Ziele unserer digitalen Strategie

24. April 2019 / Anita Brunner-Irujo

Projekt „Digitale Strategie“ geht in die nächste Runde – Tag 2

Joanneum Digital

Am ersten Tag unserer Workshops zur Erarbeitung der digitalen Strategie ging es um die Definition der Handlungsfelder. Am zweiten Tag machten wir uns nun daran, die Ziele und Rahmenbedingungen zu definieren.

Wo wollen wir hin?

Am Vortag stellten wir uns bei jedem Handlungsfeld die wichtige Frage, wozu wir dafür eine Strategie brauchen. In weiterer Folge haben wir aus den gesammelten Ideen zur Frage ein konkretes Ziel erarbeitet, welche wieder in der Runde diskutiert wurden.

Am Beispiel “digitales Marketing”: Wozu braucht es eine strategische (Neu-)Ausrichtung des digitalen Marketings?

Mittels intelligenten Marketinglösungen wollen wir unsere bestehenden sowie neue Kunden mit relevanten und zielgruppenspezifischen Inhalten versorgen. Durch kontinuierliches Messen und Analysieren verstehen wir, wie das Online-Medienbudget effizient einzusetzen ist um stetig unsere Reichweite auszuweiten sowie mehr Conversions zu erzielen. Mit definierten Erfolgskriterien schaffen wir es, unsere Maßnahmen gezielt zu analysieren sowie evaluieren, und verbessern uns somit stetig.

Ein/e Held/in geht auf die Reise …

Nach der Definition der Ziele für jedes Handlungsfeld galt es herauszuarbeiten, wie wir diese am besten erreichen. Dazu bediente sich die Agentur der Hero-Methode anstatt einer herkömmlichen Strategie Methode (z.B. Matrix), um uns einen recht abstrakten Prozess anhand von Storytelling zugänglich zu machen. Jeder kennt das Prinzip einer Heldengeschichte (Harry Potter, Herr der Ringe etc.) und kann sich mit der einen oder anderen Geschichte identifizieren.

In jeder Geschichte gibt es eine Heldin bzw. einen Held, der/die ein Ziel verfolgt. Diese Heldin bzw. dieser Held braucht ein Team um ihre/seine Mission zu erfüllen. Gemeinsam sind sie auf ihrem Weg in die unbekannte Welt Gefahren und Risiken ausgesetzt, erleben Tiefpunkte oder scheitern gar in manchem Bestreben. Das Ziel vor Augen haben sie eine Vorstellung davon, wie sie es erreichen können und welche Werkzeuge sie dafür brauchen. Nachdem das Ziel erreicht worden ist, kehren alle nach Hause in die bekannte Welt zurück und teilen ihr Erlebnis, um daraus zu lernen.

Mit dieser Methode konnten wir rasch pro Handlungsfeld Ziele, Risiken, Maßnahmen und spätere Integrationsmöglichkeiten in den Arbeitsalltag definieren.

Für unsere Handlungsfelder und die zu erreichenden Ziele bedeutet dies, dass es jeweils eine/n Hauptverantwortliche/n gibt. Diese Person ist auf die Zusammenarbeit mit anderen Teams und Abteilungen angewiesen um das Ziel zu erreichen.

Gemeinsam stellen sie sich gewissen Risiken und sind sich auch bewusst, woran das Erreichen des Ziels scheitern kann.

Daher werden bestimmte Maßnahmen getroffen, die das Erreichen des Ziels ermöglichen sollen.

Um die Integration im Betrieb voranzutreiben, ist es wichtig, die Erkenntnisse mit anderen zu teilen und aus ihnen zu lernen.

Auf diese Weise diskutierten wir ausführlich über die einzelnen Handlungsfelder und konnten diese rasch bearbeitet. Die ausgearbeiteten Inhalte haben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da sich im Laufe der Umsetzung der Projekte bestimmt neue Aspekte ergeben werden.

Resümee

Insgesamt waren die beiden Tage sehr anstrengend, aber auch äußerst produktiv und informativ. Der Austausch wurde sehr geschätzt und es wurde das Anliegen formuliert, dies öfters zu tun. Einige waren darüber erfreut, dass der Betrieb sich nun endlich dieses wichtigen Themas annimmt. Gleichzeitig herrscht Skepsis, inwiefern so ein Projekt tatsächlich Veränderungen vorantreiben und etwas bewirken kann und vor allem, ob es auch die nötigen Ressourcen dafür geben wird.

„Wenn mich jemand fragt, was wir in den beiden Tagen gemacht haben, dann muss ich erst mal tief durchatmen.“ Paul Schuster, Kurator, Schloss Eggenberg

Der Respekt vor dem Unterfangen ist groß, doch herrscht nun bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops ein besseres Verständnis für das Projekt und dessen Sinnhaftigkeit. Die Teilnehmer/innen erzählen auch in ihren Abteilungen von den Workshops und helfen so, die besprochenen Themen und das Erlebte zu verbreiten. In diesem Sinne haben auch wir uns in diesen Workshop-Tagen auf eine (Helden-)Reise begeben und sind uns des langen Wegs vor uns bewusst.

Kategorie: Joanneum Digital
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