Fachbücher zum Thema aus unserer “Referatsbibliothek

7. September 2012 / Christoph Pelzl

Social Media im Museum: Wie alles begann

Joanneum Digital

Das Joanneum im Social Web: Ein Unterfangen, das im Jänner 2011 begann und seither verschiedenste Abteilungen im Haus in verschiedenem Ausmaß beschäftigt.  

15 Standort-Seiten auf Facebook, Zwei YouTube-Channels, ein Twitter-Account, eine Mitgliedschaft bei Flickr und dieser Blog, wo wir versuchen, über ausgewählte Aktivitäten zu berichten, die sich nicht an eine breite Öffentlichkeit richten. Dazu ein momentan ruhender Foursquare-Account, der erstellt wurde, um die Joanneums-URL zu besetzen. Diesen Location-based-Service möchten wir aber im kommenden Jahr in unseren strategischen Überlegungen berücksichtigen.

Viel Arbeit für ein Referat, bestehend aus drei Vollzeitarbeitskräften und einer Teilzeit-Mitarbeiterin, das auch für die klassische Medienarbeit, das Lektorat und die Webredaktion verantwortlich ist. Für alle 10 Museums-Standorte im Joanneums-Verband.

Nur dabei sein ist zu wenig – aber nicht dabei sein noch gefährlicher

Als wir im Social Web aktiv wurden, war klar, dass die personellen und finanziellen Ressourcen keine großen Sprünge zulassen würden. Dennoch entschlossen wir uns, “dabei zu sein”. Vorträge von Christian Henner-Fehr und Tipps von Robert Seeger bestärkten uns in unserem Vorhaben. Mit Seminaren und Fachliteratur machten wir uns fit für das Web.

Fachbücher zum Thema aus unserer “Referatsbibliothek”

Ziel war und ist, ein solides Fundament für alle weiteren Social-Media-Tätigkeiten des Joanneums zu schaffen sowie die relevanten Plattformen zu besetzen – sozusagen als Basis für zukünftige Aktivitäten.

Warum wir beispielsweise mit fast allen Museen auf Facebook dabei sind, jedoch nicht alle Museen regelmäßige Infos veröffentlichen? Um – ähnlich wie bei Foursquare – die Custom-URL zu besetzen, damit die Museen später selbst die Betreuung übernehmen können. Zum Teil können wir intern bereits auf einige “Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter” zurückgreifen, die uns voller Begeisterung und Elan unterstützen und Spaß an den Aufgaben finden. Es wird aber noch einige Zeit vergehen, bis alle Museen selbst Ressourcen zur Verfügung haben, um mit unserer Hilfe im Netz aktiv sein zu können, das inhaltliche Potenzial sehen wir aber bei allen Standorten gegeben.

Die Auseinandersetzung mit Social Media im täglichen Arbeitsalltag beeinflusst automatisch unsere Arbeitsweise. Waren anfangs nur wenige Personen mit den Möglichkeiten von Social Media vertraut, gibt es mittlerweile ein abteilungsübergreifendes Grundverständnis, wie Social Media sinnvoll genutzt werden können.

Dieses Verständnis und die interdisziplinäre Zusammenarbeit spiegelt sich aktuell in einer Aktion wider, mit der wir Besucherinnen und Besucher der Ausstellungen und Veranstaltungen des Joanneums, die verschiedenste Social-Media-Netzwerke nutzen, gezielt ansprechen und an unserer Arbeit teilhaben lassen möchten: Wir suchen “Frans” und tauschen Jahreskarten gegen ehrliches Feedback. Was wir uns davon erhoffen, welche Grund-Idee der Aktion zugrunde liegt und was wir unter einem “Fran” verstehen, erläutern wir in den nächsten Tagen.

Kategorie: Joanneum Digital
Schlagworte: Social Media


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Ein Gedanke zu “Social Media im Museum: Wie alles begann

  1. Alexander Stocker

    Nachtrag. Dr. Schnitzler wurde mir als Kontakt genannt.

  2. Alexander Stocker

    Hinsichtlich Social-Media “Touchpoints” in den Gebäuden können wir sicherlich mit QC-Codes & NFC unterstützen.

    Diesbezüglich versuche ich einen Termin bei Dr. Schnitzler zu bekommen.

  3. Universalmuseum Joanneum

    Danke, nach der Integration so mancher Social Media Touchpoints auf der Website hoffen wir, selbiges auch in den Ausstellungshäusern bewerkstelligen zu können. Und dann geht’s natürlich darum, das alles richtig einzusetzen.

  4. Alexander Stocker

    Sehr löblich!
    Viele Grüße von Joanneum Research, Alexander Stocker

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