STEIERMARK SCHAU: wie es ist

Welten – Wandel – Perspektiven

10.04. - 31.10.2021

Bildinformationen

Laufzeit

10.04. - 31.10.2021

Eröffnung

09.04.2021

Ort

Volkskundemuseum am Paulustor

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Über die
Ausstellung

Das Volkskundemuseum unternimmt eine Vermessung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation und kultureller Ausdrucksformen der Steiermark.


Zusatzinformationen

Kuratiert von: Kuratiert von Birgit Johler unter Mitarbeit und mit Beiträgen von Johannes Maier, Christiane Rainer (Volkskundemuseum), der Abteilung Besucher*innenservice des UMJ sowie Agnieszka Czejkowska mit dem Team Arbeitsbereich Bildungstheorie und Schulforschung der Uni Graz, Barbara Frischling, Nicole-Melanie Goll und Georg Hoffmann, Heimo Halbrainer, Eva Kreissl, Werner Michael Schwarz, Andreas Vormaier, Hans-Peter Weingand

Ausstellungsdesign: Benedikt Haid, Pretterhofer Arquitectos – Heidi Pretterhofer, MVD Austria mit Michael Rieper

 

Die Steiermark im Wandel

Das Volkskundemuseum setzt sich in seiner Ausstellung im Rahmen der STEIERMARK SCHAU mit der Gegenwart auseinander. In den Fokus rücken Menschen, die in der Steiermark leben, sich hier aufhalten oder mit dem Land auf andere Art und Weise verbunden sind.

Was bewegt die Menschen? Womit identifizieren sie sich, wofür tragen sie Sorge, wie gestalten sie ihr Leben, ihre Umwelt und die Gesellschaft?
Die Steiermark und Österreich zählen seit Jahren zu den Ländern mit höchster Lebensqualität. Gleichzeitig haben in unserem Bundesland unterschiedliche Einflüsse und Szenarien das Leben der Menschen wahrnehmbar verändert.

Können wir die Gegenwart verstehen?

„wie es ist“: Ausstellung in vier Modulen

Das neu gestaltete Volkskundemuseum eröffnet Ihnen vielfältige Erlebnis-, Erfahrungs- und Verweilmöglichkeiten: Entdecken Sie Ausstellungen und Räume, Architektur und Gärten mit belebten, ruhigen oder versteckten Zonen, mit Bereichen, die aktivieren und zum Nachdenken, Diskutieren, Formulieren oder Assoziieren einladen sowie Möglichkeiten der Begegnung bieten.

Die Ausstellung „wie es ist“ greift im Rahmen der STEIERMARK SCHAU aktuelle gesellschaftliche Themen, Fragestellungen, Strukturen und Orientierungen auf, die Menschen von heute beschäftigen. Sie erzählt von Lebenswelten in Zeiten von Veränderung und sozialem Wandel in einer dynamischen und vernetzten Welt. In den Fokus rücken Menschen, die in der Steiermark leben, sich hier aufhalten oder mit dem Land auf andere Art und Weise verbunden sind.

Die Ausstellung besteht aus vier Teilen. Besucher*innen sind eingeladen, die Schau an einzelnen Punkten mit ihrer Sichtweise zu erweitern.

1. Die Farbe Steiermark

Mit der Farbe Grün spannt die Ausstellung den Bogen von der Konstruktion des Steirischen über die Präsenz der Farbe Grün im Bereich der öffentlichen Verwaltung, im öffentlichen Raum, die touristische Nutzung für die Vermittlung einer bestimmten Idee bis hin zur Frage, welche Geschichten und für die Steiermark relevanten Beziehungen sich über „grüne“ Objekte erzählen lassen.

In diesem Teil der Ausstellung verschmilzt das Museum mit einem Kaffeehaus, in dem Besucher*innen dazu eingeladen, sind, über „grüne“ Objekte und ihre Geschichten miteinander in Dialog zu treten.

2. Uns geht es gut!?

Steigender Konsum und Fortschritt, wachsende Lebensqualität, Bildung und Mobilität widerspiegeln ein breites Verständnis westlicher Wohlstandsentwicklung und gehören zum Selbstverständnis vieler Bewohner*innen der Steiermark. Was können diese „Uns geht es gut“-Faktoren konkret über das Land erzählen?

Gegenwärtige „steirische“ Selbstbilder werden in diesem Modul durchleuchtet. Besucher*innen sind eingeladen, diese Vorstellungen anhand kulinarischer Aushängeschilder, des Bildungssektors, einer beliebten Tourismusregion und über das Thema Mobilität und individuelle Mobilitätserfahrungen zu erkunden.

3. Meine Welt, deine Welt und wie kommen wir zusammen?

Was mich oder uns ausmacht und wie wir mit anderen leben wollen, sind Fragen, die uns als Individuen in unseren Beziehungen und auch als Teil einer Gruppe beschäftigen. Gerade in Zeiten von Veränderungen gewinnt die Frage das Gemeinsamen an Bedeutung. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Umfeld ist Teil eines nie abgeschlossenen Entwicklungsprozesses.

In diesem Modul geht es um Formen und Praktiken des Austauschs als wesentliches Element der Selbstentwicklung und des Zusammenlebens. Die Akzeptanz von Anderssein und Ambivalenzen sind elementare Bestandteile moderner Gesellschaften. Besucher*innen begegnen Jugendlichen, die ihre digitalen Biografien reflektieren. Sie treffen Menschen, die ihren Herkunftsort verlassen mussten. Auf der Suche nach gesellschaftlichen Lösungen für ein gerechtes Zusammenleben kommen Akteur*innen zu Wort, die Verantwortung zeigen für die Gesellschaft und ihre Geschichte. Im Mitsprechzimmer können sich Besucher*innen austauschen.

4. Was wird sein? Krise und Krisenbewältigung in früheren Zeiten

Immer wieder in der Vergangenheit sahen sich Menschen radikalen Veränderungen ausgeliefert, fühlten sich bedroht oder erfuhren Bedrohungen real. In diesem Teil der Ausstellung werden vier historische Krisenzeiten in der Steiermark vorgestellt: Welche individuellen und gesellschaftlichen Formen der Krisenerfahrung und -bewältigung können beobachtet werden?

Erlernte bzw. persönliche Glaubenspraktiken, materielle Hilfsmittel, das Etablieren von Strukturen und Institutionen oder auch die Popularisierung von „Helferfiguren“ (wie etwa der Person Erzherzog Johanns in den 1930er-Jahren) sollen in Krisenzeiten schützen, stärken, helfen. Heute bieten unterschiedliche Deutungseliten Orientierungen im Umgang mit der Covid-19-Pandemie an, doch auch in der Vergangenheit wurden in unsicheren Zeiten bestimmte Linien stark gemacht oder Identitätsvorstellungen verbreitet.

"wie es ist" - Die Ausstellung der STEIERMARK SCHAU im Volkskundemuseum in Graz.

Einblicke

Ausstellungsansicht "Welten – Wandel – Perspektiven"

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Ausstellungsansicht „Welten – Wandel – Perspektiven“ im Volkskundemuseum, 2021

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Ausstellungsansicht „Welten – Wandel – Perspektiven“

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Ausstellungsansicht „Welten – Wandel – Perspektiven“

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Ausstellungsansicht „Welten – Wandel – Perspektiven“ im Volkskundemuseum, 2021

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Ausstellungsansicht „Welten – Wandel – Perspektiven“ im Volkskundemuseum, 2021

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