Rechtsextremismus-Bericht des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands

11.03.2026

Bildinformationen

Datum

11.03.2026

Uhrzeit

18:00

Ort

Museum für Geschichte, Prunkraum/Veranstaltungsraum

Kosten

Teilnahme kostenlos

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Über die
Veranstaltung

2023 beauftragten Innen- und Justizministerium das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) mit der Erstellung eines jährlichen Rechtsextremismus-Berichts. Bisher sind zwei Berichte erschienen – sie bieten eine umfassende Bestandsaufnahme zu Entwicklungsstand und Trends im organisierten Rechtsextremismus in Österreich seit 2020. Zahlen aus dem Bundesministerium für Inneres und Bundesministerium für Justiz zeigen einen starken Anstieg der Tathandlungen in den letzten Jahren, der u.a. auf strafrechtlich relevante Online-Aktivitäten und das Aufkommen einer neuen Generation neonazistischer Jugendlicher zurückzuführen ist, die das DÖW in seinem Monitoring beobachtet. Dahinter stehen rechtsextreme Meinungen und Einstellungen, deren gesellschaftliche Verbreitung das DÖW in seinem „Rechtsextremismus-Barometer“ erhebt – und die einen stärkeren Impact „neurechter“ Identitärer auf den Diskurs in Österreich, insbesondere auf die FPÖ, zeigen.

 

Andreas Kranebitter, wissenschaftlicher Leiter des DÖW, erläutert Methoden, Trends und Entwicklungen, und geht auf einzelne Kritikpunkte am Bericht ein.