STEIERMARK SCHAU

wie es ist. Welten – Wandel – Perspektiven

10.04.-31.10.2021


Eröffnung: 09.04.2021

Kuratorin und Projektleitung STEIERMARK SCHAU: Birgit Johler, unter Mitarbeit von Christiane Rainer, wissenschaftlich-kuratorische Mitarbeiterin und Johannes Maier, kuratorische Assistenz und Ausstellungsorganisation

 

Mit externen kuratorische Beiträgen von
Agnieszka Czejkowska unter Mitwirkung von Michelle Bachl, Sabine Guldenschuh, Marco Jandl, Stefan Palaver, Wolfgang Schnelzer, Jens Többenotke, Jessica Venner, Cornelia Zobl

Andreas Vormaier
Barbara Frischling, Tom Zenkl, Johannes Heher, Anna Tengg

Eva Kreissl

Hans-Peter Weingand
Lorenz Andexer, Matthias Pöschl, Katharina Zvetolec

Nicole-Melanie Goll, Georg Hoffmann, Heimo Halbrainer

Werner Michael Schwarz


Über die Ausstellung:

Globalisierung, Klimaveränderung, Ressourcenverbrauch, Digitalisierung, Finanz- und Wirtschaftskrise, Demokratieverdrossenheit – damit sind nur einige Phänomene und Transformationen benannt, die unsere Gegenwart prägen und viele Menschen beunruhigen. Im Jahr 2020 hat die Covid-19-Pandemie unseren gesamten Alltag durchdrungen und radikal verändert, auch Anfang 2021 ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen.

 

Das Volkskundemuseum nimmt die Gegenwart mit ihren drängenden gesellschaftsrelevanten Themen und kulturellen Phänomenen zum Ausgangspunkt seiner Ausstellung. wie es ist. Welten - Wandel - Perspektiven beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Lebenswelten und Perspektiven der Menschen in Zeiten von Veränderung und sozialem Wandel. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in der Steiermark leben, arbeiten, sich hier aufhalten oder auf andere Art und Weise mit dem Land verbunden sind, in ihren Beziehungen zu ihren Umwelten. Was prägt und bewegt die Menschen? Womit identifizieren sie sich, wofür tragen sie Sorge, wie gestalten sie ihr Leben, ihre Umwelt und wie Gesellschaft? Wie verhalten sie sich zu Entwicklungen, die ihre gewohnte Lebensweise oder ihr Selbstverständnis beeinflussen? Und wie bewältigen sie Ungewissheit und Krisen im individuellen und gesellschaftlichen Alltag?

 

Doch ohne das Wissen um die Vergangenheit ist Gegenwart nicht zu verstehen. Die Ausstellung beleuchtet thematisch relevante Lebenswelten, Erfahrungen, Praktiken und Selbstbilder historischer Akteur*innen. Letztlich geht es auch um das Selbstverständnis und die Selbstbilder der Steiermark als eine heute wohlsituierte (mittel)europäische Region im Kontext des Globalen und in ihren Transformationen.

 

Die Ausstellung ist in vier große Ausstellungsmodule gegliedert („Die Farbe Steiermark“, „Uns geht es gut!?“, „Meine Welt, deine Welt und wie kommen wir zusammen?“, „Was wird sein?“). Jedes Modul funktioniert wie eine Ausstellung in der Ausstellung und kann unabhängig von den anderen Bereichen besucht werden. Zusammen ergeben sie eine vielschichtige und vielstimmige Perspektive darauf, wie es ist. Die Ausstellung nimmt auch das Gebäude, seine Geschichte, die historischen Räume und seine Relationen zur Außenwelt in den Blick. Der Trachtensaal, im Jahr 1938 von Museumsgründer Viktor Geramb (1884–1958) eröffnet, ist selbstverständlicher Teil des Museums und für Besucher*innen geöffnet. Er wird in naher Zukunft eine inhaltliche Aktualisierung erfahren, die Geramb als Sammler und Forscher berücksichtigt, und in einer eigenen Publikation vorgestellt.

Volkskundemuseum

Paulustorgasse 11-13a
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9810
volkskunde@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
10. April 2021 bis 31. Oktober 2021 Mo-So, Feiertag 10 - 18 Uhr

 

 

 

24. bis 25. Dezember 2021