27.06.2026

Programm zum BLOOM-Fest

Zum Mitmachen

Am Joanneumsviertelplatz laden viele Mitmach-Stationen dazu ein, selbst aktiv zu werden – von Pflanzen tauschen über Naturfarben malen und Blumen drucken bis hin zum Holler-Büchsen-Schießen. Für alle Altersgruppen ist etwas dabei.

Bildinformationen

Blühendes Papier

Die Rosegger-Museen beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

DIY! Wir stellen aus geschöpftem Papier aus Blüten und Altpapier Lesezeichen, Geschenkanhänger, Grußkarten und anderes her. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der Prozess des Papierschöpfens macht nachvollziehbar, wie aus scheinbar verbrauchten Materialien Neues entsteht und kreativ weiterentwickelt werden kann.

Zur Zeit Peter Roseggers war Papier ein besonders kostbares, kaum vorhandenes Gut. In seiner Kindheit verwendete er vor allem altes Verpackungspapier weiter, auf dem er zeichnete, schrieb oder damit einfache Bastelarbeiten anfertigte. Wir greifen diesen Gedanken auf und zeigen, wie Sie durch Upcycling aus Altpapier neue, individuell gestaltete Objekte entstehen lassen können.

 

Bildinformationen

Blütendüfte - verlockende Botschaften an blütenbesuchende Tiere

Schloss Trautenfels beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Blütendüfte sind riechbare Ausströmungen aus Blütengeweben. Sie werden von der Luft vertragen und dienen als Lockmittel für Insekten, damit die Tiere die duftenden Blüten besuchen. In vielen Weltgegenden zählen auch Vögel und Fledermäuse zu den Gästen. Für Besucher*innen besteht die Möglichkeit, verschiedene Düfte kennenzulernen und Interessantes über Blütendüfte zu erfahren.

Ebenso erwartet Sie kreatives Arbeiten für Kinder zum Thema Blume persönlich.

Bildinformationen

Blumenrätsel

Die Kunst- und Kulturvermittlung Schloss Eggenberg beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Die Ausstellung Die blühende Sprache des Geldes im Münzkabinett und der Vermittlungsschwerpunkt zu BLOOM in der Alten Galerie, den Prunkräumen und im Schlosspark in Eggenberg lädt zum Eintauchen in die Welt der Blumen ein.

Bei den Mitmachstationen Münzen-Pflanzen-Memory können Sie der Bedeutung von Blumen- und Pflanzenmotiven auf den Grund gehen. Am Blumenteppich werden Sie mit unterschiedlichen Textilien selbst kreativ und Sie formen Blumen sowie Pflanzen zu einem neuen Kunstwerk, das mit der Zeit wächst. Die Station Blumenrätsel lädt Sie dazu ein, die versteckten Codes auf Gemälden zu entschlüsseln.

Bildinformationen

Die tolle Knolle

Schloss Stainz beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Im Mittelpunkt dieser interaktiven Station für Groß und Klein steht die Kartoffel. Sie können verschiedene Kartoffelsorten entdecken, Chips verkosten und beim Kartoffeldruck Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Ein Wimmelbild mit der Aufgabe „Finde den Kartoffelkäfer“ lädt Sie zum Suchen und Mitmachen ein, während Rätsel für Unterhaltung sorgen. Anschauliche Objekte wie eine blühende Kartoffelpflanze sowie die Geschichte der Kartoffel in Bildern vermitteln interessantes Wissen rund um die vielseitige Knolle. Ergänzt wird das Angebot durch Informationen zu Anbau, Vielfalt und Verwendung der Kartoffel. Außerdem können Sie ein Rezept aus Anna Plochls Kochbuch mit nach Hause nehmen.

Bildinformationen

G‘schickt erinnert!

Das Volkskundemuseum am Paulustor beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Ausgehend von der Ausstellung Durch die Blume. Geschichten vom Schenken lädt das Team der Kulturvermittlung des Volkskundemuseums am Paulustor dazu ein, eure Geschicklichkeits- sowie Erinnerungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Unsere Mitmachstationen mit Hands-on-Objekten der Volkskundlichen Sammlung bieten Raum zum Ausprobieren, Rätseln und Gestalten: Im „Blumigen Koffer der Erinnerungen“ werden persönliche Geschichten lebendig, an der Kinder-Bastelstation „Blumenstrauß“ entstehen individuelle florale Kunstwerke, das Memoryspiel „Vergissmeinnicht“ fordert spielerisch das Gedächtnis heraus und beim Geschicklichkeitsspiel „Blumen bestäuben“ ist Treffsicherheit gefragt.

 

Bildinformationen

Herbarium der Gefühle

Das Team der Kunstvermittlung beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Im Herbarium der Gefühle werden gepresste Pflanzen zu Trägern persönlicher Erinnerungen: Jede Blüte, jedes Blatt erzählt von Freude, Trauer, Wut oder Überraschung – und bewahrt eine persönliche Geschichte.

 

Bildinformationen

Malen mit den Farben der Natur

Team der Kunstvermittlung beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Wir malen mit Naturpigmenten: Mischen Sie Farben aus Pflanzen und anderen natürlichen Materialien, um damit kreativ auf Papier zu gestalten.

 

Bildinformationen

Pflanzentauschbörse

Der Verein Stadtteilprojekt ANNENViERTEL beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Rettet die Zimmerpflanzen!

Manchmal bekommen wir Pflanzen und wissen nicht, wie man sie richtig pflegen soll. Wie viel Licht brauchen sie, wie viel Wasser ist am besten? Einige wachsen so stark, dass wir nicht wissen, wie wir sie bändigen sollen. Falls eure Zimmerpflanzen bei euch gerade nicht so gut oder gar zu gut gedeihen, ihr gerne Pflanzen vermehrt, diese eintauschen oder ihnen einfach auch nur einen größeren Topf zukommen lassen wollt – dann seid ihr bei uns richtig. Tauscht eure Pflanzen bei uns gegen andere oder verschenkt den einen oder anderen Setzling. Erde und Töpfe liegen bereit!

 

Bildinformationen

Rebloom - Upcycling in voller Blüte

CoSA beim BLOOM-Fest

Ort: CoSA, 10-17 Uhr

In unserer Blütenwerkstatt entstehen aus scheinbar nicht mehr gebrauchten Materialien echte Kunstwerke!

Von Kronkorken über Küchenrolle zu Eierkartons kannst du deine eigenen farbenfrohen Blumenideen gestalten. Lass dich inspirieren und entdecke, wie aus Resten etwas Schönes und Nachhaltiges wächst.

 

Bildinformationen

Spaß und Genuss mit Holunder

Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Holunder wurde als Heilpflanze in der Volksmedizin vielseitig verwendet, z. B. als Tee oder erfrischendes Getränk. Im Aberglauben galt er als Sitz der Hausgeister und war bei jedem Bauernhof zu finden. Kinder fertigten aus den Ästen des Strauchs ein sehr beliebtes Spielzeug: die Hollerbüchse. 

Wir laden alle Festgäste ein, unseren erfrischenden Hollertrunk zu verkosten und mit der Büchse ins Schwarze zu treffen.

 

Bildinformationen

Wir drucken den Park

Der Österreichische Skulpturenpark beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Naturselbstdruck mit Vera Hagemann 

Gemeinsam lassen wir aus Blättern, Blüten und Farnen durch die Technik des Naturdrucks ohne viel Aufwand und ohne Vorkenntnisse einzigartige BLOOM-Kunstwerke entstehen. Der Naturselbstdruck ist ein historisches Druckverfahren, bei dem Pflanzenteile direkt als Druckform dienen, um feine Strukturen präzise abzubilden. Hierbei werden die Blätter eingefärbt und direkt auf Papier abgedruckt. Solche Physiotypien werden sowohl für künstlerische Zwecke als auch botanische Dokumentationen genutzt. So auch schon im 19. Jahrhundert vom österreichischen Botaniker Johann von Ettingshausen. 

Musik und Genuss

Gute Stimmung von früh bis spät – von einer musikalischen Matineé mit Cantando Admont in der Ausstellung Analytische Schönheit über eine Silent Disco in der Neuen Galerie Graz bis hin zu Beats von DJ Albert auf dem Joanneumsviertelplatz. PEP und Viertel 4 sorgen für Speis und Trank – für alle Altersgruppen.

Bildinformationen

Gallery Groove

Team der Kunstvermittlung beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 14-17 Uhr

Ein Silent-Disco-Rundgang durch die Ausstellung Selection. Highlights aus der Sammlung

Gallery Groove verwandelt die Neue Galerie Graz in eine außergewöhnliche Silent Disco und macht den Museumsbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Mit Kopfhörern ausgestattet erkunden die Besucher*innen die Ausstellung Selection. Highlights aus der Sammlung - begleitet von Musik aus verschiedenen Genres wie Jazz, Klassik, Techno und Pop. Durch die Räume tanzend, entsteht eine einzigartige Verbindung aus Kunst, Musik und Bewegung, überraschend, mitreißend und voller neuer Eindrücke. 

Das Format wurde von Schülerinnen der HLW Schrödinger entwickelt und findetin Kooperation mit der Kunstvermittlung statt.  

Bildinformationen

Cantando Admont

Matineé im Rahmen der Ausstellung „Analytische Schönheit. Blumenbilder aus 200 Jahren“

Ort: Neue Galerie Graz, 11 Uhr

Von taktiler Behutsamkeit bis zum jähen Dornenstich nähert sich Cantando Admont mit einem Repertoire aus 600 Jahren Musikgeschichte den Blüten der Ausstellung und findet dort Sinnbilder unseres zyklischen Lebens. Den Auftakt bildet Orlando di Lassos geheimnisvoller Zyklus Prophetiae Sibyllarum: Stimmen antiker Seherinnen, die sich wie florale Ornamente umeinander ranken. Der zweite Raum führt in das Hohelied Salomons, wo Blumen von der Liebe schwärmen, und zu Johannes Ciconias Le ray au soleil, in dem die Sonne als Ursprung allen Blühens erstrahlt. Der dritte Raum sucht den Kontrast: Dort wird der Mond zum Symbol nächtlicher Natur und ständiger Verwandlung. Dämmernde Lichtstimmungen, schattenhafte Metamorphosen und zarte Intimitäten entfalten sich in der Musik von Klaus Lang und Jan Pieterszoon Sweelinck. Von dort führt der Weg weiter zu verwelkenden Blüten, wo Erinnerungen, Klage und Trost in Werken von Younghi Pagh-Paan und Sweelinck nachklingen. Den Abschluss bildet ein Schritt zurück – ein Blick auf die Landschaft, die Heimat des Blühens: Annette Schmuckis jahrringe & bedeutung lauscht dort dem eigentümlichen Klang der Namen steirischer Wiesen und Wälder nach, bevor Antoine Brumels Sicut lilium inter spinas seine Geliebte mit einer zarten Lilie unter den Dornen vergleicht.

Entdecken und Erleben

Die Stationen von Forschung und Restaurierung geben Einblicke hinter die Kulissen und mitten in die Sammlungen des Universalmuseums Joanneum – von Wissenswertem über Insekten als Bestäuber oder die Kunst des naturwissenschaftlichen Modellbau bis hin zu den Geheimnissen der Vergoldung von historischen Objekten.

Bildinformationen

Blühen, wachsen, fruchten

Team der Naturvermittlung beim BLOOM-Fest

Ort: Naturkundemuseum, 10-17 Uhr

Wie sieht ein Apfel eigentlich aus, bevor er zur Frucht wird? Eine Frucht entwickelt sich aus einer Blüte – aber nicht von allein. Bestäuber wie Wildbienen spielen dabei zumeist eine entscheidende Rolle: Sie tragen Pollen von Blüte zu Blüte und ermöglichen so in weiterer Folge die Befruchtung. Erst danach kann aus der Blüte eine Frucht heranreifen.

Mit dem Team der Naturvermittlung tauchen Sie in die bunte Welt der Blumen und Früchte ein. Gemeinsam entdecken wir, wie unterschiedlich Blüten aussehen und was aus ihnen entsteht. Außerdem ergründen wir spannende Beziehungen: Spielerisch ordnen wir zu, was zusammengehört, und erforschen dieses spannende Thema auf interaktive Weise.

 

 

Bildinformationen

Graz 1699 – Entdeckungen rund um den Joanneumsgarten

Archäologiemuseum beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise in das Joanneumsviertel vor 400 Jahren! Ausgehend von einer digitalen Rekonstruktion der Stadt Graz im 17. Jahrhundert, die gerade in der Sonderausstellung Graz 1699 im Archäologiemuseum gezeigt wird, präsentieren wir das Aussehen der Grazer Altstadt zur Zeit des Barock. Besonders wollen wir dabei auf Bauten eingehen, die heute schon längst verschwunden sind, wie z. B. das 1620 errichtete und 1883/84 abgetragene Neutor.

In diesem Areal ist im 19. Jahrhundert auch der Joanneumsgarten entstanden, von dem wir archäologische Funde präsentieren.

 

Bildinformationen

Inklusion und Barrierefreiheit im Universalmuseum Joanneum

Der Fachbereich Inklusion und Outreach beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Das Universalmuseum Joanneum präsentiert seine vielfältigen inklusiven Angebote und lädt Sie herzlich zum Erkunden, Ausprobieren und Mitmachen ein. Ziel ist es, Kunst und Kultur für alle Menschen zugänglich und erfahrbar zu machen.

Vor Ort können Sie unterschiedliche Hilfsmittel und Vermittlungsformate kennenlernen: So bietet das Lormen als taktiles Kommunikationssystem die Möglichkeit, sich über Berührungen in die Handfläche auszutauschen. Mit einem Schwellpapierdrucker werden visuelle Inhalte in fühlbare Grafiken übersetzt, sodass auch blinde und sehbeeinträchtigte Menschen Zugang zu Bildern und Plänen erhalten. Ergänzend ermöglichen es Simulationsbrillen, verschiedene Sehbeeinträchtigungen nachzuvollziehen und dadurch ein besseres Verständnis für unterschiedliche Wahrnehmungsweisen zu entwickeln.

Sie sind eingeladen, diese Angebote selbst zu testen, Fragen zu stellen und neue Perspektiven auf Inklusion im Museum zu gewinnen.

Bildinformationen

Insekten als Bestäuber

Das Studienzentrum Naturkunde - Zoologie beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Insekten übernehmen eine zentrale Rolle bei der Bestäubung von Blütenpflanzen. Dieser Stand zeigt, wie unterschiedliche Insekten an bestimmte Blüten angepasst sind, welche Merkmale dabei entscheidend sind und welche Lebensraumansprüche Bestäuber haben.

Ein Zuordnungsspiel hilft dabei, typische Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge den passenden Blüten zuzuordnen, um die Zusammenhänge verständlich zu machen. So wird deutlich, wie eng Pflanzen und Insekten miteinander verbunden sind und welche Bedeutung diese Beziehungen für Ökosysteme und unsere Nahrungsgrundlagen haben.

 

Bildinformationen

Intime Einblicke in die Welt der Blüten

Das Studienzentrum Naturkunde - Botanik & Mykologie beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Tauchen Sie an unserem interaktiven Informationsstand in die faszinierende Vielfalt der Blüten ein! Gemeinsam analysieren wir unterschiedliche Blütenformen und entdecken, wie ihr Aufbau zur erfolgreichen Fortpflanzung der Pflanzen beiträgt.

Erfahren Sie spannend und leicht verständlich, welche Strategien die Natur entwickelt hat und wie Blütenbiologie und Pflanzensexualität das Leben um uns herum prägen.

 

Bildinformationen

Naturwissenschaftlicher Modellbau

Das Studienzentrum Naturkunde beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr
 

 

Bildinformationen

Versteckte Farben sehen

Das Studienzentrum Naturkunde - Präparation beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Drei verschiedene echte Pflanzen in Vasen dienen als Vorlage für das Ratespiel rund um den realistischen Farbton - ein wesentlicher Aspekt bei der Koloration von getrockneten Blüten und Blättern. Anhand von vorgefertigten Farbkarten können Sie versuchen herauszufinden, welche Farben verwendet werden müssen, um den Farbton der ausgestellten Pflanzen zu erhalten.

 

 

Bildinformationen

Visual Library

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr
 

 

Bildinformationen

Von der Blüte zum Gold – die Kunst der Vergoldung

Restaurierung beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr
 

 

Bildinformationen

Wie kommt die Chrysantheme, die Rose und der Knoblauch in ein Mineral?

Das Studienzentrum Naturkunde - Mineralogie beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 10-17 Uhr

Auf den ersten Blick gibt es kaum eine Verbindung zwischen den Fachgebieten Botanik und Mineralogie. Doch viele botanische Begriffe hielten Einzug in die Namen von Mineralien und Gesteinen. Im Rosenquarz und der Eisenblüte ist es noch offensichtlich. Aber es verstecken sich noch weitere Pflanzen in Mineralnamen, die es zu entdecken gibt.

Ordnen Sie an dieser Station den Knoblauch, die Stachelbeere, den Granatapfel oder die Nelke dem zugehörigen Mineral zu und erfahren Sie etwas über die Geschichte dieser Mineralnamen.

 

Auf Tour

Zu Fuß durchs Viertel und die Museumsräume – Rundgänge und Gespräche über die Geschichte des Joanneumsgartens, die Ausstellungen oder auch die Welt der Pflanzenpräparation nehmen mit auf eine Reise durch Natur, Kunst und die Geschichte des Viertels.

Bildinformationen

Bau- und Dekorgesteine im Zentrum von Graz

Der Joanneumverein beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertelplatz, 12:45-13:45 Uhr

Die Grazer Innenstadt ist reich an Gesteinen, die als Straßen- und Gehsteig-Beläge bzw. als Bausteine und Fassadenverkleidungen zu finden sind. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden aus Transportkosten- und Verfügbarkeitsgründen steirische Materialien verwendet. Kainachtaler Sandsteine, Stainzer Plattengneise und Kalke aus dem Plabutsch-Buchkogelzug im Westen von Graz sind schöne Beispiele dafür. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden bereits Gesteine aus umliegenden Ländern wie Deutschland oder Italien eingesetzt, z. B. für die Säulen in der Eingangshalle des Grazer Rathauses oder Teile des Erzherzog-Johann-Brunnens. Ab 1960 sieht man viele neue Gesteinstypen an zahlreichen Geschäftsportalen in Form polierter Platten mit dekorativen Farben und Mustern. Der Rundgang führt Sie vom Joanneumsviertel über den Landhaushof bis zum Erzherzog-Johann-Brunnen und richtet den Fokus auf Bau- und Dekorgesteine.

 

Bildinformationen

Blumenbilder

Häuserübergreifender Rundgang zum BLOOM-Fest

Ort: Naturkundemuseum, Neue Galerie Graz, 14:30 Uhr

 

Bildinformationen

Der Garten

Die Steiermärkische Landesbibliothek beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertel, 10, 12, 14 und 16 Uhr (ca. 45 Min.)

Fünf Hektar botanischer Garten? Mitten in Graz? Ja! Vor mehr als 200 Jahren war der Joanneumgarten ein Pflanzenparadies und erstreckte sich von der Neutorgasse bis zur Radetzkystraße, über den Jakominiplatz bis zum Eisernen Tor.

Bereits 1811 bei der Gründung des Joanneums von Erzherzog Johann mitgeplant, wuchs die Grünfläche beständig an. Renommierte Botaniker forschten hier, Gärtner sorgten für eine große Pflanzenvielfalt und bei der Bevölkerung erfreute sich der Joanneumgarten großer Beliebtheit. Budgetäre Engpässe und das Wachstum der Stadt führten dazu, die Flächen ab 1891 zu verwerten und zu verbauen. Die Steiermärkische Landesbibliothek öffnet für Wildwuchs ihre Ausstellung Der Garten und lädt zu Ausstellungsrundgängen jeweils um 10, 12, 14 und 16 Uhr ein!

 

Bildinformationen

Landesbibliothek Rundgang Joanneumsgarten

Ort: Joanneumsviertel, 11, 13 und 15 Uhr (ca. 1-1 ½ Std.)

 

Bildinformationen

Vom Lesliehof zum Joanneumsviertel

Der Joanneumverein beim BLOOM-Fest

Ort: Joanneumsviertel, 11:30-12:30 Uhr

Das Stammhaus des Joanneums wurde im 17. Jahrhundert als Stadtpalais des Stiftes St. Lambrecht erbaut. Ab 1811 war es Museum und technisch-naturwissenschaftliche Lehranstalt. In der Folge erweiterten Anbauten wie die Landesbibliothek und der zur Mur ausgerichtete Neubau für die Kunst- und Kulturgeschichtlichen Sammlungen den Museumskomplex im 19. Jahrhundert bis zur Neu- und Umgestaltung zum Joanneumsviertel im Zeitraum 2010/13.

Ein Rundgang richtet Ihren Blick auf die Spuren alter Bauphasen und auf ungewöhnliche Details in der Verschränkung von alten und neuen Bauabschnitten. Dadurch wird ein neues Bewusstsein für die Geschichte eines Gebäudekomplexes gefördert, an dem man oft nur allzu schnell vorübergeht.

Bildinformationen

Von der Wiese in die Ausstellung

Das Studienzentrum Naturkunde beim BLOOM-Fest

Ort: Naturkundemuseum, 15:30-16:30 Uhr

In dieser Spezialführung in der Ausstellung Blümchensex, können sie einen Blick hinter die Kulissen der Pflanzenpräparation werfen. Jede Pflanze ist anders und birgt ihre eigenen Herausforderungen. Anhand kleiner Geschichten zu einzelnen Exemplaren wird Ihnen der Weg von der Wiese bis zum trockenen, kolorierten, zusammengesetzten Pflanzenpräparat erzählt.

 

Standortübersicht Joanneumsviertel

1 Neue Galerie Graz 2 BRUSEUM 3 Naturkundemuseum und CoSA
4 Steiermärkische Landesbibliothek 
A Eingang  B Barrierefreier Eingang C Info
D Bibliothek E Gastronomie F Kurt Jungwirth Auditorium G Lesliehof

Der Zugang zu den Museen und zur Bibliothek erfolgt über das Besucher*innen-Zentrum, das Sie über die Rolltreppe im größten der transparenten Kegel am Joanneumsviertelplatz erreichen. Im Bereich des Durchgangs vom Platz zum Lesliehof steht Ihnen auch ein Lift zur Verfügung. Im Besucher*innen-Zentrum finden Sie das zentrale Ticket- und Infocenter, die Freihandzone der Steiermärkischen Landesbibliothek, Veranstaltungsräume sowie Garderobenkästchen und Toiletten.

Alle anzeigen