Steirische Geschichte

Credit: Multimediale Sammlungen, Foto: Franz Josef Böhm

Franz Josef Böhm – Chronist des Mürztals

Peter Rosegger

Franz Josef Böhm fotografierte die in Mürzzuschlag und Hönigsberg gelegenen Betriebsanlagen der metallverarbeitenden Bleckmann-Werke im Laufe von knapp 30 Jahren. Das früheste Bild der Werksanlage in der Ausstellung Franz Josef Böhm. Fotopionier des Mürztales im Studierstüberl des Rosegger-Museums stammt aus dem Jahr 1905 und zeigt den Standort Mürzzuschlag mit rauchenden Kaminschloten und den ersten Arbeiterunterkünften. Das jüngste Bild wurde 1931 am Standort Hönigsberg aufgenommen und hält einen Blick in das Halleninnere des Feinblechwalzwerkes Friedrichhütte fest.

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Franz Josef Böhm – Die Nordischen Winterspiele von 1904

Peter Rosegger

Der Grazer Industrielle, Sportpionier und Alpinist Max Kleinoscheg (1862–1940) und der Mürzzuschlager Hotelier und Pionier des österreichischen Fremdenverkehrs Toni Schruf (1863–1932) gelten als die Skipioniere Mitteleuropas. Kleinoscheg brachte im Winter 1890 erstmals Skier aus Norwegen nach Mürzzuschlag, um gemeinsam mit Toni Schruf die neue Sportart auszuprobieren. Nach anfänglichen Misserfolgen unternahmen sie immer weitere Ausflüge mit den damals noch als Schneeschuhen bezeichneten Brettern. Ihre Touren führten sie zunächst auf den Mürzzuschlager Hausberg „Große Scheibe“ (1473 m) und das Kaarl (1314 m), später bis auf das Stuhleck (1782 m), den höchsten Berg der Fischbacher Alpen.

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Das Leben an der österreichisch-slowenischen Grenze von 1919 bis 1945

Museum für Geschichte

Am 13. September 2018 wird der zweite Teil der von Helmut Konrad kuratierten Ausstellung „100 Jahre Grenze“ im Museum für Geschichte eröffnet. Dieser widmet sich dem „Leben an der Grenze“. Die Zeitspanne zieht sich, beginnend im Jahr 1919, als die Grenze festgelegt wurde, über eine schwierige Phase, die den Zweiten Weltkrieg inkludiert. Nach Ende des Krieges schließt das Kapitel mit einem aussichtsreichen Bild der österreichisch-jugoslawischen Grenze im Weinbaugebiet.

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„Der Lenzn Peterl sitzt den ganzen Dag in der Stuben, und Kratzelt“ – Roseggers Leidenschaft für das Schreiben

Peter Rosegger

Peter Rosegger lernte von einem Wanderlehrer das Lesen, Rechnen und Schreiben. Er war fünf Jahre alt, als Michel Patterer das erste Mal aufs Alpl kam. In seiner Erinnerung an den alten Schulmeister beschrieb Rosegger, wie Patterer versuchte, ihm den Unterricht schmackhaft zu machen. Dieser erzählte, dass viel gespielt, gesungen, geschrien und auch ganz ordentlich gerauft werden könne. Für den damals Fünfjährigen keine überzeugenden Argumente:

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Auftakt zum Peter-Rosegger-Gedenkjahr 2018

Museum für Geschichte | Peter Rosegger

Heuer gedenken wir des 100. Todestages sowie des 175. Geburtstages von Peter Rosegger und widmen dem berühmten Dichter, Autor und Gesellschaftskritiker eine Reihe vielfältiger Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Gedenkjahr soll die vielschichtige Persönlichkeit Roseggers wieder stärker ins Bewusstsein rücken, aber auch bislang unbekannte Aspekte thematisieren. Wir begleiten das Rosegger-Programm am Blog und auf unseren sozialen Netzwerken.

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„So weitet sich die Welt …“ – Peter Roseggers Kinder auf Reisen

Peter Rosegger

Peter Rosegger hat seine Reiselust an seine Kinder weitergegeben. Mit den Söhnen hat er schon früh die Hohen Tauern erkundet. Sepp war 13, als er mit ihm den Dachstein erklomm, mit Hans Ludwig wanderte er auf den Großglockner. Mit seinen Töchtern Martha und Grete geriet Rosegger in ein denkwürdiges Unwetter auf der Pretul. Im Erwachsenenalter erweiterten seine Kinder ihren Radius eigenständig. Ein Reiseandenken seiner Tochter Anna aus dem hohen Norden ist nun im Rosegger-Museum zu sehen.

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