Die Grenze im Süden

Helmut Konrad und Petra Greeff

Grenzen sind vielschichtig. Sie entstehen im Kopf, äußern sich in Sprachen, Sitten und Gewohnheiten oder religiösen Zugehörigkeiten. Grenzen manifestieren sich in der Landschaft und auf Landkarten.

 

Sie werden gesichert und bewacht, infrage gestellt und überwunden. Gerade die südliche Grenze der Steiermark ist ein gutes Beispiel für das Entstehen und Argumentieren von Grenzlinien: Diese Grenze wurde durch das alte Kronland geschoben, wieder verändert und schließlich in ihrem heutigen Verlauf fixiert.

1900–1918. Die Zeit vor der Grenzziehung



Die Steiermark war bis zum Zerfall der Habsburger-Monarchie 1918 das viergrößte Kronland Cisleithaniens, also des westlichen Teils der beiden Reichshälften Österreich-Ungarn. 

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1919–1945: Leben an der Grenze



Die Grenzziehung durch den Friedensvertrag von Saint Germain war für die Bewohner/innen der Region großteils schmerzhaft, doch in den Folgejahren stellte sich eine gewisse Normalität ein.

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1946–2018: Leben mit der Grenze



In den besonders schrecklichen letzten Tagen und Wochen des Zweiten Weltkrieges wurde die steirische Südgrenze Frontverlauf. 

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Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
geschichte@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
Mi-So, Feiertag 10 - 17 Uhr

 

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24. bis 25. Dezember 2020