Mörser, 17. Jh.

Mörser, Modell, 17. Jh., Messing, Holz, KHS, Inv.-Nr. 0698, Foto: UMJ/V. Delic

Mörser waren bereits im Spätmittelalter gebräuchliche Steilfeuergeschütze, die v.a. gegen Befestigungen eingesetzt wurden. Einen der spektakulärsten Einsätze solcher Waffen stellte die Belagerung von Konstantinopel durch die Osmanen 1453 dar. In der Folgezeit wurden Befestigungs- wie Belagerungstechnik (Poliorketik) immer weiter entwickelt und das Berufsbild des Militäringenieurs geschaffen. Die Kriegskunst gelangte in den Rang einer Wissenschaft und wurde Bestandteil der fürstlichen Erziehung. An Militärakademien wurden Geschützmodelle zu Unterrichtszwecken verwendet.

 

Zurück zur Übersicht

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
geschichte@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
Mi-So 10 - 17 Uhr



Das Museum für Geschichte hat am Montag 25. Juni 2018 von 10.30 bis 12.30 Uhr im Rahmen der Ausstellungseröffnung Im Zeitalter der Extreme. Demokratie im Widerstreit mit Diktaturen 1918/2018 ausnahmsweise geöffnet. 

 

24. bis 25. Dezember