15. April 2015 / Nina Bachler

Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt

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Die internationale Wanderausstellung Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt macht Halt im Naturkundemuseum Graz und wirft einen kritischen Blick auf die Konsum- und Wegwerfgesellschaft.

Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet die große Menge an Plastikmüll, der täglich in unsere Meere gelangt. Neben den Folgen der Verschmutzung für die Natur und den Menschen werden in diesem Projekt mögliche Lösungsansätze gezeigt.

 

Plastikmüll am Strand, Papahanaumokuakea Marine National Monument, 2006, Foto: © Paulo Maurin/NOAA

Plastikmüll am Strand, Papahanaumokuakea Marine National Monument, 2006, Foto: © Paulo Maurin/NOAA

Kein Quadratkilometer Meer, der heute noch frei von Plastik ist

Nach Stationen in Gent, Stralsund, Göteborg, Kolding, Värnamo, Tampere, Hamburg, Zürich und Vigo verweist die Wanderausstellung auch in Graz auf die Verschmutzung der Meere durch große Mengen an Plastikmüll. Aufgrund der Meeresströmungen bilden sich riesige Plastikstrudel, die die einzelnen Plastikteile zerlegen, welche daraufhin in unsere Nahrungskette gelangen. Auch das Waschen von Kleidern aus Kunstfasern ist Teil dieses ökologischen Problems und führt somit zu ernsthaften Konsequenzen für unsere Gesundheit.

 

Reduzieren – Wiederverwenden – Recyceln – neu denken – neu gestalten

Ziel des Projektes ist es, Plastik-Konsumentinnen und -Konsumenten zum Handeln zu bringen und aufzuzeigen, wie gesundheitsgefährdend die gigantische Plastiksuppe wirklich ist. Möglichkeiten des Recyclings sowie Vor- und Nachteile der Nutzung synthetischer Materialien werden in der Ausstellung verschiedenen Problemlösungsansätzen gegenübergestellt. Die Webseite der Wanderausstellung informiert über die Ausstellung und die wichtigsten Themen zu Plastik.

Ein Austausch findet auch über die Facebook-Seite statt: www.facebook.com/PlasticGarbageProject

Darüber hinaus begleiten wir das Projekt auch ausführlich hier im Blog. Schon während des Aufbaus haben wir beispielsweise dazu aufgerufen, eine Woche lang Plastikmüll zu sammeln, die angefallene Menge zu dokumentieren und uns von den Erfahrungen zu berichten. Die Berichte zweier Teilnehmerinnen sind auch online nachzulesen:
Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt
Ergebnis vom Plastikmüll sammeln

Viele interessante Artikel veröffentlichen wir außerdem auch auf der Facebook-Seite des Naturkundemuseums. Mit dem Hashtag #plastigraz könnt ihr das Grazer Gastspiel der Ausstellung auf Twitter verfolgen.

 

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