City Nature Challenge 2021

Städtewettbewerb der Artenvielfalt

30.04.-03.05.2021



Die „City Nature Challenge“ (CNC) ist ein internationales Citizen-Science-Event im Frühjahr, das von der California Academy of Sciences und dem Natural History Museum of Los Angeles County organisiert wird. Bei der CNC treten Städte bzw. urbane Regionen in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an, und versuchen, so viele Tiere, Pflanzen und Pilze wie möglich in ihrer Stadt zu beobachten und zu dokumentieren.

 

Alle können mitmachen!
Einfach einen kostenlosen iNaturalist-Account auf dem Smartphone (für Android oder iOS) oder über den Desktop anlegen und los geht’s!

  1. Finden Sie wilde Tiere, Pflanzen und Pilze
  2. Machen Sie ein Foto davon
  3. Teilen Sie die Entdeckung online
  4. Helfen Sie bei der Bestimmung

 

Wichtig: Die Beobachtungen müssen zwischen 30. April und 3. Mai 2021 in den teilnehmenden Städten/Regionen gemacht werden.

Die österreichischen Städte-Projekte auf iNaturalist finden Sie hier:
City Nature Challenge 2021 – Österreich

 

Für Graz gilt auch der Bezirk Graz-Umgebung zum Gebiet der Challenge.

 

Die Ergebnisse der City Nature Challenge 2021 werden am 10. Mai bekannt gegeben!

 

Dieses Video von WiBie erklärt in knapp 2 Minuten, wie die iNaturalist-App funktionert!

 

Mithelfen bei der Bestimmung!
Alle Beobachtungen, die während dieser 4 Tage gemacht werden, müssen auch eindeutig und korrekt bestimmt werden. Wir sind hierbei auf die Mithilfe der iNaturalist-Community, allen voran der Expert*innen für bestimmte Tier-, Pflanzen- und Pilzgruppen angewiesen.

Wenn Sie für eine bestimmte Artengruppe zu den Expert*innen zählen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns bei der Bestimmung helfen können und so zum Verständnis der urbanen Biodiversität in Österreich beitragen!

Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Beobachtung und eine erfolgreiche City Nature Challenge

  • Damit das Foto die Standortinformationen (Koordinaten der Beobachtung) enthält, muss die GPS-Ortung am Smartphone aktiviert werden
  • Der App iNaturalist den Zugriff auf die Standortinformationen erlauben
  • Beobachtungen, die von 30. April bis 3. Mai 2021 gemacht wurden, können bis zum 9. Mai auf die iNaturalist-Plattform hochgeladen werden
  • Helfen Sie anderen User*innen auf iNaturalist bei der Bestimmung ihrer Beobachtung
  • Die Beobachtungen werden automatisch zum CNC-Projekt hinzugefügt, wenn sie im Projektgebiet und im Beobachtungszeitraum aufgenommen wurden
  • Möchten Sie die Koordinaten Ihrer Beobachtung nicht öffentlich sichtbar machen (z. B. weil diese sich in Ihrem Garten befindet), können Sie bei der jeweiligen Beobachtung unter Standortsichtbarkeit die Option „Versteckt“ auswählen. Hierbei werden die Koordinaten als zufälliger Punkt in einem Bereich von 0, 2 x 0, 2 Grad angezeigt. Nur Sie können den exakten Standort sehen.

 

Tipps und Hinweise zum Fotografieren

Im Folgenden wird anhand von Beispielen einzelner Organismengruppen gezeigt auf welche Details man beim Fotografieren verschiedener Organismen achten sollte, um diese anhand von Bildern ansprechen zu können. Je besser die Fotoqualität und je detailreicher die Bilder einer Beobachtung sind, desto leichter ist es für Expert*innen, den jeweiligen Organismus zu bestimmen.

 

Generell gilt:

  • Scharfe Bilder in möglichst hoher Auflösung machen
  • Je mehr Detailbilder unterschiedlicher Strukturen oder Ansichten, desto besser
  • Den Organismus nicht beschädigen (behutsames Sammeln ist in Ordnung)
  • Das subjektiv beste Bild sollte wenn möglich in der Reihenfolge das erste Bild sein
  • Mit der eigenen Erstbestimmung (z. B. Pflanze, Tier oder Pilz) legt die*der Fotograf*in fest, um welchen Organismus es bei der Beobachtung geht
  • Sind mehrere Arten auf einem Bild ersichtlich, können die Beobachtungen mit iNaturalist auch dupliziert werden

Diese Tipps und Hinweise können Sie hier auch als pdf herunterladen (4MB)

Tipps zum Fotografieren einzelner Gruppen – hier anklicken! Expand Box

Botanik & Mykologie

 

Pflanzen

  • Wenn möglich, vollentwickelte Individuen mit Blüten oder Fruchtstand fotografieren
  • Blüten von der Seite und nicht in Aufsicht fotografieren
  • Detailbilder der Grundblätter und Stengelblätter sind oft hilfreich
  • Lebensraum miterfassen
  • Keine offensichtlichen Kulturpflanzen fotografieren

 

Moose

  • Aufnahmen so nah wie möglich anfertigen
  • Aufnahmen von der Seite sind besser als in Aufsicht
  • Keine Mischbestände als Beobachtung reinstellen (siehe Bilder unten)
  • Generell gilt: ein Grünton = eine Art!
  • Eventuell Substrat miterfassen (Borke, Fels, Erde etc.)

 

Pilze

  • Ober- und Unterseite des Hutes (Lamellen, Poren etc.) fotografieren
  • Zum Fotografieren der Unterseite kann der Pilz entnommen werden; dannach bitte wieder „aufstellen“, damit er weiter sporulieren kann
  • Stiel fotografieren
  • Auffälligkeiten (Verfärbungen, Gerüche) dokumentieren
  • Keine mehrjährigen holzbewohnenden Pilze ernten bzw. schädigen!
  • Angaben zur Ökologie (Lebensraum, Substrat, Baumart etc.)

Zoologie

 

Wie auch bei anderen Gruppen gilt es, die Tiere möglichst formatfüllend zu fotografieren. Verschiedene Ansichten sind häufig von Vorteil.
Akustische Aufnahmen (z. B. Vögel, Frösche oder Grillen) sind auch als Beobachtung auf iNaturalist hochladbar.


Insekten, Spinnentiere und andere Gliederfüßer

Um eine Artbestimmung anhand eines Fotos zu ermöglichen, ist es von Vorteil, die Tiere aus verschiedenen Winkeln zu fotografieren, auch wenn in vielen Fällen ein Foto reicht. Eine Aufsicht und eine Seitenansicht sind optimal. Auch eine Ansicht der Unterseite ist bei manchen Artengruppen (z.B. einigen Käfern oder Blutzikaden) von Vorteil.

Aber ACHTUNG! Bei flüchtigen Tieren wie z. B. Schmetterlingen oder Libellen wird empfohlen, aus großer Entfernung ein „Sicherheitsbild“ zu schießen und dieses bei weiterer Annäherung regelmäßig zu wiederholen.

 

Falls sich am Foto mehrere Tiere befinden, ist es wichtig festzulegen, welches Tier man bestimmt haben möchte.

Schnecken
Bei Nackt- und Gehäuseschnecken ist darauf zu achten, die Tiere von oben und von unten zu fotografieren.

Bei Gehäuseschnecken unbedingt auch die Gehäusemündung fotografieren.

 

Ansprechpersonen

 

Weitere Fragen und Antworten finden Sie hier: FAQs zur City Nature Challenge

 

Naturkundemuseum

Joanneumsviertel
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9100
joanneumsviertel@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
09. Februar 2021 bis 31. Dezember 2021 Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr


Rundgänge
Termine finden Sie im Kalender oder nach Voranmeldung.

Studienzentrum Naturkunde
Weinzöttlstraße 16
8045 Graz, Österreich 
T +43-316/8017-9000
Termine auf Anfrage

Café OHO!
derzeit geschlossen

 

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