Wilder Schloßberg – grüne Oase unserer Stadt

Unterrichtsmaterialien für eigenständige Exkursionen

BuchbarBis 31.10.2021 sowie ab 01.03.2022


Für: Schule, 1.-8. Schulstufe

Für die Jüngsten empfehlen wir, dieses Angebot Lehrer*innen-angeleitet durchzuführen.
Angebot: Anleitung zur eigenständig durchgeführten Exkursion
Dauer: 120 min
Kosten: Schule frei

Anmeldung: Dringend erforderlich.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung die Anzahl der Schüler*innen und die Schule bekannt.
Kontakt: schule@museum-joanneum.at
Die Unterlagen werden per E-Mail übermittelt.
Bitte beachten Sie, dass diese Unterlagen urheberrechtlich geschützt sind und nur im Rahmen von Einheiten mit der von Ihnen gebuchten Schüler*innen-Anzahl verwendet und vervielfältigt werden dürfen.
Im März ist das Programm erst nach der Wintersperre am Schloßberg durchführbar


Im Rahmen von: Naturkundemuseum. Dauerausstellung (Biowissenschaften)
 

Unternehmen Sie mit Ihrer Schulklasse eine spannende Entdeckungsreise über den Schloßberg, der so viel mehr ist als „nur“ ein Wahrzeichen! Diese geschichtsträchtige Erhebung in der Altstadt ist in vielerlei Hinsicht besonders: In unserem Programm stehen die Vielfalt der Lebensräume sowie die Biodiversität der einheimischen Tier- und Pflanzenarten im Fokus und Bezüge zum Lehrplan gibt es viele!

1. bis 4. Schulstufe: Lehrplanbezüge Expand Box



Sachunterricht1
Dieses Vermittlungskonzept bedient auf besondere Weise die im Lehrplan vorgesehenen Erfahrungs- und Lernbereiche Natur und Raum.

Grundstufe I

Erfahrungs- und Lernbereich Natur
Formenvielfalt in der Natur:
+ Begegnungen mit der Natur: die Natur in der unmittelbaren Umgebung aufmerksam betrachten und beobachten.
+ Einsichten über Lebensvorgänge und biologische Zusammenhänge gewinnen: Lebensvorgänge an Pflanzen und Tieren kennen lernen. Einfache biologische Zusammenhänge erfassen.
+ Begegnung mit der Natur: Suchen, Sammeln und Betrachten, Ordnen, Vergleichen und Zuordnen nach auffälligen Formen und leicht erkennbaren Einzelmerkmalen.
+ Erste Formenkenntnisse über Pflanzen und Tiere gewinnen: einige Pflanzen und Tiere kennen und benennen.
Verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber der Natur:
+ Die Beziehung des Menschen zur Natur verstehen lernen: Bedeutung von Pflanzen für die Verbesserung der Lebensqualität und für unseren Lebensraum erkennen.
+ Die eigene Verantwortung gegenüber der Natur allmählich erkennen.


Erfahrungs- und Lernbereich Raum
Die unmittelbare Umgebung kennen lernen, sich darin zurechtfinden und erste Orientierungsgesichtspunkte erfassen:
+ Räumliche Beziehungen erkennen und benennen.
+ Orientierungsgesichtspunkte gewinnen.


Grundstufe II
Erfahrungs- und Lernbereich Natur
Lebensvorgänge und biologische sowie ökologische Zusammenhänge:
+ Begegnung mit der Natur:  in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Natur die bisher erlernten Arbeitstechniken wie Untersuchen, Beobachten, Betrachten erweitern, festigen und bewusst anwenden.
+ Einsichten in einfache ökologische Zusammenhänge gewinnen: Einsichten in Zusammenhänge innerhalb einzelner Lebensräume gewinnen.


Formenvielfalt in der Natur:
+ Formenkenntnis über Pflanzen und Tiere erweitern und festigen: ausgewählte Pflanzen und Tiere der näheren und allmählich auch der weiteren Umgebung kennen und benennen.


Verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber der Natur:
+ Aus der Einsicht in biologische Zusammenhänge die Nutzung der Natur und deren Auswirkungen erkennen und bewerten lernen, möglichst an einfachen Beispielen aus der unmittelbaren Umgebung der Schüler*innen.
+ Verständnis über die ökologischen Auswirkungen menschlichen Handelns gewinnen: dabei die Erkenntnis gewinnen, dass der Mensch die Natur behutsam nutzen, sie aber auch stören und zerstören kann (Probleme identifizieren: Abfall, Luft- und Wasserverschmutzung)
+ Sich umweltgerecht verhalten: Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf Natur und Umwelt erfassen und Folgen von Fehlverhalten (z.B. Verschmutzen, Lärmen, Verbrauchen von Energie) abschätzen und aus diesem Verständnis entsprechend handeln Aus dem Wissen um die hohe Verantwortung jeder*jedes Einzelnen der Natur und Umwelt gegenüber selbst zu umweltbewusstem Verhalten gelangen.


Erfahrungs- und Lernbereich Raum
Sich im Raum orientieren:
+ Durch Erkundungsübungen die Orientierungsfähigkeit erweitern.
Hilfen zur Orientierung im Raum kennen und anwenden:
+ Himmelsrichtungen durch den Sonnenstand beschreiben: die Lage bedeutsamer Orientierungspunkte durch Angabe der Himmelsrichtung beschreiben.
Pläne und Karten als geografische Darstellungsformen kennen und als Orientierungshilfen verwenden:
+ Auf einfachen Karten arbeiten.
Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen:
+ Kenntnisse über wichtige Bauwerke, Sehenswürdigkeiten, regionale Besonderheiten etc. des Wohnortes/ Wohnbezirkes erwerben.

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https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/lp/lp_vs.html (15.01.2021)

5. bis 8. Schulstufe: Lehrplanbezüge Expand Box



Lehrplanbezug MS- und AHS-Unterstufe2
 

1. Klasse
Tiere und Pflanzen: 
+ Die Schwerpunkte bilden Wirbeltiere und Blütenpflanzen. Bei der Auswahl sollen jene Organismen im Vordergrund stehen, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind oder den Erlebnisbereich der Schüler*innen bilden. 
Ökologie und Umwelt:
+ Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sollen thematisiert und hinterfragt werden. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu bearbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.


2. Klasse
Tiere und Pflanzen:
+ An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.
+Die Schwerpunkte bilden Wirbellose und weitere ausgewählte Blütenpflanzen, Sporenpflanzen, Pilze und Mikroorganismen. Bei der Auswahl stehen vor allem jene Organismen im Vordergrund, die für die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer von Bedeutung sind. 
Ökologie und Umwelt:
+ Umweltprobleme, deren Ursache und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.


3. Klasse
Mensch und Gesundheit:
+Anhand der zu besprechenden Ökosysteme sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu behandeln.
Tiere und Pflanzen:
+ An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.
+Auf die Bedeutung der Pflanzen für die Existenz des Lebens auf der Erde ist einzugehen.
Ökologie und Umwelt:
+Grundlegende geologische Kenntnisse sollen dem Verständnis des Bodens und des Zusammenwirkens von belebter und unbelebter Natur dienen.


4. Klasse
Tiere und Pflanzen:
+Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für den Themenbereich Stadtökologie und das gewählte Ökosystem einer anderen Region von Bedeutung sind.
Ökologie und Umwelt:
+Anhand von Stadtökologie und einem Ökosystem einer anderen Region (z.B. Meer, Regenwald) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent – Konsument – Destruent, Stoffkreisläufe) zu vertiefen.
+Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.“  
 

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Vgl. Lehrplan MS https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20007850 (12.01.2021)
Vgl. Lehrplan AHS Unterstufe https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10008568 (3.3.2021)

Dieses Modul bietet Lehrer*innen kompakte Unterrichtsmaterialien für die selbstständige Durchführung eines rund zweistündigen naturwissenschaftlichen Programms, das in einem Rundgang über den Grazer Festungsberg führt. Vorbei an zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten, die wiederum Anknüpfungspunkte für den Unterricht darstellen, werden an ausgewählten Standorten relevante Themen behandelt, wobei das eigenständige Entdecken und Erleben der Schüler*innen im Vordergrund steht


Als Ergänzung zum eigenständig durchgeführten Modul ist unser Vermittlungsprogramm Wildes Graz – Natur vor unserer Haustür im Naturkundemuseum bestens geeignet. Dabei haben die Schüler*innen die Möglichkeit, ihr Wissen über das Ökosystem Stadt und die regionalen Besonderheiten der städtischen Flora und Fauna zu vertiefen und erweitern.

Die Unterlagen existieren in zwei unterschiedlichen Versionen: Diejenige für Sie als Lehrer*innen enthält weitere allgemeine Informationen wie Bedienungshinweise, Lehrplan-Bezüge etc.. Beide Versionen enthalten die Lösungen inklusive ausführlicher Zusatzinformationen, welche Sie den Schüler*innen optional zur Selbstkontrolle zur Verfügung stellen können. 


Außerdem freuen wir uns sehr über Feedback, Fotos, Exkursionsberichte etc. und stehen für inhaltliche Rückfragen sehr gerne unter naturvermittlung@museum-joanneum.at zu Ihrer Verfügung.

Ein bissl was zum Gustieren ...


Naturkundemuseum

Joanneumsviertel
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9100
joanneumsviertel@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
09. Februar 2021 bis 31. Dezember 2021 Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr
02. Jänner 2022 bis 31. Dezember 2022 Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr


Diese Informationen bitte bei Buchungsanfragen parat haben

Ihre Buchungsanfrage nehmen wir gerne online via Buchungsformular sowie persönlich zu unseren Öffnungszeiten entgegen (wenn nicht anders angegeben).

 

1. November 2021
18. April 2022
6. Juni 2022
15. August 2022
26. Dezember 2022

24. bis 25. Dezember 2021
1. Jänner 2022
1. März 2022
24. bis 25. Dezember 2022

Kosten:

Angegebene Preise verstehen sich (wenn nicht anders angegeben) pro Schüler/in im Klassenverband inkl. Eintritt (2 Begleitpersonen pro Klasse frei – ausg. erhöhter Betreuungsbedarf) bzw. pro Kind der Kindergartengruppe bei freiem Eintritt (1 Begleitperson pro 6 Kindergartenkindern frei – ausg. erhöhter Betreuungsbedarf).


Bitte beachten Sie, dass Ihre ​Terminanmeldung verbindlich​ ist! Sollten Sie eine Stornierung​ oder Änderung des Termins wünschen, ist dies ​bis spätestens 48​ ​Stunden vor dem gebuchten Termin kostenlos​ möglich – bitte geben Sie uns rechtzeitig Bescheid. Ihr ​Nichterscheinen​ verursacht uns Kosten, die wir im Falle einer zu späten bzw. nicht erfolgten Absage an Sie weiterverrechnen müssen: ​50 % des Rechnungsbetrages​ bzw. bei Schulen ein Mindestbetrag von 25 € pro gebuchter Vermittlerin/gebuchtem Vermittler.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Gruppe ​pünktlich​ am vereinbarten Treffpunkt versammelt ist. Ab einer Verspätung von 10 Minuten kann es aus logistischen Gründen zu einer Verkürzung oder zum Entfall der Führung/des Vermittlungsprogramms kommen.

Für alle Besuche gilt die Hausordnung des Universalmuseums Joanneum.