14. Februar 2012 / Peter Pakesch

Peter Pakesch sagt "Hallo"

Kulturpolitik

Mit dem Jubiläumsjahr 2011 hat das Universalmuseum Joanneum einen großen Schritt gemacht, die Vision von Erzherzog Johann in das 21. Jahrhundert zu transportieren. Wir alle sind sehr stolz darauf, müssen jedoch im 201. Jahr des Museums realisieren, dass viele Aspekte der wirklichen Arbeit erst begonnen haben.

So ist es mit der Arbeit im Museum. Entgegen der landläufigen Meinung ist das Museum überhaupt nichts Statisches, In-sich-Ruhendes. Es ist eine Institution, die sich zunehmend durch Bewegung und das Neue auszeichnet. Wir haben einen großen Anspruch, diesen haben wir auch damit unterstrichen, dass der Begriff des Universalmuseums mit dem Namen Joanneum verbunden wurde. Das Publikum interessiert das: Bei einer entsprechenden Umfrage war der Begriff Universalmuseum Joanneum weit vor dem früheren Namen Landesmuseum Joanneum gereiht. Das ist eine große Aufgabe für uns, an der wir noch weiter wachsen müssen.

Waren die letzten neun Jahre davon geprägt, uns fit für die Gegenwart zu machen, die Organisation und die Infrastruktur auf heutigen Stand zu bringen, so sind wir jetzt gefordert, noch tiefer in die Fragen einzusteigen: Was macht uns aus? Worin besteht unsere Einzigartigkeit? Was können wir für die Gemeinschaft und die Entwicklung des Landes beitragen?

Ein wichtiger Schlüssel zu all diesen Fragen wird unsere Sammlung sein, wie wir sie weiter entwickeln und den Menschen näher bringen können. Was wird das für unser Programm und unsere Sichtbarkeit bedeuten? Begleiten Sie uns dabei! Wir freuen uns, unser Publikum als aktiven Partner mit dabei zu haben, wenn wir sammeln, forschen, ausstellen und vermitteln, so wie es die Regeln des Museums von uns verlangen.

Kategorie: Kulturpolitik
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