Museumsakademie Joanneum
Sackstraße 16, 8010 Graz (AT)
04.03.2010
Die Veranstaltung hat das Ziel, die Idee des Schaudepots / Schaulagers / begehbaren Magazins unter historischen und funktionalen Gesichtspunkten zu reflektieren. Untersucht werden soll, wann und warum museale Magazine als eigene Funktions- und Bauteile von Museen entstanden, in welchem Verhältnis sie zu den übrigen Formen der musealen Aufbewahrung bzw. des Vorzeigens standen / stehenführungen zu buchen.
30.01.2010
Die Fähigkeit zur fundierten Ausstellungsanalyse sollte für Kuratorinnen/Kuratoren wie Gestalter/innen gleichermaßen ein hilfreiches Instrument zur Weiterentwicklung der eigenen Arbeit sein.
27.11. - 28.11.2009
Nanotechnologie und Hirnforschung, 10 Gebote und 7 Todsünden, die Zukunft von Natur und Raumfahrt, Schamanismus, Homöopathie oder Krieg. Die Thematisierung natur-, technik- und kulturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Phänomene, Prozesse und Zukunftsszenarien in Ausstellungen hat Konjunktur.
24.09. - 26.09.2009
Die Museen in Südtirol haben sich in den letzten Jahrzehnten auf allen Ebenen dynamisch entwickelt. Thematisch durch die Gründung neuer Museen, organisatorisch durch die Schaffung einer Körperschaft Südtiroler Landesmuseen, eines Südtiroler Museumsverbandes und einer Servicestelle für Museen in der Abteilung Kultur, architektonisch durch spektakuläre Neu- oder Umbauten.
11.09. - 12.09.2009
Den grundlegenden Fragen des Tourismusmanagements und möglichen Synergien mit Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik widmet sich unser Workshop, dessen Schwerpunkte vor Ort und abgestimmt auf die Problem- und Fragestellungen der Teilnehmenden fixiert werden (...)
08.08. - 15.08.2009
Der thematische Schwerpunkt des diesjährigen Programms ist „Das Museumsding: Neues Sehen auf alte Sachen“ Zweifellos hat die Faszination des Museums mit der Faszination der ausgestellten Dinge zu tun, mit deren ästhetischer Qualität, mit ihrer dokumentarischen und auratischen Funktion, mit ihrer Eigenschaft, Erinnerung anzuregen, aber auch als Spur auf Vergangenes zu verweisen.
11.06. - 13.06.2009
Literatur, Theater, Musik, Film – all diese Sparten der Kultur werden von Kritikerinnen/Kritikern in die Verantwortung genommen. Die Kunst, Museen mit der Waage des Feuilletons zu messen und zu bewerten hat im deutschsprachigen Raum dagegen keine Tradition.
24.04. - 25.04.2009
Dauerausstellungen: In ihnen werden Objekte aus musealen Sammlungen für eine längere Dauer veröffentlicht und im Zusammenhang gedeutet. Sie gelten - für MitarbeiterInnen ebenso wie für das Publikum - als wesentlich für die Identität von Museen. Das Museum als Institution wird auch über ihr Vorhandensein definiert.
19.03. - 20.03.2009
Klassische Denkmäler setzen, Museen nicht unähnlich, der Vergänglichkeit des Lebens scheinbar Unvergängliches bzw. Statisches entgegen. Sie haben die widersprüchliche gesellschaftliche Funktion, Bedrohliches abgeschlossen (und somit gefahrlos) präsent zu halten und sind doch bald „gegen Aufmerksamkeit imprägniert“.
09.03. - 10.03.2009
Kleine, auf einen regionalen Horizont begrenzte Museen – Heimatmuseen – sind hierzulande der am meisten verbreitete Museumstyp. Er kommt dem Begehren entgegen, der eigenen
Vergangenheit, der individuellen Herkunft, seinem ‚Ursprung’ wieder begegnen zu können.
17.02. - 18.02.2009
Ende 2007 wurde in der Hofburg Innsbruck die Ausstellung des Alpenverein-Museums „Berge – Eine unverständliche Leidenschaft“ eröffnet. Diese Präsentation, die erstmals die Sammlungsbestände des Österreichischen Alpenvereins zeigt, hat bei Fachpresse und Publikum überaus positive Reaktionen ausgelöst.
28.11. - 29.11.2008
Objekt oder Text: Was hat Vorrang in der Konstruktion von Bedeutung? Was sind Objekte von sich aus und inwieweit bedarf es ihrer sprachlichen Vermittlung? Wie können sich Gestaltung und Text ergänzen, wann Inszenierungen sinnvolle Alternative zum geschriebenen Wort sein?
10.10. - 11.10.2008
Ehrenamtliche Tätigkeit und Freiwilligenarbeit - bürgerschaftliches Engagement im Museum hat eine lange Tradition und erschließt heute in der Museumsarbeit neue Tätigkeitsfelder und wird für Kultureinrichtungen zunehmend eine tragende Säule ihrer Tätigkeit.
09.08. - 16.08.2008
Die Internationale Sommerakademie Museologie ist seit 1999 ein Anziehungspunkt für alle, die an Diskussion und Erfahrungsaustausch im Arbeitsfeld Museum und Ausstellung interessiert sind. 2008 widmen wir uns unter dem Titel "dingfest und bildhaft" den Grundfragen musealer Alltagspraxis, die wir anhand von Schlüsselbegriffen, praktischer Projektarbeit und Ausstellungsanalyse bearbeiten.
20.06.2008
Um dem Sommer ein Stück weit entgegen zu kommen, haben wir beschlossen „dienstlich“ in den Süden zu fahren! Gemeinsam mit unseren Freunden von der FH Joanneum haben wir einen Bus gemietet, der uns nach Laibach (und wieder retour) bringen wird. Dort möchten wir das Mestni muzej Ljubljana (Stadtmuseum Ljbubljana, www.mgml.si) besichtigen und seine Neugestaltung mit beteiligten Museumsmitarbeiter/innen diskutieren.
05.06. - 07.06.2008
Literatur, Theater, Musik, Film – all diese Sparten der Kultur werden von Kritik und KritikerInnen in die Verantwortung genommen. Ob förderliche Geneigtheit oder polemischer Verriss, bedeutet Kritik ein Korrektivmedium, das Künste zur permanenten Erneuerung ihrer selbst treibt.
29.05. - 30.05.2008
Der Begriff ‚Audience Development’ hat im Deutschen bislang keine allgemein gültige Definition. Er taucht auf, wo es um BesucherInnenorientierung als obligatorische und strategisch wichtige Grundhaltung von Kultureinrichtungen oder um nachfrageorientiertes Kulturmanagement geht.
07.05.2008
Nach wie vor wird nur ein Bruchteil der englischsprachigen Museumsliteratur ins Deutsche übersetzt. Viele britische bzw. us-amerikanische Museumswissenschafter sind trotz bemerkenswerter Ansätze und Publikationen im deutschsprachigen Raum noch immer unbekannt. Wir möchten einen Beitrag leisten, dem entgegenzuwirken und haben den us-amerikanischen Kunsthistoriker Donald Preziosi, erstmals in Österreich, zu einem Vortrag in den Club der Museumsakademie eingeladen.
03.04. - 05.04.2008
Wer Ausstellungen macht, steht oft genug vor einem Problem: Welches Thema „sucht“ welche Objekte, welche Objekte „benötigen“ welche Themen?
12.03. - 14.03.2008
Liverpool und Manchester sind Beispiele für die überragende Rolle, die Museen für Stadterneuerung und -entwicklung spielen. Unsere viertägige Reise gibt Gelegenheit, sowohl die Museumskultur der beiden Metropolen kennen zu lernen als auch neue Ausstellungsstrategien für sensible und in europäischen Museen vergleichsweise neuartige Themen wie Kolonialismus, Sklaverei oder Krieg zu diskutieren.
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