Kinderbuch „Kriegsstruwwelpeter“ (Cover), Sammlung Prof. Tristan Loidl, Salzburg

2. September 2014 / Christoph Pelzl

„Frauen und Kinder an der Heimatfront”: Blogserie zum Ersten Weltkrieg

Kunst- & Naturvermittlung | Museum für Geschichte

Wie weit der „Große Krieg“ auch in die Kinderwelt Einzug hielt, zeigt das Kinderbuch „Der Kriegs-Struwwelpeter“ des Autors Karl Ewald Olszewski, das 1915 in Deutschland erschien. Die Vorlage dazu – Heinrich Hoffmanns Geschichtensammlung „Struwwelpeter“ – war eines der bekanntesten Kinderbücher dieser Zeit.

Die Kriegsausgabe wurde als politische Parodie verfasst und nahm auf die politischen und militärischen Ereignisse des Kriegs Bezug.

Kriegsausstellung am Feliferhof

Kriegsausstellung am Feliferhof 1915, Fotografie Sammlung Kubinzky, Graz

Kriegsausstellung am Feliferhof, 1915, Fotografie,
Sammlung Kubinzky, Graz

Kriegsausstellungen waren während des Ersten Weltkriegs ein populäres Medium. Zum einen, um die eigene Bevölkerung propagandistisch zu manipulieren und ihr die Erfolge der k.u.k. Armee vor Augen zu führen, zum anderen, um dem Publikum einen „lehrreichen Einblick“ in den Stellungsbau und damit in den Alltag der Soldaten an der Front zu geben. Aus diesem Grund wurden etwa im September 1915 am Feliferhof in Graz Hindernisse, Stellungen, Geschützstände, Fahrküchen und dergleichen nachgebaut bzw. aufgestellt und für die Besucher/innen – gegen Eintrittsgeld – zugänglich gemacht.

 

Zum Nachlesen

Teil 1: “Objekte gegen das Vergessen”
Teil 2: „Der kranke Mann an der Donau?“
Teil 3: „Stramm deutsche Stadt?”Alle Benutzer
Teil 4: „Die Zahnräder beginnen sich zu drehen“
Teil 5: „Hurra das Dritte Korps“
Teil 6: „Die Gegend scheint da ,vorne‘ ein Ende zu haben, dem ein ,Nichts‘ folgt“
Teil 7: „Die normierte Tötungsmaschine – der normierte Mensch“
Teil 8: „Den Witwen und Waisen gefallener Krieger“
Teil 9: “Nie wieder Krieg!”
Teil 10: „Zur Erinnerung an „schwere Zeiten””
Teil 11: „Frauen und Kinder an der Heimatfront”
Teil 12: “Erlkönig unter Wasser”

Eckdaten

  • Thema: Teilt mit uns Eure Meinungen, Gedanken und persönlichen Erinnerungsstücke zum Ersten Weltkrieg.
  • Laufzeit: 27. Juni bis 30. September
  • Hashtags: #wk1 und #stmk
  • Bewerbung: Wir bewerben die Beiträge über Twitter (@Joanneum), auf den Facebook-Seiten des Museum im Palais und der allgemeinen Joanneums-Seite sowie auf unserer Website. Außerdem werden wir diesen Beitrag regelmäßig aktualisieren und eure Beiträge hier am Ende des Textes verlinken. Nach Ablauf der Serie bringen wir auch eine Zusammenfassung hier im Museumsblog.

Kategorie: Kunst- & Naturvermittlung | Museum für Geschichte
Schlagworte: Blogserie zum Ersten Weltkrieg | Die Steiermark und der Große Krieg


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Benutzen Sie diese HTML Tags und Attribute:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>