Kelch, 1360

Kelch, Silber, Wien, dat. 1360, KHS, Inv.-Nr. 23084, Foto: UMJ/N. Lackner

Der Kelch ist zentrales Element der Messliturgie und gehört daher zu den heiligen Gefäßen (lat. „vasa sacra“). Für die Fertigung kamen nur die kostbarsten Materialien wie Gold und Silber in Frage. Der Kelch gliedert sich in drei Bestandteile: das eigentliche Gefäß für den Messwein (lat. „kuppa“), das knaufartige Zwischenglied (lat. „nodus“, deutsch „Knoten“) und den Fuß. Die beiden letztgenannten weisen reichen bildnerischen Schmuck sowie Inschriften mit Bezug auf Maria auf; eine weitere Inschrift auf dem Nodus vermerkt außer dem Erwerbsjahr 1360 den Eigentümer: Engelbert Drichopf.

Den Fuß schmücken 4 Medaillons mit Szenen aus dem Leben Christi bzw. Mariens: Geburt Christi, Darbringung im Tempel und Kreuzigung.

Museum für Geschichte

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Öffnungszeiten
Mi-So 10 - 17 Uhr



Das Museum für Geschichte hat am Montag 25. Juni 2018 von 10.30 bis 12.30 Uhr im Rahmen der Ausstellungseröffnung Im Zeitalter der Extreme. Demokratie im Widerstreit mit Diktaturen 1918/2018 ausnahmsweise geöffnet. 

 

24. bis 25. Dezember