Ein rheinischer Exportschlager der Renaissance: rheinisches Steinzeug

Bevor das Porzellan aufkam, war schon in der Keramik alles eine Frage der Tonqualität und der Brenntemperatur. Ein buchstäblicher Brennpunkt der Steinzeugproduktion war das Rheinland mit seinen Produktionsorten rund um die Städte Köln und Aachen: Siegburg, Frechen und Raeren.

Grundstoff ist der aus Ton geformte „Grünkörper“ oder „Grünling“, der bei hoher Temperatur gebrannt und mit einer Salzglasur versehen wird, die eine braune oder blaue Farbe ergibt. Sie haben die hohen weißen Gefäße erkannt? Diese Siegburger Schnellen, schmale Trinkgefäße mit reichen Reliefauflagen, waren im Europa der Renaissance ein echter Renner.

Museum für Geschichte

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26. Dezember
2. April 2018
1. Mai 2018
21. Mai 2018

24. bis 25. Dezember
24. bis 25. Dezember 2018