
23. Februar 2016 / Verena Borecky
Der “Wirbel” war auch 2016 ein großer Spaß
In allen Ebenen des Kunsthauses haben unterschiedliche Workshops stattgefunden: Von der Wirbelküche im Keller über eine königliche Kleiderkammer im Erdgeschoss bis zu einem Irrgarten, der zum Verstecken einlud, in der Needle. So wurde den ganzen Nachmittag gekocht, gefaltet und geklebt, versteckt, verkleidet und verschönert.
Programm für jedes Alter
Die Kinder und Jugendlichen konnten an jeweils zwei verschiedenen Workshops teilnehmen, die auf bestimmte Altersgruppen zugeschnitten waren. Für die „Ältesten“ ab 14 Jahren fand ein dreistündiger Tanzworkshop unter der Leitung von Choreografin und Performancekünstlerin Veza María Fernández Ramos statt. Hier wurden Bewegungen erforscht um zu erfahren, wie Choreografien entstehen können.
Der Space04 wurde von Judith Ernst und Martina Reichmayr in einen „Blauen Palast“ verwandelt, in dem die kleinsten Entdecker zu Königinnen und Königen wurden und in ein Rollenspiel eintauchen konnten. Der zweite Teil führte die Kinder in luftige Höhen: In der Needle konnten sie aus Leintüchern, Zeitungen und Seilen Räume erschaffen, die dann als Verstecke dienten. Daniela Zeschko und Franziska Schruth vom Verein LIVING ROOMS sorgten dafür, dass die Verstecke nicht zu gut waren, sodass alle Kinder am Abend von ihren Eltern wiedergefunden wurden.
“Modellbau” und Origami
Im Haus der Architektur wurden die Teilnehmer/innen zu Planern und Architekten und konnten ihr Traum-Kinderzimmer designen und ein Modell davon anfertigen. Im Workshop von heidenspass wurden zuerst Collagen erstellt, die dann mit der Nähmaschine in kleine Taschen verwandelt wurden. Im Wirbelgami-Workshop von Christof Elpons und Bettina Taucher experimentierten die Jugendlichen zuerst einzeln mit verschiedenen Origami-Motiven, um zum Schluss gemeinsam an einem Riesen-Kranich zu falten, der dann bei großem Spaß wieder auseinandergenommen wurde.
Der Nachmittag verlief dank der vielen Helferinnen und Helfer und der Organisatorinnen Barbara Thaler, Nicole Graf-Vogrinz und Barbara Lainerberger reibungslos, und so werden im Büro schon Ideen für das nächste Jahr gesponnen.
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