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Maria Cäsar, geb. Kreth

Maria Cäsar, „Widerstand in Judenburg – 1938 und danach“, in: „Die im Dunkeln sieht man doch“ – Frauen im Widerstand – Verfolgung von Frauen in der Steiermark, hg. v. Maria Cäsar und Heimo Halbrainer, Graz 2007, 41–47.

 

Maria Cäsar, geb. Kreth, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Judenburg. Nach dem Verbot der sozialdemokratischen Organisationen nach den Februarkämpfen 1934 schloss sie sich dem illegalen Kommunistischen Jugendverband (KJV) an, der Widerstand gegen das austrofaschistische Regime leistete.  Die Widerstandsgruppe des KJV blieb auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten aktiv. 1939 wurde diese Gruppe von der Gestapo entdeckt und zahlreiche Mitglieder im Frühjahr 1939 verhaftet. Maria Cäsar wurde nach 14 Monaten Untersuchungshaft Ende Juli 1940 entlassen. Maria Cäsar knüpfte in weiterer Folge Kontakte zu jugoslawischen Partisanen und Widerstandsgruppen in Judenburg.