Der Körper war ein zentrales Element der NS-Ideologie und Propaganda. Die Gesellschaft wurde als „Volkskörper“ verstanden. Die NS-Medizin und Biopolitik zielten darauf ab, die „völkische Erbmasse“ rein zu halten. Zudem sollte das „Minderwertige“ und „Schwache“ beseitigt werden. Der „Arier“ und die „Arierin“ galten als „neue Menschen“. Ihr Gegenbild war der schwache, „jüdische“, kränkliche Körper. Körperkult und Turnen waren daher ein wichtiger Bestandteil der NS-Propaganda. Die Verbreitung der idealen Körperbilder sollte die Menschen dazu erziehen, das „rassisch Wertvolle“ vom „Minderwertigen“ zu trennen.