5. September 2017 / Barbara Steiner

Das neue Foyer

Kunsthaus Graz

Seit Mitte Juli verändert sich das Kunsthaus sichtbar: Zuerst wurden auf dem Vorplatz neue Sitzmöbel, Fahrradständer und Mülleimer aufgestellt, danach fielen im Foyer trennende Wände, Fensterverkleidungen wurden entfernt, der alte Kassentresen demontiert, neue Leitungen verlegt und der Boden von Grund auf saniert, wenn auch noch der letzte Anstrich fehlt.

Auch der neue, große Kassentresen konnte vor ein paar Tagen fertiggestellt werden. In den nächsten Tagen soll dann eine weitere Drehtür eingesetzt werden, sodass es in Zukunft zwei Eingänge an der Lendkai-Seite geben wird.

Ein großzügig dimensioniertes, einladendes, nach außen durchlässiges Foyer

Nach den sorgfältigen Planungen der letzten Monate geht es nun Schlag auf Schlag: Es gibt keine toten Winkel mehr; der Raum strahlt Großzügigkeit aus, ist hell und geräumig. Wenn man sich im Foyer befindet, kann man aus dem Gebäude in alle Richtungen in die Stadt hinaus und hinein blicken – sogar wieder in die Kosakengasse, was in den vergangenen Jahren nicht möglich war. Von dieser Durchlässigkeit haben die Architekten Cook und Fournier geträumt.

Der Umbau stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen

Staub und Lärm liegen nun hinter uns. Zeitweise konnte man das Gebäude nur über das Haus der Architektur betreten. Vor allem den im Foyer Arbeitenden – Besucher/innenservice, Shop-Mitarbeiter/innen – wurde einiges an kreativen Ad-hoc-Lösungen und Improvisationsgabe abverlangt. Der Reinigungsdienst – mein besonderer Dank gilt Frau Michaela Hofmann – sie war, wenn nötig, immer sofort zur Stelle, und unser Baustellenleiter Peter Rumpf hat zusammen mit Bernd Priesching von eep die Baustelle vorbildlich koordiniert.

Der Bauch des Kunsthauses

Als der alte Tresen abgebaut wurde, entdeckte man sogar eine Mäusekolonie, die sich hinter den Schränken eingenistet hatte. Besonders spektakulär ist der Blick gewissermaßen in den Bauch des Kunsthauses. Um die Leitungen verlegen  zu können, wurden die blauen Acrylglasplatten entfernt, wodurch man erstmals seit Bauende die Unterkonstruktion sehen kann. Sollten wir es nicht schaffen, bis zur Eröffnung am 23.9. alle Platten wieder anzubringen, würde dieser außergewöhnliche Einblick sogar bestens zur Ausstellung über das Kunsthaus passen.

Kategorie: Kunsthaus Graz
Schlagworte: Logbuch Barbara Steiner


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Ein Gedanke zu “Das neue Foyer

  1. Christa Schnuderl

    Liebe Frau Direktor Steiner!

    Danke für den Kunsthaus-Torten-Blog.

    Herzliche Grüße
    Robert und Christa Schnuderl

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