„Schmuzzige Zotten und Possen”: Diskurse über Sex in Tanzliedern im frühen 19. Jahrhundert.

Vortrag des Vereins "Freunde des Volkskundemuseums"

01.07.2021 19:00-21:00


Treffpunkt: Volkskundemuseum, Gartensaal
Kosten: Eintritt frei!

Zutritt gemäß der 3-G-Regel (getestet, genesen oder geimpft). Es gilt Masken- und Registrierungspflicht.
Um eine Anmeldung bis 1. Juli 2021 um 10 Uhr unter volkskunde@museum-joanneum.at wird gebeten.


Den von Erzherzog Johann in der Steiermark gestarteten Erhebungen zum „Volkscharakter“ und dem Sammeln von „Nationalliedern“ verdanken wir aufschlussreiche Quellen zum Thema Sexualität und Öffentlichkeit. In Österreich sind aus dem Vormärz weit über tausend Texte zur sexuellen Sphäre aus den bäuerlichen und kleinbürgerlichen Unterschichten vor allem in kurzen Vierzeilern überliefert. Dazu kommen Schilderungen zum Singen solcher Lieder. Der erhaltene Quellenbestand ist groß genug, um genderspezifische Aussagen treffen zu können.

 

Vortragender: Hans-Peter Weingand, MA MA

geb.1964, beruflich in der PR-Branche, dann Studium der Geschichte und der Europäischen Ethnologie in Graz. Hier Publikationen zu Halloween, zu literarischen Ursprüngen des Vampirismus in der Steiermark, zu fachgeschichtlichen Aspekten der Volkskunde (Geramb, Weiser-Aall, Grazer Trachtensaal und 100 Jahre Krippenliedersingen im Volkskundemuseum) und zu Fragen rund um die Themen Homo- und Intersexualität. Dissertant zum Thema Aspekte von Pornographie in Österreich 1970-2020. Freiberuflicher Historiker und Kulturwissenschafter.

Volkskundemuseum

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