Die Schüler/innen der NMS/HS/RS Laßnitzhöhe, Foto: UMJ, N. Lackner

21. Juni 2012 / Stefanie Baumann

Skulptur erwacht zum Leben – sculpture in motion

Kunst- & Naturvermittlung | Österreichischer Skulpturenpark

Das Kooperationsprojekt Skulptur erwacht zum Leben – sculpture in motion mit zwei Klassen der NMS/HS/RS Laßnitzhöhe von Frau Scheibelhofer-Schroll, MA, wurde im Mai und Anfang Juni an zwei Projekttagen im Österreichischen Skulpturenpark trotz strömenden Regens mit viel Begeisterung durchgeführt. Das Projekt wurde ermöglicht durch die Förderung „culture connected“ des BMUKK und KulturKontaktAustria.

Im Rahmen des Projekts wurde eine Brücke zwischen bildender und darstellender Kunst geschlagen. Tanz, Performance, skulpturales Gestalten und inhaltliche Informationen stellten eine sinnvolle gegenseitige Bereicherung dar. Thematisch haben wir uns an skulpturalen Beispielen im Österreichischen Skulpturenpark orientiert und uns mit folgenden Schwerpunkten spielerisch beschäftigt:

Labyrinth & Irrgarten

Gemeinsam haben wir das Labyrinth und den Irrgarten aus Büschen erkundet und verschiedene Formen von Labyrinthen sowie deren Ursprünge besprochen. Im Anschluss bauten die Schüler/innen eigenständig Labyrinthe aus Naturmaterialien.
Eines der Labyrinthe, Foto: UMJ, N. Lackner

Kinetische Kunst

Kunst, die sich dreht, knallt, spritzt und tönt hat für allerlei Verwunderung und Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern gesorgt. Tanzende Bäume, eine Wasserfontäne und sich im Wind wiegende Spiegel waren eine tolle Überraschung und gaben Impulse für eine eigene kinetische Gemeinschaftsskulptur. So wurde in der Gruppe ein Gebilde aus Draht und unterschiedlichen Materialien wie Folien, buntem Papier und Plastik verknüpft und verknotet, sodass es sich im Wind hin und her wiegte und um die eigene Achse bewegte.
Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, Foto: UMJ, N. Lackner

Sprache als Material in der Kunst

In diesem Workshop beschäftigten wir uns mit dem Einsatz von Sprache, Wörtern und Buchstaben als Materialien in der modernen Kunst. Zuerst haben wir Skulpturen im Österreichischen Skulpturenpark gesucht, die Sprache beinhalten. Anschließend haben wir eigene große Buchstaben aus Papier gedreht und eine Sprachskulptur gebaut.
Wie man sehen kann, wurde mit den unterschiedlichsten Materialen gearbeitet, Foto: UMJ, N. Lackner

Performances

Mittels spontaner Performances hatten die Schüler/innen auch die Möglichkeit, direkt in Interaktion mit den Skulpturen zu treten. Eigene Ideen, Impressionen und Assoziationen konnten so durch körperlichen Ausdruck eingebracht werden. Inspiriert durch die Kunstwerke entstanden Sprachskulpturen, Gedankenalleen und performative Darstellungen der Schüler/innen. Zum Abschluss haben wir aus Papier, Draht und Ton eigene Skulpturen als kleine Erinnerung zum mit nach Hause nehmen gestaltet.
Ziel des Projekts war, die Schüler/innen auf spielerische und vielfältige Weise an zeitgenössische Kunst heranzuführen und durch ein abwechslungsreiches Programm Begeisterung und Verständnis für moderne Skulptur zu wecken.
Kategorie: Kunst- & Naturvermittlung | Österreichischer Skulpturenpark
Schlagworte:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Benutzen Sie diese HTML Tags und Attribute:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>