4. Dezember 2015 / Anna Fras

Objektsalon #6 – Japanische Schnitzkunst

Gastbeiträge | Museum für Geschichte

Der letzte Objektsalon für dieses Jahr ging vergangenen Freitag über die Bühne. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe stellt Sammlungskurator Ulrich Becker besondere Schätze aus dem Depot des Museum im Palais, die nicht in der Dauerausstellung zu sehen sind, vor.

Foto: (c) Stefanie Bachmann

Foto: (c) Stefanie Bachmann

 

Der Objektsalon #6 stand ganz unter dem Motto japanischer Schnitzkunst. Becker merkte an, dass sich die Veranstaltungsreihe vermehrt mit außereuropäischen Themen beschäftigen wolle, da das gesamte Joanneum, vor allem durch Schenkungen, eine Vielzahl an u.a. asiatischen Exponaten besitze. Im konkreten Fall stellte Becker Okimono-Figuren vor, die um die Jahrhundertwende entstanden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich Japan in einer Modernisierungsphase, die durch die Amerikaner erzwungene Öffnung des Landes brachte die Japanische Kultur auch in den Westen. Europa war fasziniert, Japan nutzte dies aus und lies Kunststücke anfertigen, die an westliche Interessenten verkauft werden sollten. Die stellten ihre neu erworbenen exotischen Schätze auf den Kaminsims oder einen anderen gut sichtbaren Ort – daher auch der Name „okimono“, was auf Japanisch „zum Aufstellen“ bedeutet.

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Logo, blog4tickets, ÖH KultRef
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*Das blog4tickets-Projekt wurde mit der Absicht ins Leben gerufen, Studierenden den Zugang zur Kultur im Allgemeinen zu erleichtern und ihnen außerdem die Möglichkeit zu bieten, kostenlos an Grazer Kulturveranstaltungen teilnehmen zu können. Durch die damit verbunden Verpflichtung, dass nach dem Besuch eine Rezension verfasst werden muss, sollen die Projektteilnehmer/innen dazu angeregt werden, auf vertiefende Art und Weise über das Gesehene zu reflektieren und sich domit vor allem selbst zu dienen.

Der Beitrag erschien zuerst im KultRef-Blog des Kulturreferates der ÖH Uni Graz im Rahmen des blog4tickets-Projekts*.

Kategorie: Gastbeiträge | Museum für Geschichte
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