Kellerkino: Michael Gülzow presents Evi Jägle

12.04.-09.05.2022


Eine Kooperation von Kunsthaus Graz und Diagonale'22.

Ort: Kellerkino, Untergeschoss

Über die Ausstellung

Nach der 4-wöchigen Laufzeit des Filmduetts zwischen Jennifer Mattes und Michael Gülzow wird die Einladungskette des Kellerkinos mit Evi Jägle fortgesetzt.
Der Einladung folgend präsentiert Evi Jägle ihren Kurzfilm Alice in der Logik des Sinns  Wunderland: die Teegesellschaft (2022). Mit ihrer Arbeit führt sie nicht nur den filmischen Dialog mit Gülzows Die ultimative Frage auf alle Antworten (2019) fort, sondern lädt auch alle Zuschauer*innen ein, sich zu setzen und Teil ihrer Teegesellschaft zu werden.  

„Ich sehe die Verbindung der Filme in der collagenhaften Märchenerzählung mit Trash-Elementen und dem Umgang mit computergenerierten Medien sowie dem Element des Scheiterns und der Verweigerung.“ – Michael Gülzow

Evi Jägle
Alice in der Logik des Sinns – Wunderland: die Teegesellschaft, AT 2022, 12 min

Evi Jägle (* 1990, Deutschland) studiert Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien und schreibt eine Doktorarbeit in Philosophie. Im Video-Experiment verbindet sie die philosophischen Schriften von Gilles Deleuze mit einer performativen Sprache jenseits der Abbildung. 

Wo die Philosophie aufhört, muss sie auf ein anderes Ausdrucksmedium wechseln und ihre sprachliche Verfasstheit aufgeben. Mit 3-D-animierten Welten werden die Zuschauer*innen überfordert, in den Videos tauchen Kostüme und Collagen von früheren Arbeiten auf, sodass es eine unendliche Verknüpfung zu geben scheint von einer Vergangenheit, die sich in die Zukunft projiziert, weil sie dort schon anzutreffen war. 

evijagle.portfoliobox.net

Michael Gülzow
Die ultimative Frage auf alle Antworten, AT 2019, 8 min

Michael Gülzow (* 1982, Kiel), studierte an der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der Akademie der bildenden Künste Wien. Zentraler Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit ist das audiovisuelle Erzählen. In seinen filmischen Inszenierungen kombiniert er Elemente gängiger Formate der Unterhaltungsindustrie mit Methoden des Avantgardefilms. Er folgt Konventionen und imitiert Stile, um diese im nächsten Moment zu brechen. Ziel ist es, besondere Momente der Irritation und der Komik zu erzeugen, die einen reflektierten Blick auf die eigene Wahrnehmung und Erwartungshaltung sowie auf das Medium selbst ermöglichen. Inhaltliche Motive sind dabei häufig das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, neoliberale Selbstoptimierung und die manipulative Kraft von Bild und Ton.

michaelguelzow.com

 

Bildergalerie

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Kellerkino



Das Kellerkino nutzt einen Zwischenort. Eine Durchgangsstation wird bewusst zum Offspace und zeigt über ein ganzes Jahr eine Reihe von Kurzfilmen, die sich jeweils aufeinander beziehen.

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