Glaube Liebe Hoffnung ist eröffnet

Kunsthaus Graz

Zur Eröffnung der Ausstellung Glaube Liebe Hoffnung am 12.4. sind fast 800 Menschen ins Kunsthaus gekommen. Der Tross zog dann von uns in das Kulturzentrum bei den Minoriten – zum zweiten Teil der Ausstellung – und von dort in das Diözesanmuseum und Priesterseminar zu Last & Inspiration. Das stellt aber nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Programm rund um das Jubiläum der 800-jährigen Geschichte der Diözese Graz-Seckau dar. Auch in den Stiften Seckau, Admont und auf Schloss Seggau gibt es weitere Schauen. Das enorme Interesse zeigt uns, dass wir mit unserem Ansatz, sich aus heutiger Sicht dem Verhältnis von Kunst und Religion zu widmen, nicht falsch lagen.

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Tervuren

Kunsthaus Graz

Ende März reisten Günther Holler-Schuster und ich erneut nach Tervuren, um die nächsten Schritte der Kooperation mit dem Afrikamuseum zu besprechen. Auch dieses Mal übernachteten wir – zur Überraschung der belgischen Kolleginnen – direkt in Tervuren und nicht in Brüssel. Inzwischen kennen wir uns in der kleinen Stadt sehr gut aus und schätzen die kurzen Wege.

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Mein Besuch in der Grazer Firmenzentrale von SPAR

Kunsthaus Graz

Zentrale und Auslieferungslager von SPAR Steiermark und südliches Burgenland befinden sich in der Hafnerstraße in Graz-Puntigam, in einem Gebiet, das sich städtebaulich in den letzten Jahren sehr stark verändert hat und weiterhin verändert. Mein Besuch gab mir nicht nur Einblick in die Geschichte und Ausrichtung von SPAR, sondern auch in faszinierende Logistikabläufe. Vor allem die kleinen, unglaublich schnell herumflitzenden Stapelfahrzeuge hatten es mir angetan.

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Ein Haus voller Geschichte(n)

Peter Rosegger

„Das Sommerhaus“ nannte Peter Rosegger sein Haus in Krieglach, dass er 1877 errichten ließ und in dem er 1918 verstarb. Daher wird es von der Bevölkerung auch „Roseggers Sterbehaus“ genannt. Auch die Bezeichnung „Roseggers Landhaus“ hat sich eingebürgert. Heute ist es weder Sommer-, noch Sterbe- oder Landhaus. Es ist ein Museum, das das Andenken an seinen einstigen Bewohner bewahren möchte.

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Landesaufnahme(n): Der „Herrgottsbäck“ und der „brotsegnende Heiland“ – eine österliche (Wirtschafts-)geschichte aus Mariazell

Museum für Geschichte

Auf der Suche nach medienhistorischen Artfakten zu nicht mehr bestehenden Traditionsbetrieben im Rahmen der „Landesaufnahme – Steirische Wirtschaftsgeschichte in Foto-, Film- und Tondokumenten“ stießen die Multimedialen Sammlungen auch auf fotografische Aufnahmen zur ehemaligen Bäckerei Feischl in Mariazell, auch „Herrgottsbäck“ genannt.

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Schule schaut Museum – 9. Nationale Vermittlungsoffensive und Aktionstag

Kunst- & Naturvermittlung

Am 7. März 2018 wurde das Universalmuseum Joanneum im Rahmen des nationalen Aktionstags „Schule schaut Museum“ von rund 1.227 jungen Menschen besucht, „auf den Kopf gestellt“ und fast möchte man meinen „nach außen gestülpt“: Das Straßenbild um unsere Museen herum – das war schon von weit her ersichtlich – war geprägt von jungen Menschen auf ihrem Weg zu uns. In den Museen selbst herrschte wahrlich Hochbetrieb! Nach dem Motto „kreativ sein, fragen, staunen, sehen, lernen“ lag Neugier und Spannung in der Luft und alle Beteiligten zeigten sie: die Begeisterung fürs Museum!

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Mein Besuch bei Saubermacher

Kunsthaus Graz | Museumseinblicke

Im Februar besuchte ich die Saubermacher Dienstleistungs AG in der Puchstraße in Graz und den Hauptsitz des Unternehmens in Feldkirchen. In der Puchstraße betreibt Saubermacher seit 2007 eine Sortieranlage für Kunststoffverpackungsabfälle. Neben Verpackungskunststoffen werden im Werk auch Gewerbeabfälle sortiert und einer Verwertung zugeführt.

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Digitale Transformation und Digitale Strategie im Universalmuseum Joanneum

Joanneum Digital

Beim ersten Netzwerktreffen der digitalen Expert/innen der österreichischen Museen am 25./26.1.2018 diskutierten wir über die (digitale) Zukunft von Museen. Digitale Strategien für Museen sind in aller Munde, und Museen, die noch nicht damit begonnen haben, haben zumindest die Wichtigkeit erkannt sich mit dem Thema zu befassen. Nachdem große Museen wie das Met, Guggenheim, SFMOMA und Tate es uns vorgemacht haben, ziehen nun auch immer mehr deutschsprachige Museen nach.

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Marketing-Automation zur besseren Kommunikation mit unseren Besucherinnen und Besuchern

Joanneum Digital

Die Joanneumskarte ermöglicht es, die Museen des Joanneums 12 Monate lang beliebig oft zu besuchen. Wir bieten auch Zusatzpakete wie „Zu zweit“ oder „Mit Kind“, einen monatlichen Bonus-Event und zusätzliche Dienstleistungen und Rabatte. Mit 1. April 2017 wurden die Tarife umgestellt und besser an die Bedürfnisse unsere Besucherinnen und Besucher angepasst. Dieser Neuerung ging bereits eine technische Umstellung voraus, die es uns ermöglicht, effizient Kartenkäufe abzuwickeln und personalisiert mit unseren Karten-Besitzerinnen und -Besitzern zu kommunizieren.

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