Intervention 2017

Out Then In

21.05.-31.10.2017


Eröffnung: Frühlingsfest, 21.05.2017, ab 14 Uhr
Kuratiert von: Elisabeth Fiedler

Über das Projekt

Das Institut für Architektur und Landschaft der Technischen Universität Graz befasst sich vielseitig mit den künftigen Prozessen und Konsequenzen realer ökologischer, energetischer, wie auch gesellschaftlicher Wandlung unserer Umwelt. Zu Gast im Österreichischen Skulpturenpark interagiert das LandLab des Instituts für Architektur und Landschaft nun mit der Skulptur „In Then Out“ der Klasse von Tobias Rehberger.

 

Den Beginn der Intervention markiert das Verhüllen der Skulptur. So wird die bestehende Skulptur zur statischen Struktur im Mikroklima eines Foliengewächshauses. Mit dem Setzen von Kulturpflanzen aus unserer industrialisierten Landwirtschaft wird eine Veränderung der Skulptur über den Wachstumszyklus der Pflanzen hinweg in Gang gesetzt. Während des Zeitrahmens der Intervention wachsen Maispflanzen bis in eine Höhe, in der die Skulptur durch das dichte Raster der Pflanzen langsam vereinnahmt wird und schließlich in ihrer Objektform verschwindet. Innerhalb des Kreises von wachsenden Pflanzen verbindet sich die statische Fragmentiertheit der Skulptur „In Then Out“ in diesem Prozess langsam zu einem umfassenden und lebenden Volumen.

 

Die Maispflanzen werden so in den originären Kontext des Skulpturenparks eingewoben und gedeihen in seiner – physischen wie auch metaphorischen – Atmosphäre. Sie können so als lokales Artefakt erkannt werden, dessen Künstlichkeit spezifisch im Grazer Feld (OUT) beheimatet ist und als künstlich auf ihre Effizienz hin gesteigerte Agrarpflanze nun mit der Künstlichkeit des Skulpturenparks (IN) interagiert. OUT THEN IN.

 

Die Intervention des ia&l entwickelt sich so von der skulpturalen Form hin zur Per-form-anz, bei der die Pflanzen als handelnde Akteure erkannt werden. Mit diesem Augenmerk können neue gestalterische Handlungsräume zwischen Kultur und Umwelt sichtbar werden.

 

Neben der Enthüllung der Maispflanzen aus ihrem Folienhaus sind weitere „Events“ geplant, an denen die Früchte der Maispflanzen in verschiedener Form kulinarisch thematisiert werden und die Stofflichkeit der Intervention Teil des menschlichen Organismus wird: Kultur und Umwelt in integraler Verwobenheit unserer alltäglichen Praxis.

 

Konzeption:

Prof. Klaus K. Loenhart,Andreas Boden, Christoph Walter Pirker

 

Mitarbeit:

Annalisa Cammelli, Andreas Marlovits, Jose Javier Perez Urizar, Christoph Räuschenböck, Ivnik Tadel, Patrick Vinicki

 

Sponsoren:

DATFER

HORNBACH BAUMARKT GMBH

SCHWARZL-GRUPPE

STERMITZ VERPACKUNGEN

 

Institut für Architektur und Landschaft: www.ial.tugraz.at/

Prof. Klaus K. Loenhart: www.terrain.at

Artists in Residence

Der Österreichische Skulpturenpark lädt nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstklassen zur Auseinandersetzung mit dem Park und Entwicklung eigener Werke für die Sammlung „Österreichischer Skulpturenpark“ ein.


Durch wechselseitige Nutzung von Synergien des Programms im Skulpturenpark bzw. der Atelierprogramme des Landes Steiermark entstehen wesentliche Vorteile, die in der Nutzung der Wohnateliers des Landes Steiermark bzw. der Nutzung der hervorragenden Bibliothek von Kunst im öffentlichen Raum/Skulpturenpark bzw. deren kuratorischer Kompetenz, die in Fällen besonderer inhaltlicher Übereinstimmung beansprucht werden kann, liegen.

 

 

Österreichischer Skulpturenpark

Thalerhofstraße 85
8141 Premstätten, Österreich
T +43-316/8017-9704
skulpturenpark@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
01. April bis 31. Oktober Mo-So, Feiertag 10 - 20 Uhr
24. März 2018 bis 31. Oktober 2018 Mo-So, Feiertag 10 - 20 Uhr


Büroadresse:

Marienplatz 1/1, 8020 Graz
Mo-Fr 9-17 Uhr

Termine auf Anfrage: 
Führungen: T +43-699/1334 6831