Archiv

2008

05.06. - 07.06.

*** sehenswert

*** sehenswert

Über das Museum schreiben

Literatur, Theater, Musik, Film – all diese Sparten der Kultur werden von Kritik und KritikerInnen in die Verantwortung genommen. Ob förderliche Geneigtheit oder polemischer Verriss, bedeutet Kritik ein Korrektivmedium, das Künste zur permanenten Erneuerung ihrer selbst treibt.

2008

29.05. - 30.05.

Audience Development

Audience Development

Neue Konzepte für die Beziehung Museum – Öffentlichkeit

Der Begriff ‚Audience Development’ hat im Deutschen bislang keine allgemein gültige Definition. Er taucht auf, wo es um BesucherInnenorientierung als obligatorische und strategisch wichtige Grundhaltung von Kultureinrichtungen oder um nachfrageorientiertes Kulturmanagement geht.

2008

07.05.

Donald Preziosi

Donald Preziosi

Arts, institutions and modernism

Nach wie vor wird nur ein Bruchteil der englischsprachigen Museumsliteratur ins Deutsche übersetzt. Viele britische bzw. us-amerikanische Museumswissenschafter sind trotz bemerkenswerter Ansätze und Publikationen im deutschsprachigen Raum noch immer unbekannt. Wir möchten einen Beitrag leisten, dem entgegenzuwirken und haben den us-amerikanischen Kunsthistoriker Donald Preziosi, erstmals in Österreich, zu einem Vortrag in den Club der Museumsakademie eingeladen. 

2008

03.04. - 05.04.

60 Objekte suchen ihr Thema

60 Objekte suchen ihr Thema

Ausstellungsexperimente

Wer Ausstellungen macht, steht oft genug vor einem Problem: Welches Thema „sucht“ welche Objekte, welche Objekte „benötigen“ welche Themen?

2008

12.03. - 14.03.

Neue Museumsentwicklungen in Großbritannien

Neue Museumsentwicklungen in Großbritannien

Am Beispiel Liverpool & Manchester

Liverpool und Manchester sind Beispiele für die überragende Rolle, die Museen für Stadterneuerung und -entwicklung spielen. Unsere viertägige Reise gibt Gelegenheit, sowohl die Museumskultur der beiden Metropolen kennen zu lernen als auch neue Ausstellungsstrategien für sensible und in europäischen Museen vergleichsweise neuartige Themen wie Kolonialismus, Sklaverei oder Krieg zu diskutieren.

2008

15.02. - 16.02.

Wissenschaft auf/zu

Wissenschaft auf/zu

Zum Boom universitärer Sammlungen und Museen

„auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften“ heißt die erste von der Wissenschaftshistorikerin Anke te Heesen und der Kunsthistorikerin Anette Michels kuratierte Ausstellung im Museum der Universität Tübingen. Uns ist sie Anlass, um über das wachsende Interesse an universitären Sammlungsbeständen und Wissenschaftsartefakten nachzudenken (...)

2008

25.01. - 26.01.

Personalmanagement

Personalmanagement

Schlüssel zur Museumsentwicklung

Professionelles Personalmanagement, das der speziellen Situation von Museen gerecht wird und von der Stellenausschreibung bis zur Personalverwaltung nach bestimmten Standards und Kriterien agiert, scheint heute gefragter denn je.

2007

08.11. - 10.11.

Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück: Museum

Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück: Museum

Geschichte, Gegenwart und Perspektiven technischer Museen

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Museums scheint aus der museologischen Alltagspraxis verschwunden zu sein. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir das Wort Museum gebrauchen, steht im Missverhältnis zu seiner reichen Bedeutungsgeschichte. Deshalb haben wir eine Veranstaltung konzipiert, die die Aufgabe hat, ein historisches Verständnis dessen anzubahnen, was wir heute Museum nennen.

2007

04.10. - 06.10.

Die Zukunft des Universalmuseums

Die Zukunft des Universalmuseums

Universalmuseen sind ein für das 19. Jahrhundert charakteristischer Museumstyp. Das Landesmuseum Joanneum ist eines der ältesten und signifikantesten unter ihnen. Als Sammlungen zeichnen sich Universalmuseen durch eine möglichst umfassende Repräsentation von Kultur und Natur aus. Als Institutionen sind sie durch ihre hohe funktionale Komplexität ausgezeichnet und haben einen Geltungsanspruch mit betont identitätspolitischem Selbstverständnis. Geschichte, Funktionen, das Potential des sogenannten Universalmuseum, aber auch die Hypotheken und Chancen dieses besonderen Typs von Museum werden ausgelotet.

2007

28.09. - 29.09.

Housing, Performing, Staging

Housing, Performing, Staging

Das Kunsthaus Graz als Modell für neue Ausstellungsstrategien

Dank seiner ungewöhnlichen äußeren Erscheinung ist das Kunsthaus Graz längst zu einem neuen städtischen Wahrzeichen geworden. Für das Ausstellen bedeutet die unkonventionelle Raumsprache seines Inneren die immer neue Suche nach ebenso unkonventionellen kuratorischen und gestalterischen Lösungen.

2007

11.08. - 18.08.

9. Internationale Sommerakademie Museologie

9. Internationale Sommerakademie Museologie

The Making of. Über das Ausstellen

Die Internationale Sommerakademie Museologie ist seit 1999 ein Anziehungspunkt für alle, die an Reflexion und Austausch im Diskursfeld Museum interessiert sind. Unter Einbindung
internationaler Fachleute und TeilnehmerInnen aus vielen Ländern werden Inhalte auf dem aktuellen Stand museologischer Theoriebildung und Praxis vermittelt.

2007

01.06. - 02.06.

passion for arts

passion for arts

Vermittlung zwischen Leidenschaft, Wissen und Kompetenz

Der Vermittlung wird in der Sammlung Essl eine im Vergleich prominente Rolle zuteil, die weit reichende Einbeziehung des Teams in die Ausstellungsaktivitäten des Hauses gilt in Fachkreisen als vorbildlich. Wir möchten die laufende Ausstellung passion for arts nutzen, um die Philosophie und Arbeitsweise des Teams um Andreas Hoffer kennen zu lernen und als Modell nutzen, um neue Perspektiven der Vermittlungsarbeit im Allgemeinen zu diskutieren.

2007

03.05. - 05.05.

Was ist ein gutes Museum?

Was ist ein gutes Museum?

Qualität im Museum

"Qualität" taucht im Zusammenhang mit Museen an vielen Stellen auf. Beispielsweise als Frage effizienter Organisation, der Erfüllung normierter Standards oder der Zufriedenheit von MitarbeiterInnen. Im Benchmarking vergleichen sich Museen untereinander. Auszeichnungen, Gütesiegel und Akkreditierungen sind Bewertungen, die das Museum zu seiner Umwelt in Beziehung setzen. Die Frage, was ein gutes Museum ausmacht, ist auch zum zentralen Thema von Museumsorganisation geworden, weil sich Funktion und Wahrnehmung von Museen verändert haben.

2007

12.04. - 14.04.

Zwischen Rekonstruktion und Illusion

Zwischen Rekonstruktion und Illusion

Neue Tendenzen der Ausstellungsinszenierung am Beispiel Amsterdamer Museen

Die Geschichte des Museums ist auch eine wechselnder Präsentationssprachen und Ästhetiken. Ob puristische Objektdarbietung oder reizdichter Atmosphärenraum – die Art und Weise, wie Objekte miteinander in Beziehung gesetzt werden, ob und wie sie mittels Texten, architektonischer Maßnahmen und inszenatorischer Gestaltungsmittel (Farben, Töne, Licht, Gerüche etc.) kontextualisiert werden, legt Deutungen und Lesarten nahe und leistet einen Beitrag zu Botschaft und Narration einer Ausstellung.

2007

23.03. - 24.03.

Zeichenträger mit Anmutungsqualität

Zeichenträger mit Anmutungsqualität

Zur Eigenart der Museums-Dinge

Gottfried Korff hat das Ausstellen und das Sprechen über Objekte in den letzten 25 Jahren maßgeblich geprägt. In mehreren kulturgeschichtlichen Großausstellungen hat er ein Bewusstsein für das Ding als historischer Informant und Argument, als Kern und Inbegriff des Musealen geschaffen.

2007

09.03. - 10.03.

Identitäten anschauen - Viewing Identities

Identitäten anschauen - Viewing Identities

Das Museum für Zeitgeschichte in Celje

Museen scheinen für die Konstruktion und Repräsentation von kollektiver Identität besonders geeignet und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Artikulation, beim Denken und Praktizieren von nationaler Identität. Nun scheint gerade die nationalstaatliche Identität in Kritik geraten.

2007

27.02.

Gesammelte Wissenschaften

Gesammelte Wissenschaften

Die Universität und ihre Sammlungen

Seit einigen Jahren werden die Sammlungen der Universitäten auch im deutschsprachigen Raum verstärkt mit Aufmerksamkeit bedacht. Universitätsverantwortliche entdecken in den oft Millionen von Objekten für Forschung und Lehre die kulturelle Bedeutung ihres historischen Erbes, und die Öffentlichkeit zeigt sich fasziniert von den Maschinen und Apparaturen aus alten Laboren, von Präparaten und Abgusssammlungen, die gemeinsam mit Labor- und Reisetagebüchern die geheimnisvollen Wissenswelten vergangener Tage repräsentieren und einen kleinen Eindruck davon vermitteln, wie bis heute Forschung passiert und Wissen entsteht.

2007

02.02. - 03.02.

Feine Unterschiede

Feine Unterschiede

Zur Repräsentation von gender, race und class im Museum

Wie Roswitha Muttenthaler feststellt, basieren Museen häufig auf dem Anspruch, neutral, objektiv und allgemein gültig zu sein. Doch jede kulturelle Praktik spiegelt gesellschaftliche, wissenschaftstheoretische und kulturpolitische Interessen wider.

2006

05.12.

Die Reinwardt Akademie

Die Reinwardt Akademie

... zu Gast

Die Reinwardt Akademie ist einer der prominentesten Ausbildungsplätze für Museologie in Europa. Die einzige Hochschule für „Cultural Heritage Studies“ in den Niederlanden wurde 1976 gegründet und ist seit 1987 eine eigenständige Fakultät, die mit der Amsterdamer Hochschule der Künste verbunden ist. Peter van Mensch, Professor für Heritage Studies und Leontine Meijer, Dozentin für theoretische Museologie und Ethik werden beim kommenden Club-Treffen über ihre Arbeit an der Reinwardt Academy berichten.

2006

17.11. - 18.11.

Bildgeschichte(n) in historischen Ausstellungen

Bildgeschichte(n) in historischen Ausstellungen

oder: Wie viel Kontext braucht ein Foto?

In vielen historischen Ausstellungen behaupten Fotografien, sie könnten zeigen, „wie es war". Dieser naive Gebrauch beschränkt sich auf die vermeintlich dokumentarischen Bildinhalte, allenfalls setzen KuratorInnen noch auf die emotionalisierenden Qualitäten von Fotos. Quellenkritische Fragen an das Medium dagegen bleiben oft unreflektiert, ebenso Überlegungen zu fotografischen Repräsentationsweisen und den Blicken der BetrachterInnen.

Kontakt

Museumsakademie Joanneum

Sackstraße 16, 8010 Graz (AT)

museumsakademie@museum-joanneum.at
+4366480179537