Foto: Christian Plach

16. September 2014 / Christoph Pelzl

„Zum Beispiel Kunsthaus“

Kulturpolitik

Was soll das Kunsthaus Graz als Ausstellungszentrum zeitgenössischer Kunst für die Gesellschaft leisten und was braucht Graz, um eine lebendige Kulturstadt zu bleiben? Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, haben wir gemeinsam mit der Stadt Graz, Bürgermeister Siegfried Nagl und Kulturstadträtin Lisa Rücker, sowie Kulturlandesrat Christian Buchmann diese Gesprächsreihe angeregt, die von Museumsplaner Dieter Bogner und Kulturvermittlerin Andrea Hubin moderiert wird.

Die einzelnen Gespräche finden ab 17. September jeweils mittwochs um 19 Uhr im Café „Luise im Kunsthaus“ statt und können auf unserer Webseite live mitverfolgt werden. Die Mitschnitte aller Veranstaltungen sind im Anschluss hier am Blog abrufbar.

Termin 1: Museumsraum – Umraum – Stadtraum

Mittwoch, 17.09., 19 Uhr, Luise im Kunsthaus

Der architektonische und soziale Umraum des Kunsthauses: Welches Potenzial liegt vor, wie wird es genutzt? Wie steht es um die Beziehungen zur heimischen Kunstszene und zur Stadt?

Mit: Johann Baumgartner (Bildungsreferent und Kulturverantwortlicher im Steiermarkhof), Markus Bogensberger (Geschäftsführer, Haus der Architektur), Yilmaz Dziewior (Direktor, Kunsthaus Bregenz), Johanna Hierzegger (Bühne und Kostüm, Theater im Bahnhof), Peter Pakesch (Intendant des Universalmuseums Joanneum), Karin Tschavgova (Architektin)

Termin 2: Bildungsinstitution Museum?

Mittwoch, 24.09., 19 Uhr, Luise im Kunsthaus

Das Kunsthaus ist ein Spiegel lokaler und internationaler Kunst- und Kulturentwicklungen, dient aber auch als urbaner Treffpunkt und Wissensvermittler. Doch an wen richtet sich sein Programm? Was bedeutet die Bildungsinstitution Museum für die vernetzte Gesellschaft von heute?

Mit: Claudia Ehgartner (Leitung Kunstvermittlung, mumok), Jörg Ehtreiber (Geschäftsführer & Intendant, FRida & freD), Monika Holzer-Kernbichler (Leitung Kunst- und Architekturvermittlung, Kunsthaus Graz und Neue Galerie Graz), Florian Joham (Student), Kurt Jungwirth (Präsident des Kuratoriums des Universalmuseums Joanneum), Franziska Pirstinger (Leiterin des Lehrgangs „Ästhetische Spurensuche“, KPH Graz)

Termin 3: Kommunikation, Marketing und Medien

Mittwoch, 01.10., 19 Uhr, Luise im Kunsthaus

In der internationalen Wahrnehmung zählt das Kunsthaus zu den Wahrzeichen von Graz. Wie wirksam ist dieses Image für das Stadtmarketing, wie relevant ist es für den Tourismus und wie interagieren die Grazer/innen mit „ihrem“ Kunsthaus? Kann eine bestimmte Art der Kommunikation dazu beitragen, Hürden abzubauen und lokale Interaktion in Gang zu halten?

Mit: Dieter Hardt-Stremayr (Geschäftsführer, Graz Tourismus), Franz Harnoncourt-Unverzagt (Zweiter Stellvertreter des Präsidenten des Kuratoriums des Universalmuseums Joanneum), Philipp Kanape (Gründer und Direktor der Designagentur EN GARDE), Wenzel Mracek (Kunsthistoriker, Kritiker und Leiter der Kunsthalle Graz), Nina Schedlmayer (Journalistin, profil-Kulturressort), Andreas Schnitzler (Leiter der Abteilung Außenbeziehungen, Universalmuseum Joanneum)

Termin 4: Inhalte, Ziele und Perspektiven

Mittwoch, 08.10., 19 Uhr, Luise im Kunsthaus

Was hat sich bislang bewährt, was soll sich ändern? An diesem Abend geht es um unterschiedliche inhaltliche Ansprüche an das Kunsthaus Graz sowie um die Balance von Qualität und Quantität. Woran ist der Erfolg eines Ausstellungsprogramms zu messen? Und wie kann man die Identifikation und aktive Auseinandersetzung mit dem Kunsthaus fördern?

Mit: Katrin Bucher Trantow (Kuratorin und stellvertretende Leiterin, Kunsthaus Graz), Igo Huber (Geschäftsführer, Citycom), Edelbert Köb (Künstler und ehemaliger Direktor des mumok), Martin Maierl (Künstler), Andreas Spiegl (Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften, akademie der bildenden künste wien), Ilse Weber (Leitung, esc medien kunst labor)

Kategorie: Kulturpolitik
Schlagworte: Kunsthausdebatte


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