Bestimmen heimischer Süßgräser (Poaceae)

5-teiliger Workshop mit Kurt Zernig

18.01.2017 17:00-20:00


In Kooperation mit der Österreichischen Gartenbaugesellschaft  

Kosten: Teilnahme kostenlos
Anmeldung: erforderlich bis 12.01.2017

unter +43/316/8017-9000 oder naturkunde@museum-joanneum.at.

Begrenzte Teilnehmerzahl! Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen.

 

Ort: Studienzentrum Naturkunde, Veranstaltungsraum, Weinzöttlstraße 16, 8045 Graz

Zufahrt: Am Andritzbach (Parkplatz gegenüber Billa-Filiale)


In einem 5-teiligen Workshop wird das Bestimmen von heimischen Gräsern aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) anhand ihrer Merkmale mit wissenschaftlichen Bestimmungsschlüsseln vermittelt. Dazu lernen wir den allgemeinen Bauplan dieser Pflanzen und insbesondere deren Besonderheiten in der Ausgestaltung der Blüten kennen. Die wichtigsten Gattungen werden anhand typischer Vertreter mit ihren Erkennungsmerkmalen vorgestellt.

 

Der Workshop ist auch für Neueinsteiger/innen geeignet, denn Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

 

Warum soll man sich eigentlich mit der Familie der Süßgräser beschäftigen?

  • Weil Gras nicht gleich Gras ist: Beim (näheren) Hinschauen erkennt man, dass sich hinter dieser Gruppe eine große Vielfalt verbirgt.
  • Weil die Familie der Süßgräser weltweit verbreitet ist und mit über 10.000 Arten zu den 10 wirklich großen Familien der Blütenpflanzen zählt.
  • Weil knapp 10 % der in Österreich wildwachsend vorkommenden Blütenpflanzen-Arten Süßgräser sind.
  • Weil sie Landschaften prägen: Wiesen und Weiden sowie Almen und alpine Rasen in Mitteleuropa, Steppen in Zentralasien, die Prärie in Nordamerika, die Pampa sind Südamerika und die Savanne in Afrika.
  • Weil zu ihnen die wichtigsten Kulturpflanzen des Menschen zählen: Mais, Weizen, Reis, Gerste, Hirse, Hafer, Roggen, Zuckerrohr...

Mitzubringende Materialien

Für das Bestimmen von Pflanzen ist ein wenig "Werkzeug" nötig:

 

Das Wichtigste ist ein Bestimmungsbuch. In diesem Workshop verwenden wir die "Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol" von M. Fischer, und zwar die 3. Auflage aus dem Jahr 2008 (das ist die neueste Auflage).

 

Viele Merkmale sind mit freiem Auge nicht gut zu erkennen. Eine Lupe mit 10-facher Vergrößerung schafft hier Abhilfe. Am besten geeignet sind sogenannte Schwenk- oder Einschlaglupen, denn diese sind auch im Gelände praktisch handzuhaben.

 

Wir werden die Pflanzen und ihre Organe, insbesondere die Blüten, genau analysieren. Dazu benötigen wir eine Pinzette mit feiner Spitze (die genau an der Spitze gut schließt), eine Rasierklinge und eine Präparier- oder Lanzettnadel.

 

Papier, Bleistift, ev. Radiergummi.

 

Termine

Mi., 18.01.2017, 17-20 Uhr: 1. Bestimmungsabend

Mo. 23.01.2017, 17-20 Uhr: 2. Bestimmungsabend

Mi., 25.01.2017, 17-20 Uhr: 3. Bestimmungsabend

Mo. 30.01.2017, 17-20 Uhr: 4. Bestimmungsabend

Mi., 01.02.2017, 17-20 Uhr: 5. Bestimmungsabend

 

Da die Inhalte der einzelnen Teile aufeinander aufbauen, ist der Besuch einzelner Bestimmungsabende nicht möglich.

 

Schon bald können Sie diese und andere Gräser selbst bestimmen...

Naturkundemuseum

Joanneumsviertel
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9100
joanneumsviertel@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten


Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr (ab 2. Jänner 2022: 10 - 18 Uhr)


Rundgänge
Termine finden Sie im Kalender oder nach Voranmeldung.

Studienzentrum Naturkunde
Weinzöttlstraße 16
8045 Graz, Österreich 
T +43-316/8017-9000
Termine auf Anfrage

Café OHO!
Di-Sa 10-24 Uhr

 

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