UMJ/J.J. Kucek

21. März 2022 / Lena Langmann

Von der Volontärin über die Praktikantin bis zur Mitarbeiterin – meine Erfahrungen im Museumsforum Steiermark

Museumseinblicke | Museumsforum

Als Praktikantin und Mitarbeiterin des Museumsforums Steiermark wurde ich gebeten, einen kleinen Einblick in meine Tätigkeiten in diesem Arbeitsumfeld zu geben. Ich hatte die Chance und die Freude, mit einem sehr freundlichen, hilfsbereiten Team in einem respektvollen Arbeitsumfeld zu arbeiten. In meinem Blogbeitrag will ich über meine Zeit als Teil dieses Frauenpower-Teams berichten.  


Durch eine spontane Eingebung, die – wie ich zugeben muss – meinerseits zum damaligen Zeitpunkt reichlich spät gekommen ist, habe ich mich dazu entschieden, eine Bewerbung an das Universalmuseum Joanneum zu senden. Durch eine glückliche Fügung wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch mit Gabriele Wolf und Elisabeth Schlögl vom Museumsforum Steiermark eingeladen. Nur zwei Wochen danach konnte ich meine Stelle, zu dieser Zeit als Volontärin, antreten. Durch das große Bemühen von Gabriele und Elisabeth konnte ich kurze Zeit später meine Arbeit als Praktikantin weiterführen.

Die Dienstreise der Informationen

In den ersten Wochen meiner Arbeit hatte ich die Chance, an einer Dienstreise zum Wintersportmuseum ins Haus im Ennstal teilzunehmen (Blogbeitrag Wintersportmuseum Haus im Ennstal). Die vorrangigen Ziele dieser Reise waren Themen wie digitale Sammlungsdokumentation und Inventarisierung der Sammlung im Zusammenhang mit präventiv-konservatorischen Tipps von Barbara Schönhart. Nach einer für mich erstmaligen Führung durch ein Wintersportmuseum und der Besichtigung des Depotraums (Sammlungsraum) ging es weiter mit dem theoretischen Teil des Besuches. Es folgten Erklärungen und Demonstrationen, wie Fotos von musealen Objekten am besten gemacht werden, wie Inventarnummern angebracht sein sollten und wie museale Objekte gepflegt und langfristig erhalten bleiben.

Das Büro der Freude und des Zusammenhaltes

Im Büroraum des Museumsforums Steiermark herrscht ein freundliches und lustiges Arbeitsumfeld, auch wenn dieser nicht sehr groß ist und enge Zusammenarbeit gefordert war. Es wurde über Wochen hinweg ein vertrautes Umfeld geschaffen. Die freundliche Aufnahme in das Team sowie das Einbezogen-Werden in die wöchentlichen Agenda-Meetings haben mir ein Gefühl vermittelt, als wäre ich schon seit längster Zeit ein Teil des Teams.

Meine Tätigkeiten als Praktikantin sowie später als Mitarbeiterin waren die Recherche und die Pflege der Museumsdatenbank sowie administrative Arbeiten zur Unterstützung des Teams. Des Weiteren war ich zuständig für die Betreuung der Datenbank sowie das Erstellen von Test-Cases und das Verfassen einer Bedienungsanleitung.

Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Teams konnte ich auch viele Eindrücke und wichtige Abläufe aufnehmen, welche in Zusammenarbeit mit den Museen entstanden sind. Viele dieser Museen haben kleine Sammlungen und sind oftmals in Privatbesitz oder in Gemeindebetreuung. Die nicht selten sehr aufwendig zusammengesammelten Objekte zeigen eine Diversität von handwerklichen Geräten in der Landwirtschaft, Puppenmuseen, Zugmuseen bis hin zu den Schlössern Steiermarks mit ihren Ausstellungen. Für jede*n ist etwas dabei, so auch Kuriositäten wie ein Sanitärmuseum, die Weltmaschine, eine Bierflaschensammlung oder eine Motorsägensammlung, welche sage und schreibe 300 Motorsägen aus der ganzen Welt beinhaltet.

Durch die schwierigen Umstände der Corona-Pandemie konnte ich ein paar Monate Teil dieses Teams sein und auch die Möglichkeiten des Homeoffice ausschöpfen, was zum Semesterstart eine große Hilfe war. Abschließend kann ich sagen, dass es mir sehr viel Spaß und Freude bereitet hat, mit Elisabeth, Barbara und Gabriele zusammenzuarbeiten. Ich muss Ihnen danken, dass Sie mir die Chance gegeben haben, ein Teil dieses Frauenpower-Teams zu sein.

Kategorie: Museumseinblicke | Museumsforum
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