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Österreichisches Freilichtmuseum Stübing > Entdecken > Patenschaft für Museumsobjekte > Pferdekummet
Ochsen und Pferde waren als Zugtiere ein wesentlicher Bestandteil der bäuerlichen Wirtschaft. Das Kummet, auch Kumt oder Hamen genannt, ist ein steifer, gepolsterter Ring oder es besteht aus Ringsegmenten. Es wird dem Pferd als Zugtier um den Hals gelegt und erlaubt es, die Zugkraft durch eine der Tierart entsprechenden Gestaltung sinnvoll auf Brustkorb, Schultern und Widerrist zu verteilen. Das Kummet muss der Statur und Halsform jedes Tieres angepasst werden, ansonsten kommt es schnell zu Druckstellen. Ochsen wurden zumeist paarweise in Doppeljoche eingespannt. Das Stirn- oder Nackenjoch war an den Hörnern befestigt und die Last wurde über eine am Joch zwischen den Tieren befestigte Deichsel gezogen.
Das Kummetgeschirr wurde bereits um 500 v. Chr. in China erfunden. Es erreichte Europa aber erst um 1000 n. Chr. Obwohl es einen wichtigen Fortschritt für die Landwirtschaft bedeutete, nun die gesamte Zugkraft der kräftigeren Pferde vor dem Pflug einsetzen zu können, setzten sich Zugpferde in der Landwirtschaft nur sehr zögerlich gegen die Zugochsen durch.
Inv. Nr. 30825
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