Das französische Wort „Hôtel“ bezeichnet ursprünglich den luxuriösen Wohnsitz eines Adeligen in der Stadt, den er parallel zum Schloss in der Provinz unterhält. Im 19. Jahrhundert werden die adeligen Stadtwohnsitze zur Inspiration für die Grand Hotels in den europäischen Metropolen. Eingerichtet wie Paläste, bilden sie den Rahmen für ein reges, klar reglementiertes
Gesellschaftsleben. Für den täglichen Betrieb sorgt das Dienstpersonal, das unsichtbar in Küche, Keller und Waschraum tätig ist.