1934

Preis und Wert der Demokratie

07.02. - 26.05.2024

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Laufzeit

07.02. - 26.05.2024

Eröffnung

06.02.2024 19:00

Ort

Museum für Geschichte

Kuratiert von

Heimo Halbrainer, Helmut Konrad

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Über die
Ausstellung

Im Februar 1934 herrscht auf Österreichs Straßen Bürgerkrieg. Bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Einheiten der Gendarmerie, der Polizei, dem Bundesheer und den Heimwehren auf der einen und dem „Republikanischen Schutzbund“ auf der anderen Seite fordern mehrere Hundert Todesopfer.

 

Die Ereignisse des Jahres 1934 bilden ein zentrales Moment auf dem Weg von der Proklamation der Republik 1918 hin zum Ende der staatlichen Existenz Österreichs durch den Einmarsch deutscher Truppen im Jahr 1938.

 

In der Ausstellung zeichnen wir die Ereignisse der Zeit nach: die Schaffung eines demokratischen Staatswesens, die zunehmende politische Radikalisierung, die militärische Aufrüstung der parteinahen Organisationen, die Versuche einer autoritären Krisenbewältigung, die Ausschaltung von Parlament, Verfassungsgerichtshof und Pressefreiheit, das Parteienverbot und die Verfolgung der politischen Gegner, die Faschisierung Europas.

Kooperation mit

CLIO - Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit

Zukunft braucht Erinnerung. Österreich 1933/34

Broschüre Februar 1934

Rahmenprogramm

Einblicke

Graz, Eggenberg, in den Februarkämpfen vom Februar 1934 zerschossenes Konsumgebäude

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Bundesheer in Bruck an der Mur (gestelltes Foto), Februar 1934

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Aufmarsch des Heimatschutzes in Knittelfeld

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Einschüsse beim Geschäft Legat in der Burggasse in Bruck an der Mur durch die Februarkämpfe 1934

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