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Naturkundemuseum und Studienzentrum > Kalender > Zoologie > Folgen einer Hochwasser-Katastrophe am Beispiel der Ahr in Rheinland-Pfalz
Bildinformationen
Datum
02.10.2026
Uhrzeit
18:00
Ort
Studienzentrum Naturkunde
Mit
Bernd Gerken
Kosten
Eintritt frei
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Bernd Gerken berichtet über die Entstehung und die Folgen des extremen Hochwassers an der Ahr im Juli 2021 - nach der Magdalenenflut von 1342 die bisher schlimmste Hochwasser-Katastrophe der vergangenen 800 Jahre. Welche Rolle spielt hier der Klimawandel? Wie war der Fluss wasserbautechnisch auf starkes Hochwasser vorbereitet? Was wird seit 2021 getan, um die Siedlungen und Städte künftig besser vor Hochwasser zu sichern? Wie reagierte die Tierwelt, insbesondere die von Hochwassern beeinflussbare Insektenfauna am Boden und im Treibgut, auf die Hochflut und wie haben sich die Lebensräume seither entwickelt?
Wir betrachten u. a. Überlebensstrategien von Käfern, die an Ufern und im Auenwald leben, und die Vernetzung der Aue durch Tiere mit den angrenzenden Lebensräumen.
Zahlreiche Fotos und Filmsequenzen vermitteln im Verlauf einer Stunde einen lebendigen Einblick.
Die gewonnenen Erfahrungen lassen Erfordernisse erkennen zu einem künftig klugen Umgang mit Wasser, der Lebensgrundlage für Natur und Mensch.
Bernd Gerken (* 1949) studierte in Freiburg im Breisgau (D) Chemie, Biologie-Ökologie und Forstwissenschaften und begann dort Moore und Auenwälder zu kartieren. Vorlesungen seit 1976, Professur für allgemeine Biologie und angewandte Tierökologie an der Universität Paderborn/Höxter. Spezialinteressen: Libellen, Laufkäfer, Borkenkäfer. In Leipzig seit 2017 am Aueninstitut für Lebendige Flüsse. Naturkunde & Permakultur-Projekt in Südportugal seit 2004.
Kooperation mit
Naturwissenschaftlicher Verein, Fachgruppe Entomologie & Arachnologie