Artomyces pyxidatus

Becherkoralle

Auf den ersten Blick könnte man bei der Becherkoralle an eine Art aus der Gattung der Korallen (Ramaria) denken, in der es auch einige holzbewohnende Vertreter gibt. Bei genauerer Betrachtung entdeckt man jedoch die becher- oder kronenförmigen Astspitzen, die typisch für die Becherkoralle sind und bei den Ramaria-Arten nicht vorkommen. Trotz der äußerlichen Ähnlichkeiten sind die Gattungen Ramaria und Artomyces nicht näher miteinander verwandt.

 

Die Becherkoralle besiedelt liegendes Totholz von Laub- und Nadelbäumen und wächst bevorzugt in wärmebegünstigten Wäldern. Dies ist wohl auch der Grund für die seit einigen Jahren zunehmende Zahl der Fundmeldungen in Mitteleuropa. Als Substrat dienen sowohl kleinere Holzreste als auch stärkeres Totholz. In der südlichen Steiermark und im Grazer Bergland ist die Art (mittlerweile) durchaus regelmäßig zu beobachten.

 

Alle Fotos: M. u. G. Friebes.

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