Ausstellungsaufbau, Foto: N. Lackner

12. November 2014 / Christoph Pelzl

Ausstellungstipp: “Damage Control” – Kunst und Zerstörung im Kunsthaus Graz

Kulturpolitik

Das Thema Zerstörung lässt sich durch die gesamte Kunstgeschichte hindurch verfolgen und ist spätestens seit dem frühen Atomzeitalter zu einem beherrschenden Element der Kultur geworden. In den frühen 1950er-Jahren erhielt das Thema in der Kunst durch die Eskalation des Wettrüstens und die Aussicht auf eine nukleare Vernichtung eine neue Dynamik und Bedeutung.  In den seit damals vergangenen Jahrzehnten bildete die Zerstörung durchgehend einen wesentlichen Bestandteil des künstlerischen Ausdrucks. Die Ausstellung Damage Control (14.11.2014-15.02.2015, Kunsthaus Graz und BRUSEUM) untersucht dieses Thema aus historischer Sicht. Joanneums-Intendant Peter Pakesch erläutert in einem kurzen Statement den Inhalt der Schau.

 

Erste Impressionen vom Ausstellungsaufbau

Damage Control. Art and Destruction Since 1950
Laufzeit: 14.11.2014-15.02.2015
Eröffnung: 13.11.2014, 19 Uhr
Organisiert vom Hirshhorn Museum, Smithsonian Institution, Washington DC (USA) in Zusammenarbeit mit dem Mudam Luxembourg und Kunsthaus Graz
Kuratiert von: Kerry Brougher (Direktor, Academy Museum of Motion Pictures, Los Angeles), Russell Ferguson (Professor, Institut für Kunst, University of California, Los Angeles)
Projektkoordination (Graz): Katrin Bucher Trantow

Damage Control. Body Art and Destruction 1968-1972
BRUSEUM, Neue Galerie Graz, Joanneumsviertel, 8010 Graz
Eröffnung: 13.11.2014, 18 Uhr
Laufzeit: 14.11.2014-15.02.2015
Kurator: Roman Grabner

Außerdem:
Was Kurator Russell Ferguson über die Ausstellung “Damage Control” zu sagen hat.

Kategorie: Kulturpolitik
Schlagworte: Statement


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