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Museum für Geschichte > Kalender > Franziska Standenath
Bildinformationen
Datum
22.10.2026
Uhrzeit
18:00
Ort
Museum für Geschichte, Prunkraum/Veranstaltungsraum
Kosten
Teilnahme kostenlos
Anmeldung
Telefon: 0316/8017-9810
E-Mail: geschichte@museum-joanneum.at
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“I am glad that the interest in India is deepening and that you are helpful in promoting a clear understanding of the movement for which I stand. Therefore, there is no doubt that you are in your proper place there”, schrieb Mahatma Gandhi am 24. August 1937 an Franziska Standenath (1883-1971). Sie hatte 1925 als Anhängerin Gandhis seiner Lehre in Österreich begonnen, ihm Briefe zu schreiben. Gandhi nahm die Korrespondenz auf und vertiefte die Beziehung, indem er indische Weggefährten nach Graz schickte. Er lud Franziska Standenath und ihren Mann schließlich 1928 ein, auf seine Kosten ein paar Monate mit ihm im Sabarmati-Ashram in Ahmedabad (Indien) zu verbringen. Nach ihrer Rückkehr nach Graz begann sie Vorträge zu Indien und Gandhi zu halten, schrieb Zeitungsartikel und publizierte 1931 das Buch: „Indiens Freiheitskampf 1930. Vier Monate Gast Mahatma Gandhis. Gefängnisbriefe des Mahatma aus der Zeit vom 31. Juli bis 6. November 1930“. Durch ihre Kommunikationsarbeit bildete sich ein kleiner Gandhi Zirkel in Graz. Vor allem aber übersetzte sie Gandhische Ideen und Vorstellungen für ein breites deutschsprachiges Publikum, auch lange über seinen Tod hinaus.