Schwimmsport

In den Anfängen des Wettbewerbsschwimmens geben die besten Schwimmer Großbritanniens Anzeigen in Zeitungen auf, um Gegner zu finden. Geschwommen wird um Preisgelder, wobei es vielen Beobachtern in erster Linie nicht um die Freude am Sport, sondern vielmehr um den Spaß an der Wette geht. Das Wettwesen nimmt wirtschaftlich bald eine solche Bedeutung an, dass nach Gründung der ersten Schwimmvereine versucht wird, diese Praxis zu unterbinden.

 

Der Schwimmsport gehört seit den in Athen 1896 ausgetragenen ersten Olympischen Spielen der Neuzeit fest zum olympischen Programm. Dabei zählen neben Schwimmen auch Wasserball (1900), Turmspringen (1904), Synchron- (1952) und Freiwasserschwimmen (2008) zum olympischen Schwimmsport. Immer wieder wird etwas Neues ausprobiert. Beispielsweise finden bei den zweiten Olympischen Spielen in Paris (1900) Hindernis- und Unterwasserausdauerschwimmen statt. Das sind jedoch einmalige Ereignisse, die sich nicht durchsetzen können. Heute gibt es vier Wettkampfstile im Schwimmen: Brustschwimmen, Freistil, Schmetterling und Rückenschwimmen.

 

Bei den Olympischen Spielen 1912 dürfen erstmals Frauen an den Wettkämpfen teilnehmen. Seit 1973 finden die offiziellen Schwimmweltmeisterschaften statt.

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
geschichte@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten


Di-So, Feiertag 10 - 18 Uhr

 

6. Juni 2022
15. August 2022
26. Dezember 2022

24. bis 25. Dezember 2022