Constantin Luser

Musik zähmt die Bestie

26.02.-01.05.2016 10:00-17:00


Eröffnung: 25. Februar 2016, 19 Uhr
Kuratiert von: Katrin Bucher Trantow und Katia Huemer

Ort: Kunsthaus Graz, Space01


Über die Ausstellung

Die Ausstellung Constantin Luser. Musik zähmt die Bestie ist eine umfassende Personale des österreichischen Zeichners und Künstlers (*1976 in Graz, lebt und arbeitet in Wien). Im Zentrum steht der Gedanke einer Umwandlung der Zeichnung in die physisch erfahrbare Welt des Raumes, bestehend aus Haptik, Klang und Bewegung. Ausgehend von fünf spielbaren Instrumenten-Skulpturen öffnet die Ausstellung die vernetzte, assoziative und narrative Bild- und Gedankenwelt Constantin Lusers, die mit den Mitteln der Zeichnung und der Musik dem Leben Strukturen zu geben vermag.

Das Zeichnen liegt jedem künstlerischen Prozess Lusers zugrunde. Die Zeichnungen sind als geografische Umsetzungen seiner Gedanken zu lesen. Sie sind technisch komplex, mit vielen Ebenen aus Worten, Chiffren, Symbolen, abstrakten und figurativen Liniengeflechten versehene Systeme, die der Künstler in den dreidimensionalen Raum wachsen lässt. Sie mutieren zu Installationen, Skulpturen, Filmen und Performances. Seit einigen Jahren spielt Musik, aufgrund ihrer emotionalen Direktheit, in Lusers Arbeiten eine größere Rolle – er entwirft überdimensionale, verworrene und in sich verschlungene Instrumente für den Gebrauch von mehreren Musikerinnen und Musikern.

Die Ausstellung ist ein gezeichnetes, dreidimensional gewordenes Denk- und Ideensystem mit surrealen, vierspielten und interaktiven Zügen. Die persönliche Gedankenwelt Lusers verfestigt sich in Materie, die durch ihre Klangfähigkeit zentraler Interaktionspunkt für das Ausstellungspublikum sein wird und damit visuell, auditiv und haptisch erlebbar ist.

Ein umfangreicher Katalog zur Ausstellung wurde am 17. März 2016 im Rahmen einer Veranstaltung im Kunsthaus Graz präsentiert.

Constantin Luser im Gespräch mit Monika Holzer-Kernbichler (Leiterin Kunst- und Architekturvermittlung) und Konzert "Choreographie des Zufalls"

Der Künstler Constantin Luser spricht über die Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Im Gegensatz zur Zeichnung ermöglicht die Skulptur das gemeinsame Arbeiten.

Im Konzert mit Pauken, Trompeten und Posaunen wecken Musiker die gezähmte Bestie in der Ausstellung von Constantin Luser. Begleitet wird die Konzertperformance von einem Künstlergespräch mit Constantin Luser und seinem langjährigen Begleiter Thomas Trummer, dem Leiter des Kunsthauses Bregenz, der auch einen Beitrag für den druckfrischen und an diesem Abend vorgestellten Ausstellungskatalog verfasst hat.

Aus dem Programm

Do 25.02.

19:00

Constantin Luser. Musik zähmt die Bestie

Veranstaltung, Eröffnung> Kunsthaus Graz

Veranstaltung, Eröffnung

> Kunsthaus Graz

Di 01.03.

15:30-16:30

Constantin Luser. Musik zähmt die Bestie

Führung, Schule> Kunsthaus Graz

Führung, Schule

> Kunsthaus Graz

Fr 04.03.

15:30

Constantin Luser. Musik zähmt die Bestie

Führung> Kunsthaus Graz

Führung

> Kunsthaus Graz

So 06.03.

15:30

Constantin Luser. Musik zähmt die Bestie

Führung> Kunsthaus Graz

Führung

> Kunsthaus Graz

Do 17.03.

18:00-22:00

Choreografie des Zufalls

Veranstaltung, Konzert, Kunstgespräch> Kunsthaus Graz

Veranstaltung, Konzert, Kunstgespräch

> Kunsthaus Graz

Weitere Termine

Bildergalerie

Presseberichte

"Musik zähmt die Bestie" führt in einen poetisch-versponnenen Kosmos, der an fantastische Literatur, an Comics erinnert. An die Bilderwelten von Moebius und Druillet, aber auch Max Ernst, Monty Python, Daniel Spoerri und Jean Tinguely sind nicht fern. Nicht die übelsten (Geistes-)Verwandten.

Kunst der Selbstzähmung

Kleine Zeitung, Walter Titz, 26. Februar 2016

 

Musik zähmt die Bestie ist die erste große Einzelausstellung Lusers in Graz. Sie gibt einen schönen Überblick auf sein Gesamtwerk. Außerdem ist sie – und das ist wahrhaftig nicht jede Ausstellung – wie gemacht für den amorphen Raum der blauen Blase.  

Constantin Luser: Wo Töne und Zeichnungen sich in der Luft verbergen

Der Standard, Colette M. Schmidt, 24. Februar 2016 

 

Interaktivität ist eines der Markenzeichen Lusers, folglich darf man der „Bandoneon Intensivstation“ Töne entlocken, im karussellartigen „Rotationsquintett“ Platz nehmen oder das „Trommeliglu“ betreten und über den Untertitel „Islam erreicht Nordpol“ nachdenken.

Ein Zeichner lädt in die Schatzhöhle

Salzburger Nachrichten, Martin Behr, 26. Februar 2016

 

„Die Ausbildung (zum Industriedesigner) war ausgezeichnet, aber sie entsprach nicht dem, was ich eigentlich machen wollte“, sagt Luser heute. […] "… meine Professoren sagten: Tu dir und uns einen Gefallen und studier lieber Kunst.“

Die Ordnung der Welt

Die Presse, Daniel Kalt, 26. Februar

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