Foto: André Kostrouch

11. März 2013 / Stefanie Baumann

Tiefer Winterschlaf und langsames Frühlingserwachen

Österreichischer Skulpturenpark

Im Moment befindet sich der Österreichische Skulpturenpark zwar noch im Winterschlaf, aber auch wenn er immer wieder unter einer dicken Schneedecke verschwindet, gibt es im Hintergrund allerlei für uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu tun.

„Nach dem Saisonende ist vor dem Saisonanfang“…

…so lautet unser Motto. Wir nutzen die Winterpause, um den Skulpturenpark „frühlingsfit“ zu machen. Die Arbeiten dazu starten immer bereits am ersten Schließtag, wenn der Park für Besucherinnen und Besucher nicht mehr zugänglich ist. Dann beginnen wir damit, die Skulpturen „einzuhausen“. Sie bekommen im wahrsten Sinne des Wortes ein „Dach über den Kopf“ oder einen „warmen Wintermantel“ angezogen.

Himmelstreppe, Foto: Irene Ricko
Manfred Erjautz, The Silent Cell, 1992/94, Foto: Irene Ricko

Die Verpackungen und Überdachungen aus speziellen Schutzmaterialien verhindern, dass die Skulpturen durch Schnee, Kälte oder Frost zu rosten beginnen, feucht und porös werden oder Farben absplittern. In regelmäßigen Kontrollgängen überprüfen wir die Verkleidungen auf ihre Wettertauglichkeit und wenn nötig, bessern wir nach.

Wartungsarbeiten statt Gartenarbeiten

Wartungsarbeiten und die Sanierung der Infrastruktur – beispielsweise der Sanitäranlagen oder des Berggartencafés – gehören zu den Aufgaben in der kalten Jahreszeit. Sobald die ersten Sonnenstrahlen hervorblinzeln und die Temperaturen langsam wieder über null Grad steigen, geht es hinaus ins Freie. Dann heißt es: Laubrechen, Rasen säen und Blumen pflanzen. Die Natur erwacht und die ersten Blümchen verraten, dass der Frühling nicht mehr weit sein kann…

 

Foto: Stefan Kristoferitsch
Foto: André Kostrouch

Frühjahrsputz

Auch die Skulpturen bekommen im März ihren „Frühjahrsputz“ und werden nach eigens angefertigten Konservierungsplänen gereinigt und gepflegt. Wenn es das Wetter erlaubt, führen wir auch erste anstehende Restaurierungsarbeiten durch.

Planung des Jahresprogramms

Derzeit steht die Planung des Jahresprogramms an: Wir koordinieren die Auswinterungen der Skulpturen, terminisieren Frühlings– und Spätsommerfest, konzipieren und besprechen Spezialangebote und Workshops und fixieren Neuaufstellungen und temporäre Projekte.

All diese Arbeiten im Hintergrund sind notwendig, damit unsere Besucherinnen und Besucher die einzigartige Kombination von Natur und Skulptur im  Skulpturenpark auch heuer wieder in vollen Zügen genießen können: ab 30. März, wenn die Parktore wieder offen stehen und die neue Saison startet.

 

Foto: UMJ
Kategorie: Österreichischer Skulpturenpark
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