Neofavolus alveolaris

Bienenwaben-Porling

Die großen, eckigen Poren auf der Hutunterseite sind kennzeichnend für den Bienenwaben-Porling. Er sitzt dem Substrat – meistens liegende Laubholzäste – mit einem kurzen, exzentrischen Stiel auf. Die Hutoberfläche ist hellgelb bis intensiv gelborange gefärbt und angedrückt faserig bis schuppig. Er ist ein typischer Bewohner wärmebegünstigter und etwas luftfeuchter Laubwälder, wie beispielsweise Auwälder, wo man ihn bereits zur "Morchelzeit" häufig beobachten kann. Aber auch in Buchenwäldern und anderen Waldtypen ist er nicht selten.

 

Der Bienenwaben-Porling wurde erst vor wenigen Jahren aufgrund genetischer und morphologischer Untersuchungen in die neue Gattung Neofavolus gestellt. Mittlerweile steht mit dem Anis-Sägeblättling (Neofavolus suavissimus) eine weitere bei uns vorkommende Pilzart in dieser Gattung. Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass die morphologischen Merkmale alleine nicht immer Rückschlüsse auf die tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnisse zulassen, die Form des Hymenophors ist bei den beiden Arten nämlich grundverschieden: N. alveolaris hat Poren, N. suavissimus Lamellen! Andererseits sehen sich die beiden nur von oben betrachtet oftmals zum Verwechseln ähnlich.

 

Alle Fotos: M. u. G. Friebes

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