In unseren Liedern ist der Herbst

Über Galizien, das östliche Ende der Donaumonarchie

10.12.2014

Bildinformationen

Datum

10.12.2014

Uhrzeit

17:00

Ort

Museum für Geschichte

Treffpunkt

Museum im Palais, 2. Stock

Kosten

Eintritt frei!

Alle anzeigen

Über die
Veranstaltung

Eine Veranstaltung anlässlich des Tages der Menschenrechte


Zusatzinformationen

17 Uhr: Im Rahmen des Vortrags Führung durch die Ausstellung Die Steiermark und der „Große Krieg“

18 Uhr: Vortrag/Lesung

 

Einleitung: Kurt Flecker

Vortrag/Lesung: Gerhard M. Dienes und Peter Uray

Spezielle Gäste: Martin Pollack und Roman Dubasevych

Musik: Vitaliy Patsoyrkovsky

 

 

Nachdem ihre Heimat nach Kriegsausbruch zum Frontgebiet geworden war, bestand die in Bedrängnis geratene k.u.k. Armeeführung auf den Massenabschub der Zivilbevölkerung aus Galizien. Nicht sie zu schützen, war das Bestreben, sondern möglichst viele Menschen der „Russophilie“ zu überführen und sie somit internieren zu können.

Die meisten von ihnen kamen in das Lager Thalerhof südlich von Graz. Viele starben hier. Erst 1917, unter Kaiser Karl I., wurde das Lager mit der Begründung der Unrechtsmäßigkeit aufgelöst.

Wer waren sie, diese internierten „Ruthenen“? Von wo kamen sie, wo und was war dieses Galizien?

 

 

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