Wir sind als "Grünes Museum" zertifiziert. Wir sehen das als laufendes Projekt, denn für die Umwelt gibt es immer etwas zu tun!
Wir sind als "Grünes Museum" zertifiziert. Wir sehen das als laufendes Projekt, denn für die Umwelt gibt es immer etwas zu tun!
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Das Österreichische Freilichtmuseum hat 2025 die Zertifizierung zum Grünen Museum erlangt! Damit folgt es dem Kunsthaus Graz und dem Volkskundemuseum am Paulustor, die ebenfalls Teil des Universalmuseum Joanneum sind. Das Universalmuseum Joanneum blickt in Richtung Zukunft: Mit seinen 19 Museen ist das gesamte Joanneum Teil des Netzwerkes Museums For Future, einer globalen Bewegung von Museen, Kulturinstitutionen und ihren Mitarbeiter*innen, die hinter den Forderungen von Fridays For Future stehen. So nimmt es seine Verantwortung als Institution der Wissenschaft, Bildung und des Diskurses wahr und setzt sich für eine zukunftsfähige Gesellschaft ein. Damit ist unter anderem die Unterstützung der Klimastreiks und die Kommunikation der Folgen der Klimakrise für Natur und Mensch verbunden.
Das Österreichische Umweltzeichen ist ein Gütesiegel für ökologische Wirtschaft, das vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie verliehen wird. Es zeichnet Museen und Ausstellungshäuser in den Bereichen umweltfreundliches Management und soziale Verantwortung aus und steht somit für „Museen mit Umweltplus“. Die Anforderungen zur Erlangung des Siegels sind in einem Richtlinienkatalog festgehalten, dessen Erfüllung und Einhaltung von einer unabhängigen Prüfungsstelle begutachtet werden. Das Österreichische Umweltzeichen wird für die Dauer von vier Jahren vergeben, anschließend ist wieder ein neues Gesamtgutachten fällig.
Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist die Installation unserer Photovoltaikanlagen auf dem Inventarlager sowie auf dem Eingangs- und Bürogebäude. Mit diesen Anlagen erzeugen wir einen Teil unseres Strombedarfs selbst – nachhaltig und klimafreundlich. Das reduziert nicht nur unsere CO₂-Emissionen, sondern macht uns auch unabhängiger von externen Energiequellen und steigenden Strompreisen. Doch die Photovoltaik ist nur ein Teil unseres Engagements. Als Grünes Museum verstehen wir Nachhaltigkeit ganzheitlich: von energieeffizientem Gebäudemanagement über ressourcenschonende Arbeitsweisen bis hin zur Bewusstseinsbildung bei unseren Besucherinnen und Besuchern. Wir wollen nicht nur Geschichte bewahren, sondern auch Verantwortung für die Zukunft übernehmen.
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Ein bedeutender Schritt dabei ist der Weg zur Bio-Zertifizierung unserer Gärten (und Äcker) im Museumsgelände. Das bedeutet, dass unsere Grünflächen nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden: ohne synthetische Pestizide oder chemisch-synthetische Düngemittel, dafür mit natürlichen Methoden, die den Boden schonen und die Biodiversität fördern. In unseren Gärten entstehen so wertvolle Lebensräume für Insekten, Vögel und viele andere Tierarten – ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Die zukünftige Bio-Zertifizierung ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg als Grünes Museum. Sie macht sichtbar, dass ökologische Verantwortung nicht nur im Inneren unserer Gebäude, sondern auch im Außenraum gelebt wird – konsequent, zukunftsorientiert und mit Blick auf kommende Generationen.
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Im Rahmen unserer Maßnahmen als zertifiziertes „Grünes Museum“ wurden im gesamten Museumsgelände neue Bäumchen gepflanzt. Ein Teil des Altbestandes musste nämlich in den letzten Jahren entfernt werden. Die jungen Bäume leisten einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Balance im Museum: Sie fördern die Biodiversität, schaffen neue Lebensräume und tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Gleichzeitig prägen sie auch in Zukunft das charakteristische Erscheinungsbild unseres Museums, das mitten in einem Naturschutzgebiet liegt.
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