4. April 2015 / Theresa Wakonig

Die Bauhaus-Schule: schlicht und funktionell

Forschung | Joanneum Digital

Wer freitags tagsüber beschäftigt ist, glaubt gar nicht, was in Graz so alles los ist: Letzten Freitag, am 27. April, fand von 10 bis 17 Uhr im Auditorium des Joanneumsviertels ein Symposium statt: Hubert Hoffmann. Vom Bauhaus nach Graz. Es ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung Hubert Hoffmann. Alle Architektur ist Raumkunst, die noch bis 7. Juni in der Neuen Galerie Graz zu sehen ist.

Bericht vom Symposium über das Bauhaus und Hubert Hoffmann

Symposium und Ausstellung sind Teil des internationalen Projekts „Das Bauhaus – Vernetzung von Ideen und Praxis“. Wissenschaftliche Institutionen aus vier Ländern nehmen daran teil: Kroatien mit dem Museum für Gegenwartskunst in Zagreb, Slowenien mit dem Museum Skofia Loka, Bosnien und Herzegowina mit der Akademie der bildenden Künste in Sarajevo und Österreich mit der Neuen Galerie Graz am Universalmuseum Joanneum.

Daher sprachen nicht nur österreichische Vortragende, sondern auch Expertinnen und Experten aus Kroatien, Bosnien, Slowenien und Deutschland.

 

Das Leben am Bauhaus

Jadranka Vinterhalter vom Museum für Gegenwartskunst in Zagreb brachte im ersten Vortrag das Leben und Lernen am Bauhaus näher. Diese Kunstschule, die auch Hubert Hoffmann besucht hat, zeichnet sich durch ihren Teamgeist aus – sogar Sport stand am Stundenplan. Das Bauhaus verfolgte die Philosophie, eine Architektur zu schaffen, die dem Menschen angepasst war und ihn unterstützen sollte.

Wenn jemand einen Kleiderschrank planen wollte, war zweitrangig, wie er aussah; es wurde als erstes überlegt, was in diesen Schrank hineinkommen sollte. „Der Bauhaus-Stil war sehr schlicht, das sieht man sogar an den Kaffeetassen: weiß und einfach“, so Jadranka Vinterhalter in ihrem Vortrag.

Am Nachmittag ging es weiter mit Beiträgen über Hoffmann und sein Schaffen in Graz.

 

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