Die Erfahrungen aus den beiden Workshops stehen zugleich im Zusammenhang mit einem aktuellen Vorhaben, denn das Universalmuseum Joanneum arbeitet derzeit an einem eigenen Folder für Berufsschüler*innen/Lehrlinge, der im Herbst 2026 an alle Berufsschulen in der Steiermark und Kärnten versendet wird. Darin werden ausgewählte Vermittlungsprogramme der einzelnen Museen vorgestellt, die sich mit Themen beschäftigen, die auch im Unterricht der Berufsschulen eine Rolle spielen, etwa Demokratie und Menschenrechte, Nachhaltigkeit, digitale Grundbildung, Wissenschaft und Finanzbildung. Im Mittelpunkt stehen dabei Programme, die gesellschaftlich relevante Fragen mit einem Gegenwartsbezug verbinden und damit Möglichkeiten eröffnen, Inhalte aus dem Unterricht aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Der Folder soll Lehrende an Berufsschulen dabei unterstützen, passende Vermittlungsangebote für die eigene pädagogische Praxis zu finden und außerschulische Lernorte in ihre Unterrichtsplanung einzubeziehen.
Wir freuen uns, damit künftig noch stärker mit Berufsschulen in Kontakt zu kommen und gemeinsam darüber nachzudenken, welche Rolle Museen in der beruflichen Ausbildung junger Menschen spielen können.
Die Förderung des OeAD hat es ermöglicht, diese beiden Workshops mit der Landesberufsschule 3 umzusetzen und damit einen Raum zu schaffen, in dem Kunst, berufliche Erfahrung und persönliche Perspektiven in Austausch treten konnten. Wir bedanken uns bei der Landesberufsschule 3, namentlich bei Direktorin Martina Jeindl, für ihr Vertrauen, beim OeAD, insbesondere Sofie Wünsch und Roman Schanner, für die Unterstützung im Rahmen der K3-Projekte und ganz besonders bei den Künstlerinnen Regula Dettwiler und Roswitha Weingrill für ihre Ideen und ihren Einsatz.