Moos-Kartierung in der Ost-Steiermark (Joglland und Fischbacher Alpen)

Internationales Kartierungstreffen mit Martina Pöltl und Christian Berg

26.09.-29.09.2019


Kosten: Teilnahme kostenlos. Quartier und Verpflegung auf eigene Kosten.
Anmeldung: erforderlich bis 31.05.2019

unter +43/316/8017-9000 oder naturkunde@museum-joanneum.at


Das Treffen richtet sich an versierte Mooskenner/innen sowie ausdrücklich auch an Einsteiger/innen und Lernende. Die Exkursionen werden mit Privat-PKW (in Fahrgemeinschaften) durchgeführt, zusätzlich steht auch ein Kleinbus zur Verfügung.

 

Am Donnerstag, Freitag und Samstag stehen Kartierungsexkursionen in selbstständigen Kleingruppen auf dem Programm. Jede Gruppe kartiert einen Quadranten (ca. 25 km²) pro Tag. Die Abende sind mit dem Bestimmen der Tagesausbeute ausgefüllt. Lichtmikroskope und Stereolupen stehen in geringer Zahl zur Verfügung. Am Sonntag gibt es für Teilnehmer/innen, die nicht früh abreisen müssen, eine gemeinsame Abschlussexkursion in ein besonders interessantes Gebiet (bis ca. 12 Uhr).

 

Miesenbach (der Name kommt von Moosbach) liegt 100 km südwestlich von Wien und 42 km nordöstlich von Graz. Das Gebiet hat Mittelgebirgscharakter, wie für den Ostalpenrand typisch. Es liegt zwischen 400 m und 1500 m Seehöhe. Nur zwei höhere Bergrücken (Stuhleck mit 1782 m und Hochwechsel mit 1743 m) vermitteln einen etwas alpineren Eindruck. Geologisch überwiegen kristalline Gneise, Phyllite und Quarzite, seltener treten Schiefer und sehr selten Amphibolite und Kalke auf.

 

Die Oststeiermark gehört zu den am wenigsten bryologisch untersuchten Landschaften Österreichs. Während Johann Breidler (1828–1913) zum Ende des 19. Jahrhunderts hier noch viele interessante Arten fand, wurden später nur noch sporadische Aufsammlungen publiziert oder in Herbarien hinterlegt. Bekannt aus dem Gebiet sind beispielsweise Atrichum angustatum, Callicladium haldanianum, Campylostelium saxicola, Cephalozia (Fuscocephaloziopsis) leucantha, Eurhynchium flotowianum, Geocalyx graveolens, Harpanthus scutatus, Jungermannia (Syzygiella) autumnalis, Jungermannia (Liochlaena) subulata, Meesia triquetra, Microlejeunea ulicina, Neckera pennata, Radula lindenbergiana oder Splachnum ampullaceum, viele wurden allerdings nur ein- oder zweimal in vorindustrieller Zeit gefunden.

 

Wir bitten um verbindliche Anmeldung mit möglichst genauer Angabe des Anreise- und Abreisezeitpunkts bis zum 31. Mai 2019 an naturkunde@museum-joanneum.at. Die Kosten trägt jeder selbst. Nach telefonischer Absprache besteht die Möglichkeit, am Bahnhof in Miesenbach abgeholt zu werden. Eine Bestätigung der Teilnahme erfolgt bis spätestens Mitte Juni. Wir möchten darauf hinweisen, dass angemeldete Personen ggf. mit Stornogebühren rechnen müssen, wenn sie ihren Übernachtungsplatz nicht in Anspruch nehmen.

 

Unterkunft, Speisesaal und Arbeitsmöglichkeiten finden wir im Hotel Paunger (bei Bedarf gibt es weitere Zimmer in der 50 m entfernten Pension Wiedenhof).  Die Nächtigung im Doppelzimmer mit Halbpension kostet 59 €  (Pension Wiedenhof 49 €).

 

Die Anreise erfolgt bis Mittwochabend. Miesenbach ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von Wien kommend empfiehlt sich die Anreise mit dem Zug oder Bus über Hartberg oder über Rohrbach an der Lafnitz und  Vorau. Teilnehmer/innen, die vom Westen kommen, gelangen am besten über Graz nach Birkfeld. In Graz und Birkfeld stellen wir Mitfahrgelegenheiten zur Verfügung.

Naturkundemuseum

Joanneumsviertel
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9100
joanneumsviertel@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr


Überblicksführungen
Sa, So, Feiertag 14:30 Uhr (de)
Zusätzliche Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender. Weitere Führungen nach Voranmeldung.

Studienzentrum Naturkunde
Weinzöttlstraße 16
8045 Graz, Österreich 
T +43-316/8017-9000
Termine auf Anfrage

Öffnungszeiten Café OHO!
Di-Sa 10 bis 24 Uhr

 

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