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[1940] Errichtung von Zwangsarbeitslagern

30.01.1940

Beginn der Zerschlagung der Widerstandsorganisation der KPÖ in Kapfenberg, Leoben und Mürzzuschlag (Hunderte Festnahmen).

 

28.05.1940

Erster Transport mit 200 Pfleglingen von der Anstalt „Am Feldhof“ in Graz in die Tötungsanstalt nach Hartheim. Insgesamt werden in 14 Transporten 1.177 Patient*innen von Graz nach Hartheim transportiert und dort ermordet.

 

01.05.1940

Wiener Juden werden vom Arbeitsamt für Nichtarier in Wien nach Eisenerz und auf den Präbichl gebracht, wo sie bis September 1942 Zwangsarbeit für die Hermann-Göring-Werke bzw. für die Errichtung der Präbichlstraße leisten müssen.

 

10.05.1940

Beginn des deutschen Feldzuges im Westen.

 

01.10.1940

Errichtung von Zwangsarbeitslagern für „Zigeuner“ in Triebendorf (Murau), Unzmarkt, Zeltweg, Kobenz, St. Georgen ob Judenburg, Hinterberg, Preg, und St. Lambrecht.

 

22.10.1940

Die deutsche und die rumänische Regierung unterzeichnen einen Umsiedlervertrag. Über 25.000 Deutsche aus der Südbukowina kommen in die Steiermark, es werden eigene Lager errichtet. Die größten Lager befinden sich in Graz, Trofaiach, Wagna und Feldbach.